Rechnet sich eine sogenannte Betriebsunterbrechnungsversicherung ?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Eine Betriebsunterbrechungsversicherung (BUV), sie gehört zur Gruppe der Ertragsausfallversicherungen, bietet Schutz vor bestimmten negativen finanziellen Folgen einer Betriebsunterbrechung durch ein versichertes Schadenereignis. Für Freiberufler ist das vergleichbare Produkt eine Honorarausfallversicherung.

Versichert ist der Rohertrag, d.h. die Umsatzerlöse abzüglich des Wareneinsatzes.

Eine Betriebsunterbrechung kann die Folge von verschiedenen sich realisierenden Gefahren (Risiken) sein. So können etwa Feuer, Sturm, Überschwemmung, Einbruch oder Betriebsschäden an Maschinen und Anlagen zum Betriebsstillstand führen.

Der Versicherer ersetzt dann die fortlaufenden Kosten als auch den entgangenen Gewinn. Die Ersatzleistung des Versicherers ist begrenzt durch die Haftzeit. Die Haftzeit ist der Zeitraum, für welchen längstens Versicherungsschutz für den Unterbrechungsschaden besteht.

In den sogenannten Sachsparten wird die Betriebsunterbrechungs-/Ertragsausfallversicherung als separates Produkt (mittlere Betriebsunterbrechung genannt) oder auch als Kombiprodukt im Zusammenschluss (verbundene Versicherung) mit einer Inhalts-/Geschäftversicherung (kleine Betriebsunterbrechung) angeboten. Meist bietet die separate mittlere Betriebsunterbrechungsversicherung die besseren Bedingungen bei etwas höherem Preis an.

Rückwirkungsschäden sind Unterbrechungen des eigenen Betriebes als Folge von versicherten Sachschäden in Zulieferer- oder Abnehmerbetrieben. Beispiel: Erleidet ein Bergrestaurant einen Umsatzausfall, weil die Talstation der Bergbahngesellschaft, welche das Gebiet erschließt, abgebrannt ist, bezahlt die Betriebsunterbrechungsversicherung der Bergbahngesellschaft den Umsatzausfall des Wirtes des Bergrestaurants. Rückwirkungsschäden werden üblicherweise nur als Folge von "benannten Gefahren", d.h. u.a. Feuer, Blitzschlag, Explosion, Leitungswasser, Sturm, Hagel versichert.

Besondere Formen der Betriebsunterbrechungsversicherung werden als Folge von Transport-, Montage- oder Bauleistungsschäden als Verzugsschadenversicherung angeboten. Versichert ist dabei der verspätete Nutzungsbeginn eines versicherten Objektes als Folge eines Sachschadens während des Transportes oder der Errichtung. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Betriebsunterbrechungsversicherung

Das ist ganz individuell. Stell dir vor du hast ein Gaststätte und in der Küche fällt der Ofen komplett aus. Die Wiederbeschaffung und der Einbau daueren 3 Wochen. Dann hast du keinen Umsatz und auch keinen Verdienst in der Zeit.

Am besten gehst du zu einem Makler. Der stellt mittels eines Risikofragebogens deine Risiko fest und holt von mehrer Versicherungen ein Angebot ein. Du musst dann entscheiden, ob dir der Preis für dein Risiko wert ist.

Keine Zusatzprämie wegen Kündigung durch die Bausparkasse?

Die BSQ Bausparkasse hat mir meinen Bausparvertrag gekündigt, weil er voll angespart war, Altvertrag aus dem Jahr 1991. Das habe ich auch akzeptiert. Ich habe das Guthaben erhalten, abzüglich der Zusatz Prämie für die neuen Bundesländer, die es für 1992 und 1993 gab. Die Bausparkasse ist der Meinung, das ich diese Prämie nicht erhalte, weil mir der Vertrag gekündigt wurde. Hätte ich die Zuteilung vor Kündigung angenommen, dann würde mir auch diese Prämie ausgezahlt. Aber diese staatliche Leistung kann doch nicht von einer Kündigung abhängig sein, die wohnwirtschaftliche Verwendung habe ich durch Rechnungen nachgewiesen, ausserdem ist doch die Bindungsfrist längst vorbei? Was kann ich tun, um diese Prämie ausgezahlt zu bekommen?

...zur Frage

Wonach richtet sich der Emissionskurs einer Aktie wenn ein Unternehmen an die Börse geht?

Wenn ein Unternehmen erstmalig an die Börse geht, wonach richtet sich dann eigentlich der Emissionskurs der Aktie? Hat ein Unternehmen das freies Spiel, oder wie genau läuft das?

...zur Frage

Bekommt man Prämie des Bausparvertrag nachträglich?

Ich habe die Zahlung meinen Bausparvertrag letztes Jahr ausgesetzt und deshalb auch nicht die Prämie des Staates bekommen. Wie ist das, wenn ich diese ausgesetzte Zahlung in diesem Jahr nachhole und dieses Jahr das Doppelte einzahle. Bekomme ich dann die Prämie nachträglich gutgeschrieben?

...zur Frage

Wie berechnet sich die PKV-Prämie bei Wegfall der Beihilfe?

Hallo,

ich bin als "Beamtenkind" privat versicherter Student (Debeka), 80% werden von der Beihilfe getragen. Wenn nach Vollendung des 25. Lebensjahres meine Beihilfeberechtigung wegfällt, werde ich voraussichtlich nicht in den Studententarif (PSKV) meiner PKV wechseln, sondern im derzeitigen Tarif verbleiben. Grund hierfür ist, dass ich wegen einer chronischen Erkrankung nicht mehr ohne sehr hohe Zuschläge in den regulären Tarif zurückkehren könnte (siehe gestern gestellte Frage).

Die sich mir nun stellende Frage ist: wie ermittle ich, wie hoch die Prämie sein wird, wenn die Beihilfe wegfällt und die Kosten statt zu 20% zu 100% von der PKV getragen werden? Steigt dann die Prämie ganz simpel um den Faktor 5 (also z.B. 250€ statt 50€), oder liegt der 100%-Prämie eine kompliziertere Berechnung zugrunde (wenn ja, welche)?

Viele Grüße

...zur Frage

Kunden Werben Kunden Prämie HANNOVERSCHE LEBEN teilen?!

Hallo! Möchte einen Vertrag bei der HANNOVERSCHEN LEBEN abschließen. Wenn mich jemand wirbt, erhält er eine dicke Prämie. Suche jemanden, der einen Vertrag dort hat und mit dem man die Prämie teilen kann. :-)

...zur Frage

Steuerklasse 1 / 6 und Unternehmenswechsel

Hallo zusammen,

folgende Situation ergibt sich aktuell bei mir.

Bis zum 02.03.15 war ich im Unternehmen A angestellt. Zum 03.03.15 bin ich zu Unternehmen B gewechselt. Beide Unternehmen gehören zu einem Konzern.

Eingestuft bin ich in Steuerklasse 1 ohne Kinderfreibetrag.

Im März fand eine Beurteilung im Unternehmen A statt (für das Jahr 2014), für die es eine Prämie gibt. Diese wird im April ausgezahlt.

Im März habe ich bereits ein Gehalt des Unternehmens B erhalten und für die 2 Tage im Unternehmen A. Beides wurde mit der Steuerklasse 1 versteuert. Heute kam die Entgeltabrechung für April von Unternehmen A und B:

Unternehmen B hat mein Gehalt mit Steuerklasse 1 versteuert. Unternehmen A (Prämie für 2014) hat diese mit Steuerklasse 6 versteuert.

Ist es richtig, dass diese Prämie mit Steuerklasse 6 versteuert wird? Immerhin war Unternehmen A zu diesem Zeitpunkt kein Nebenarbeitgeber. Dies müsste daher doch auch mit Steuerklasse 1 versteuert werden..

Viele Grüße

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?