Rechnung erstellen als Freiberufler/Kleingewerbe

1 Antwort

Freiberufliche Tätigkeit hat mit Umsatzsteuer nichts zu tun. Freiberufler können genauso die Kleinunternehmerregelung nutzen, wie Gewerbetreibende oder auch nicht.

Von der Steuer-ID des Leistungsempfängers ist im genannten §14 nicht die Rede, wohl aber von derdes Leistenden.

Danke! Allerdings steht im Abs. 1 des §14 schon, dass .... beide USt-ID anzugeben sind. Aber dann wohl eben nur, wenn Geschäftsbeziehungen übers Ausland laufen...

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@PaulErbe

$14 Abs. 4 Nr. 2:

die dem leistenden Unternehmer vom Finanzamt erteilte Steuernummer oder die ihm vom Bundeszentralamt für Steuern erteilte Umsatzsteuer-Identifikationsnummer,

Eine Suche nach "id" führt in §14 nur zu "Identität" und "widerspricht". Welcher Satz bringt Dich zu dieser Behauptung (der Rechnungsempfänger sollte schließlich seine eigene UStID - so er eine hat - kennen.

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@PaulErbe

Es stimmt, wenn eine Geschäftsbeziehung mit einem Unternehmen, welches im EU-Ausland sitzt, müssen auf der Rechnung beide Umsatzsteuer-ID-Nummern genannt werden, die des leistenden Unternehmens und die des Leistungsempfängers. Das hat aber mit dem Reverse-Charge-Verfahren zu tun.

Zitat:

Erbringen in einem anderen EU-Mitgliedstaat ansässige Unternehmen Leistungen an ein Unternehmen in Deutschland, übernimmt der deutsche Leistungsempfänger die Umsatzsteuerschuld des Leistenden in seiner Umsatzsteuervoranmeldung bzw. Umsatzsteuererklärung (sog. reverse charge). Der ausländische Unternehmer erteilt eine Netto-Rechnung und die Umsatzsteuer wird vom Leistungsempfänger im Rahmen seiner Umsatzsteuervoranmeldung angemeldet. Bei regelbesteuerten Unternehmern ist diese Umsatzsteuer gleich wieder als Vorsteuer abzugsfähig (§15 Abs. 1 UStG).

Die Steuerschuldumkehr (reverse charge) ist in § 13b Umsatzsteuergesetz (UStG) geregelt.

Zitatende.

Quelle, Urheberrechte u.a. hier: http://www.hk24.de/recht_und_steuern/steuerrecht/umsatzsteuer_mehrwertsteuer/umsatzsteuer_mehrwertsteuer_international/367120/steuerschuld.html

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