Quellensteuerproblem bei ausländischen Dividendenwerten

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4 Antworten

Es ist grundsätzlich falsch, seine Investitionsentscheidungen an der Höhe der Besteuerung (oder an staatlichen Vergünstigungen) festzumachen! Was heute noch stimmt, kann schon morgen ganz anders sein.

Ein hoher Anteil an Auslandsaktien ist im Sinne einer breiten Risikostreuung unerlässlich, zumal es aus vielen interessanten Branchen gar keine deutschen Aktien gibt.

Die Höhe der Besteuerung von Auslandsaktien ist für den deutschen Aktionär kaum anders als für Inlandsaktien. Einerseits werden ausländischen Quellensteuern auf die deutsche Steuer angerechnet, andereseits kann man sich auf Antrag einen Teil der ausländischen Steuer vom Ausland erstatten lassen. Leistungsfähige Banken nehmen dem Aktionär diese Arbeit gerne ab.

Vielleicht hilft ja der folgende Tipp auch ein wenig weiter, den ich dazu gepostet habe. Das Dumme ist, dass ein Teil der Quellensteuer nicht angerechnet wird, sondern nur rückforderbar ist, und das ist mühselig und langwierig.

Evt. würde ich daran denken, alternativ über einen Fonds bzw. ETF zu gehen, dann ist das leidige Thema "delegiert" an den Fonds.

http://www.finanzfrage.net/tipp/wie-errechnen-sich-auslaendische-quellensteuern

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