Rechnung mit falschem Namen bezahlt und ohne Verwendungszweck?

4 Antworten

Schwierige Sache. Wenn jetzt ein Inkassobüro eingeschaltet wird, werdet ihr vermutlich die Kosten dafür zahlen müssen. Ihr seid nicht nur verpflichtet, den RE-Betrag zu zahlen, ihr müsst auch so zahlen, dass der Empfänger die Zahlung zuordnen kann. Tut ihr das nicht, seid ihr für die daraus resultierenden Kosten verantwortlich. Dazu gab es vor einer Weile auch ein Gerichtsurteil (müsste ich aber suchen gehen).

Ob ihr dem Verkäufer bereits hinreichend ermöglicht habt, die Zahlung zuzuordnen, kann man ohne Kenntnis der bisherigen Kommunikationsverläufe nicht mit Sicherheit sagen.

Wenn ihr dahingehend kein Risiko eingehen wollt, zahlt ihr nochmal mit dem korrekten Verwendungszweck und betreibt die Erstattung der anderen Überweisung. Würde ich aber nur machen, wenn der Geldempfänger auch mit hinreichender Sicherheit in D. greifbar ist.

Woher ich das weiß:Hobby – Hobbyjurist - Grundwissen, garniert mit Recherche
Ist diese Bezahlung trotzdem gültig, auch wenn diese nicht mit dem Kundennamen übereinstimmt und kein Zahlungszweck angegeben wurde ?

Soweit sie noch auf dem Konto des Onlineshops ist - natürlich. Also sollte Deine Freundin jetzt einmal ihre "Auszüge" überprüfen, ob besagter Shop den Betrag nicht längst - mangels Zuordnungsfähigkeit - erstattet hat.

Wenn nicht verweist ihr auf diese am XX.xx. erfolgte Zahlung auf das Empfängerkonto Nummer Y und bittet um entsprechende Überprüfung

Natürlich darf Euch das Geld nicht verloren gehen.

Aber wenn ohne vernünftigen Verwendungszweck überwiesen wird und die Zuordnung Probleme bereitet, dann habt ihr die Folgen zu tragen, also eben die Kosten für zwischenzeitliche Mahnungen.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Entschuldigung habe die Frage nicht richtig gelesen.

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