Raus aus Anlagen in Schwellenländern und rein in feste Währungen z.B. US Dollar?

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8 Antworten

Also ich würde es nicht an Schwelle oder nicht festmachen, erst recht nicht wenn das manchmal etwas willkürlich ist und die Übergänge fließend sind.

Generell gilt, dass die guten Währungen selten - es gibt aber Ausnahmen - überbordende Zinsen zahlen. Unter kurzfristigen Zockergesichtspunkten ist die Qualität der Währung egal, weil selbst der größte Schrott kann über gewisse Zeit steigen ( Islandkronen waren spekulationsbedingt auch erst gestiegen, bevor sie - absehbar - kollabierten ). Langfristig würde ich nie in eine schlechte Währung inverstieren. Gute Währungen sind immer die mit hohen Leistungsbilanzüberschüssen. Schlechte Währungen die mit honen Leistungsbilanzdefiziten.

P.S . : Die USA haben seit vielen vielen Jahren extrem hohe Leistungsbilanzdefizite.

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Währungsanlagen sind immer spekulativ und sollten kein Kerninvestment sein. Insbesondere nicht für harmlose Privatanleger, die nämlich in Krisensituationen mit Währungen dann zu spät reagieren.

Was die Doller (http://de.wikipedia.org/wiki/Doller) mit dem Thema zu tun hat, erschließt sich mir nicht. Klar ist jedoch, daß jemand, der im EUR-Raum lebt, arbeitet und Geld verdient, auch idealerweise den Hauptteil seiner Investments im EUR-Raum tätigen sollte, um wesentliche Währungsrisiken auszuschließen und höchstens über eine Diversifikation in andere Währungen ein paar Chancen mitzunehmen.

Vom Tief in 2009 stehen Emerging Markets immer noch im Plus. Frontier Markets sogar noch deutlicher. Daher sehe ich keinen Anlaß zum Jammern über eine schlechte Performance, sondern nutze die Kursrückgänge in bestimmten Regionen gezielt für einen Ausbau bestehender Positionen. Insbesondere Afrika ist gerade wieder recht günstig geworden :-)

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Genauso wie Aktien muss man auch Währungsanlagen beobachten, eigentlich noch eher, weil die meisten Aktien langfristig eher steigen als exotische Währungen.

Pauschal lässt sich so eine Bevorzugung kaum aussprechen, CNY wird sicher in den nächsten 20 Jahren den Dollar allemal schlagen. Bei Rupien sieht's wohl anders aus.

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Anlagen in den Währungen der Schwellenländer halte ich ohnehin für Problematisch, ausser man hat dort weitere Interessen.

Entweder in Euro, dann ist das Risiko eingeschränkt, oder in Sachwerten, dann würde ich trotz Krisen weiter auf die Schwellenländer setzen.

Es ist interessant welche Fortschritte gemacht werden. dort sind noch Märkte die wirklich wachsen.

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GAFIB 04.02.2014, 16:12

Entweder in Euro, dann ist das Risiko eingeschränkt, oder in Sachwerten, dann würde ich trotz Krisen weiter auf die Schwellenländer setzen.

Ich vermute, es geht generell um Aktien (Sachwerte), und nicht um Anleihen bei der Frage?

Rationales Investieren hat mehr mit globaler Aufstellung zu tun als mit "rein-raus", denn niemand hat die Glaskugel und "rein-raus" kostet mit Sicherheit viel Geld.

vgl. http://www.finanzfrage.net/tipp/fremdwaehrungen-ins-portfolio

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wfwbinder 04.02.2014, 17:11
@GAFIB

Dann habe ich eventuell einen falschen Gedankengang gehabt. Denn wenn jemand "Schwellenländer" mit "... und in festen Währungen" verbindet, gehe ich von Geld - Geld aus.

Eventuell denke ich etwas eingleisig, aber Dein Szenario würde ich spezifiziert haben wie: Aktien aus Schwellenländer halten, oder verkaufen und in Börsen von Industrieländern investieren.

Denn Währungsverfall betrifft mich ja nur, wenn ich in Anleihen hänge. Aktien werden ja im Normalfall der Inflation folgen, außer es liegen andere Einflüsse zusätzlich vor.

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ich bin aus den Regionen raus vor längerer Zeit. Dieses Phänomen, dass Geld in die "sicheren" Regionen zurückfliesst, ist mir nicht neu - oder ich denke, dass das so ist.

Was jetzt zu tun ist? Schwere Frage. Geht es weiter abwärts und ich sage "drin bleiben", dann ist as ähnlich schlecht wie wenn ich sage "verkaufen" und dann steigen die Märkte dort wieder.

Wer gute Nerven hat, wer Verluste auch aussitzen kann, der sollte langsam reduzieren. Wer Sicherheit sucht, der sollte diese Märkte im Moment meiden. Sicherheitsbetonte Anleger sollte generell ihre Anlagen in den Schwellenländern überdenken.

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Es gibt immer wieder Kurseinbrüche. Jeder Kurseinbruch ist aber auch eine neue Chance einzusteigen. In der Regel gibt es auch wieder eine Erholung, da wäre es schade nich mehr dabei zu sein. Wer sich nicht beunruhigen läßt sollte es aussitzen und evtl verbilligen.

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Das kommt ganz darauf an, was für Anlagen Du hast. Verzinsliche Anlagen sind derzeit Scheiße - in jeder Währung. Ist die Währung stabil, sind die Zinsen mies, sind die Zinsen hoch, dann ist die Währung weich. Und das dicke Ende bei allen verzinslichen Anlagen kommt so oder so.

Hast Du gute Aktien in einem Weichwährungsland, werden die durch einen Kursanstieg den Währungsverfall über kurz oder lang wieder ausgleichen. Gut zu sehen im letzten Jahr bei den japanischen Aktien. Wenn Du Deine Aktien gut gewählt und hinreichend breit gestreut hast, würde ich das aussitzen.

Im übrigen ist der US-Dollar wohl kaum eine feste und sichere Währung. Sieh´ Dir dazu mal die Entwicklung der Staatsverschuldung an. Dann schon lieber den CHF oder die NKR. Aber wie gesagt, bei guten Aktien ist die Währung egal.

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Bevor mit dem Währungen die Anlagen verfallen lieber Kapital abziehen.

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gandalf94305 04.02.2014, 17:50

Und nachdem dem Währungen verfallt sind lieber Kapital wieder stecken.

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