Ratenschutzversicherung

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2 Antworten

Erst einmal spreche ich Dir zum Tode Deines Mannes mein aufrichtiges Beileid aus.

Um sich nach einem solchen Schicksalsschlag noch mit Versicherungen herumärgern zu müssen braucht man schon starke Nerven.

Der RSV- Vertrag wurde bei der Weiterfinanzierung übernommen und wäre demnach in der Pflicht, die Restsumme zu begleichen.

Da aber gerade bei dieser Art Versicherung das Kleingedruckte besondere Aufmerksamkeit erfordert, sollte man die Versicherungsbedingungen genau lesen.

So kann der Schutz etwa bei bestimmten Vorerkrankungen von vornherein ausgeschlossen sein. Das wiederum bleibt bei Abschluss gerne unerwähnt.

Ohne einen Anwalt wirst Du nichts erreichen können und darum wünsche ich Dir, dass Du den Richtigen erwischt hast, der alles dafür tut, dass Dir diese Sorge genommen wird.

Zunächst einmal auch von meiner Seite herzliches Beileid.

Ohne die Korrespondenz zu kennen, vermute ich mal, dass die Weigerungshaltung der Versicherung im § 8 der AVB begründet sein könnte. Ich zitiere:

" Der Versicherungsschutz erstreckt sich jedoch nicht auf die der versicherten Person bekannten ernstlichen Erkrankungen oder Unfallfolgen, wegen derer sie in den letzten 12 Monaten vor Beginn des Versicherungsschutzes ärztlich beraten oder behandelt wurde. Diese Einschränkung gilt nur, wenn der Versicherungsfall innerhalb von 24 Monaten seit Beginn des Versicherungsschutzes eintritt und mit diesen Erkrankungen oder Unfallfolgen in ursächlichem Zusammen- hang steht. Ernstliche Erkrankungen sind z.B. Erkrankungen des Herzens und des Kreislaufs, der Wirbelsäule und Gelenke, der Verdauungsorgane, Krebs, HIV-Infektionen/AIDS, psychische Erkran- kungen, chronische Erkrankungen und ähnliches."

Das zu wiederlegen ist nun Aufgabe eines Anwalts. Ist der obige Fall jedoch zutreffend, dann sieht es für Dich eher negativ aus.

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