Rechnung nach 12Jahren

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8 Antworten

Der Anwalt ist studierter Jurist mit Abschluss und muss die Rechtslage kennen. Wenn er trotzdem irgendetwas gegen Dich unternimmt außer Dir Briefe zu schreiben, würde ich Anzeige wegen Nötigung erstatten. Juristen die die Gesetze genau kennen versuchen immer öfter Drohgebärden aufzubauen und kommen freilich öfters damit durch obwohl sie nicht im Recht sind. Sollte noch einmal ein Brief von diesem Anwalt kommen würde ich den nicht öffnen, sondern mit dem Vermerk "Annahme verweigert" in den nächsten Briefkasten werfen.

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Ja, die Forderung ist verjährt, aber verjährt heißt doch nur: Nicht mehr durchsetzbar, nicht: erloschen, § 214 BGB, wenn wir schon beim Blick ins Gesetz sind. Natürlich darf er das. Und das weiß niemand besser als ein Anwalt. Auf gut Deutsch: Wenn ich eine Forderung eintreiben will und der Schuldner zahlt , obwohl Verjährung eingetreten ist, darf er sein Geld natürlich behalten. Versuch macht kluch.......

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Kommentar von LittleArrow
16.01.2014, 15:53

Endlich eine vernünftige Antwort. Fehlt nur noch der Klartext, nämlich dass der Schuldner Arwen39 gegen die Rechnung den Einwand der Verjährung geltend machen muss! M.a.W. er darf den Brief nicht nur ignorieren und abheften.

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Die Forderung ist verjährt. Und das müsste der Anwalt eigentlich auch wissen. Ich würde gar nicht auf das Schreiben reagieren.

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Falls eine Forderung des Anwalts bestanden hat, ist diese nach 3 Jahren verjährt.

Nach 12 Jahren gibt es nur noch Wasser in die Haare.

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Arwen:

Verjährung ist der Zeitablauf, der für den Schuldner das Recht begründet, die Leistung zu verweigern.

Empfehlung: Schreibe "Ihre angebliche Forderung ist verjährt."

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Darf er das?

Natürlich darf er das. Die Frage ist aber doch, ob er einen Anspruch hat und da erleichtert ein Blick ins Gesetz die Rechtfindung enorm:

http://dejure.org/gesetze/BGB/548.html

Da steht was von 6 Monaten, nicht wahr!

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Kommentar von TopJob
16.01.2014, 09:18

Aber hier ging es doch nicht um Ansprüche gegenüber dem Mieter, sondern darum, dass der Anwalt nach 12 Jahren eine Rechnung gestellt hat. Oder habe ich da jetzt was falsch verstanden.

Wenn ich doch richtig liege würde ich mich RatsucherZYX anschließen. Die allgemeine Verjährungsfrist liegt bei drei Jahren zum Ende des Jahres. Und hierunter sollten auch die antwaltlichen Leistungen fallen.

Aber bei diesem Anwalt geht scheinbar nichts verloren, selbst nach 12 Jahren nicht. Nur sollte er wohl noch das schnellere Wiederfinden üben.

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Tituliert oder nicht tituliert das ist hier die Frage.

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Den Brief schön aufheben und ihn machen lassen.

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