Räumungsklage Bitte hilfe

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2 Antworten

Es fehlt hier ein ganz wichtiges Datum, nämlich, wann der Vermieter wegen Eigenbedarfs gekündigt hat,

Einer Räumingsklage kann man widersprechen, was dann natürlich zu einer entsprechenden Verzögerung führt. Der Widerspruch muss allerdings beim Gericht erfolgen. Bis dann eine tatsächliche Räumung erfolgt, ist sie wohl in Ihrer neuen Wohung

In dieser Angelegenheit wird mit Sicherheit vor dem 31.03.2013 kein Termin zur mündlichen Verhandlung stattfinden. Wenn die Freundin bis dahin die Wohnung geräumt hat, ist die Hauptsache erledigt und es wird nur noch über die Kosten entschieden. Es wird dann geprüft, welche Erfolgsaussichten die Klage gehabt hätte und, ob die Beklagte Veranlassung zur Klage gegeben hätte.

Ich hoffe doch, dass die Freundin auch im Gerichtsverfahren anwaltlich vertreten ist, denn es stehen da wahrscheinlich schwierige Rechtsfragen zur Erörterung an: War die Kündigung berechtigt, dann ist die Klage ja sehr wohl aus guten Grund erhoben worden, denn dann war das Mietverhältnis mit dem 31.12.12 beendet worden und die Freundin hielt sich seitdem ohne Rechtsgrund in der Wohnung auf. Wenn der Vermieter der Verlängerung der Räumungsfrist bis zum 31.03.13 nicht zugestimmt hat, war das gewiß wenig kulant. Auf Kulanz aber hat man keinen Anspruch. In diesem Falle muß die Freundin die Prozeßkosten zahlen.

splash2013 16.02.2013, 09:28

Ja sie ist beim Mieterschutzverein. Streitwert: 5479 euro. Was würden da für kosten eigentlich auf sie zu kommen. Der Mieterschutz hatte zum jetzigen Vermieter ein Brief geschrieben wo drin stand,dass sie zum 31.03.2013 auszieht auf Wunsch auch schon zum 15.03.2013. Es kam keine Antwort zurück sonern direkt die Räumungsklage.Meine Freundin wohnt schon seid 2010 in der Wohnung u hat ihre Miete immer rechtzeitig bezahlt.Sie wollte ausziehen,hatte aber so schnell keine Wohnung gefunden.Jetzt soll meine Freundin auch noch die Gerichtskosten bezahlen? Obwohl sie ihren neuen Mietvertrag am 28.12.2012 unterschrieben hat. Grung der Kündigung der Wohnung ist Eigenbedarf.Der Vermieter wohnt zur Zeit im ersten Stock und möchte ins Erdgeschoss ziehen.Da der Vermieter angeblich keine Treppen mehr gehen kann. Arbeiten tut er aber.Wenn auf sie Kosten zukommen würden,wegen der Räumungsklage,wieviel wäre das und könnte man das auf Raten bezahlen?Sie musste für den Umzug sogar einen Kredit von 3500 aufnehmen.

Mfg

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splash2013 16.02.2013, 09:47
@splash2013

Die Kündigung erfolgte am 23.06.2012. Und sie wohnt seid 2005 als wg und seid 2010 alleine.Dadurch bekamm sie die toleranz erst nach 6 monaten auszuziehen. Aber leider hatte sie keine wohnung gefunden und erst dann kurz vor ihre frist abgelaufen ist eine neue wohnung gefunden . Und die wohnung ist erst zum 31.03.2013 frei. Und in hamburg ist es auch nicht so leicht eine wohnung zu finden leider. Was uns am meistens nervt und traurig macht ist das sie ihre miete immer bezahlt hat und wegen sowas sofort eine räumungsklage bekommt obwohl mann versucht hat kontakt mit dem vermieter aufzunehmen. ps. Der Anwalt von denen ist auch ein freund von dem vermieter. Das macht auch naturlich alles leichter fürsie denk ich mal.

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Privatier59 16.02.2013, 09:52
@splash2013

Wenn sie im Mieterverein ist, ist sie im Zweifel rechtsschutzversichert und braucht sich keine Gedanken über die Kosten zu machen.

Und die Höhe der Kosten kann man sich mit einem Prozeßkostenrechner ausrechnen von denen es im Internet jede Menge gibt.

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