Rating durch Creditreform aussagekräftig?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

bei Mittelständlern in D ist das eine der wenigen Möglichkeiten, ein Rating zu bekommen. Damit ist es mehr als nichts. Ob man so einem Rating nun vertrauen kann, ist generell ein Problem bei alles Ratingagenturen.

Ich würde sagen: ja, das ist ok, aber man sollte hier nicht blind vertrauen. Man sollte Geschäftsberichte einfordern und verstehen.

Das kommt drauf an. Creditreform bietet da eine Art Premiumauskunft (die das bewertete Unternehmen zahlt). Dabei wird das Unternehmen durchleuchtet udn die Auskunft ist doch ziemlich zuverlässig.

Die normale Auskunft ist eindeutig nicht so belastbar.

Ich würde in kein Unternehmen investieren, wo ich nicht die letzten 3 Bilanzen gesehen habe und/oder eine vernünftige Ratinganalyse.

Bei jungen unternehmen den Geschäftsplan.

Solche Agenturen können nur Vergangenheitswerte sammeln und selbst da hapert es manchmal. Ich muß insofern immer an einen Verwandten denken der sich vor Jahren ein Haus über einen Generalunternehmer hat bauen lassen und sich zur vermeintlichen Absicherung ein Creditreformauskunft hat vorlegen lassen. Das hat den Generalunternehmer nicht davon abgehalten noch während der Projektausführung in die Insolvenz zu gehen.

Dach neu decken - finanzielle Ideen gesucht.

Hallo

Wir haben vor ein paar wenigen Jahren ein altes Haus gekauft (Null-Wert beim Finanzamt). Da ich es aber gewohnt bin aus Kac.. BonBons zu machen, war das für mich kein Problem. Zu diesem Zeitpunkt war die finanzielle Welt auch noch in Ordnung und ein Zukunftsplan für die Arbeiten war geschmiedet. Nötige Modernisierungen wurden zum großen Teil erledigt und einige Wohnungen wurden auch vermietet.

Das alles wurde bis jetzt ohne Kredite oder ähnlichem geschafft. Mittlerweile bekommen wir aber leider Harz IV und Arbeitsstellen sind nicht in Sicht. Die Mieteinnahmen für die vermietete Wohnungen werden in voller Höhe dem Lebensunterhalt angerechnet. (Ganz, ganz toll.) Es muss jetzt unbedingt das Dach gemacht, bzw. repariert werden. Auch wenn ich 98 % der Arbeiten am Haus selber mache, bleiben die Materialkosten. Aber wie finanzieren? Abzahlen wäre auch nicht das Problem, bis zu einem bestimmten monatlichen Betrag. Ev. einen Baukredit, aber das mit Harz IV? Zudem brauchen wir keine 50.000 €. Bei dem Betrag geht´s aber wohl erst los. (Wir hatten uns vor dem Hauskauf schon mal erkundigt was machbar ist.)

Für´s benötigte Baumaterial sparen ist für diese Größenordnung ist auch nicht möglich. Wovon auch? Selbst wenn ich monatlich 100 € beiseite lege.

Ich überlege schon seit Monaten nach einer Lösung und komm auf keine vernünftige Idee. Aus der Familie anpumpen kann ich auch keinen.

Irgendwie muss es doch eine legale Möglichkeit geben, um das Dach reparieren zu können. Zudem befürchte ich, das ich für´s Dach auch mal einen gelernten Profi dazu holen muss.

Gibt´s denn keine finanzielle Möglichkeit bei Harz IV? Hat wer einen Tipp, den vielleicht nur die Eingeweihten kennen?

Gruß Nino

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Basis für Marktwertermittlung einer GmbH zur steuerlichen Betrachtung eines möglichen geldwerten Vorteils beim Erwerb von Anteilen zum Nominalwert?

Fallbeschreibung:

A beginnt bei der B GmbH einen Management-Job. Neben seines Gehalts erhält er die Möglichkeit 4% der Firmenanteile zum Nominalwert von 1 Euro pro Anteil zu erwerben. Es existieren 25.000 Anteile zu je einem Euro, 4% entspricht also 1000 Anteilen und 1000 Euro.

Es existiert noch keine Bewertung durch Finanzierungsrunden oder sonstige Anteilskäufe.

Das Unternehmen hat im letzten Geschäftsjahr einen 6-stelligen Gewinn erwirtschaftet, davor nur Verluste. Der Mittelwert der letzten 3 Jahre ist negativ.

In diesem Jahr ist ein moderater Gewinn möglich, eventuell steht eine Finanzierungsrunde an, es laufen aber noch keine Verhandlungen. Der Wert nach erfolgreicher Finanzierungsrunde ist potentiell deutlich höher als davor - jedoch ist dies nicht sicher und eben erst in der Zukunft.


Fragestellung:

Wie erfolgt die Ermittlung des Marktwertes und damit eine eventuelle lohnsteuerliche Betrachtung aufgrund eines potentiellen geldwerten Vorteils durch den Unterschied von Marktwert zu Nominalwert?



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Erbe Was steht uns zu ? Oma Verstorben - Ihr Sohn, mein Vater auch verstorben

Hallo,

unsere Oma ist mit 88 verstorben. Sie hatte Alzheimer und lebte die letzten 12 Jahre im Heim. Sie besitzt außer einer größeren Summe Geld nichts weiter von Wert.

Sie hatte 2 Kinder mein Vater und deren Schwester. Mein Vater ist schon 1 Jahr tot. Er hatte 2 Kinder mich und meine Schwester. Es gibt laut Auskunft meiner Mutter nur ein handgeschriebenes Testament. Dies befindet sich im Besitz meiner Tante. (Tochter der verstorbenen Oma). Ob das je ein Notar gesehen hat bezweifle ich. In wie weit Oma noch klar bei Sinnen war und von wann das Testament unterschrieben weiß ich nicht.

Meine Mutter kennt den Inhalt dieses handgeschrieben Testaments und meint nur meine Tante wäre bedacht.

Nun die Frage: Soweit ich mich belesen habe, hätten meinem Vater 50 % zu Lebzeiten bekommen. Da er nun schon verstorben ist, dürfte sein Anteil auf seine Kinder mich und meine Schwester übergehen. Ist dem auch so, falls nur meine Tante als Erbin bestimmt wurde ?

Pflichtanteil ? Wie können wir unseren Anspruch geltend machen? (Falls wir einen haben)Ich habe noch nie geerbt und wir wissen nicht wie wir vorgehen sollen? Abwarten ob meine Tante von selbst zu uns kommt ? Hingehen und einfordern? Würde ich nur wenn ich auch sicher bin einen Anspruch zu haben. Wollen aber auch nichts in den Sand setzen und auf eine Summe x verzichten. Meine Tante bekommt Hartz 4 und mein Onkel ist auf Rente. Haben Sorge das sie alles verprassen oder das Amt das Erbe vielleicht in Anspruch nimmt.

Müsste das Testament nicht zu einem Notar ? Oder ist das erst ab größeren Summen nötig ?

Meine Schwester und ich waren noch nie Arbeitslos und kennen uns weder mit Hartz 4 noch mit Erbrecht aus. Alles sehr kompliziert für uns.

Vielen Dank für die Hilfe.

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Haus zusammen mit Bruder geerbt, der Hartz IV bezieht. Wie sieht es mit Renovierungskosten aus, die ich aus eigenen Mitteln vorher ins Haus gesteckt habe?

Hallo! Wir haben folgenden Sachverhalt: Mein Bruder und ich werden irgendwann das Haus meiner Mutter zu gleichen Teilen erben. Mein Bruder möchte aber auf seinen Anteil verzichten, da er kein Interesse hat. Das Problem ist, dass der ab Juni Hartz IV beziehen wird und somit sein Erbverzicht nicht anerkannt werden wird. Nun ist es so, dass unsere Mutter im Pflegeheim ist und ich das Haus aus meinen eigenen Mitteln renoviere, um es vermieten zu können. Aus den Mieteinnahmen soll das Pflegeheim mitfinanziert werden. Wie wird es im Erbfall aussehen? Ist die Hälfte meiner Investition dann futsch? Oder kann ich die Investitionssumme vom Wert der Immobilie abziehen? Ansonsten hätte ich ja durch meine Investition und die dadurch erlangte Wersteigerung indirekt an Vater Staat gezahlt bzw. den Unterhalt meines Bruders übernommen. Da meine Mutter noch lebt (und hoffentlich noch lange leben wird) stellt sich mir die Frage, ob es jetzt vielleicht noch eine Möglichkeit gibt, einen solchen Fall zu umgehen. Noch zur Info: meine Mutter leidet unter Demenz und wird aus eigenen Stücken auch kein entsprechendes Testament mehr verfassen können. Dann würde mich noch interssieren, ob es Vorschriften zu einem Wertgutachten des Hauses gibt. Ich denke mal, dass ein von mir bestellter Gutachter einen anderen (für unsere Situation günstigeren) Preis ermittelt, als ein Gutachter, der vom Amt bestellt wird. Vielen Dank!

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