Publikationspflicht von Kapitalgesellschaften im Bundesanzeiger

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Ja, es gibt die Publizitätspflicht, zumindest in verkürzter Form.

Aber wie bei so vielen Pflichten, es gibt immer Leute, die einer Pflicht nicht nachkommen.

ca. 1/3 der unternehmen die ich nachprüfe, haben nicht, oder verspätet abgegeben.

Bei Aktiengesellschaften sollte das aber nicht vorkommen, weil es da ja neben Geschäftsführung und Gesellschaftern auch noch den Aufsichtsrat gibt, der in der Pflicht ist und sich große Probleme einfangen kann.

ich kann wfwbinder nur zustimmen (hA). Die Publikationspflicht besteht. Die Ausnahmen beziehen sich z.B. auf Konzernstrukturen - wenn diese über einen WP oder StB laufen. Das ist jedoch auch publiziert und es wird auf das HGB verwiesen.

Betrug durch Luzern-Finanz und Würzburger Versicherungs-AG

Mein Problem ist folgendes:

Vor einigen Tagen startete ich eine Kreditanfrage durch eine Firma namens Luzern-Finanz. In der Anfrage konnte ich nur die Summe und die gewünschten monatlichen Raten eingeben. Ebenfalls musste ich Daten wie Kontonummer und BLZ angeben (da ich keinerlei Erfahrung in diesem Bereich habe, empfand ich es als normal, da mir der Kredit auf mein Konto ausgezahlt werden würde) Ich trug also alles ein und klickte auf senden. Einen Tag später bekam ich eine E-Mail, dass die Firma Luzern-Finanz einen Partner für mich finden konnte, mit dem sie mich nun verbinden würden. Promt kam eine weitere E-Mail von dem Partner. Ich erhielt ein Kreditantrag mit meiner gewünschten Summe und allen Daten (Zinssatz Vertragsbedingungen etc.) Da mir der Zinssatz entschieden zu hoch war (dieses konnte ich in der Kreditanfrage nicht einstellen, wie hoch der Zinssatz sein soll) löschte ich das Angebot und zerriss den daruffolgenden Brief, der 1-2 Tage später in meinem Briefkasten lag (Es war der selbe Inhalt, wie die E-Mail. Ich sollte lediglich unterschreiben und zurückschicken, was ich natürich nicht tat...)

Für mich war die Sache somit gegessen, da ich keinen Vertrag eingegangen bin.

Doch dann bekam ich ein Schreiben von einer gewissen Firma namens Würzburger Versichrungs-AG. In diesem Schreiben wurde ich über meinen angeblich eingegangenen Vertrag in Kenntnis gesetzt. Weiterhin soll ich monatlich knapp 30€ zahlen. Es handelt sich um einen Ratenausfallschutz Plus Versicherung (So steht es dort geschrieben.) Anhand meiner IP-Adresse sei der Vertrag zustande gekommen, wenn ich das richtig gelesen habe.

Nun meine Frage:

Wie kann ich einen Vertrag abgeschlossen haben OHNE Unterschrift, OHNE je Kontakt zu der Firma aufgenommen zu haben und vorallem wieso einen Ratenausfallschutz OHNE Kredit?

Hat die Luzern-Finanz meine Daten weitergegeben, um so ohne meinen Willen einen Vertrag für mich abzuschließen?

Das kann doch nicht rechtens sein?!

Bin ich Opfer eines Betruges geworden? Wie muss ich mich jetzt verhalten?

Ein Bild von dem Vertrag habe ich hochgeladen. Vielleicht sieht jemand etwas daraus?

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"Verzicht" der Kindergeldberechtigen auf Kindergeld / Anspruch verfallen?

Hallo liebe Nutzer,

ich hoffe ich kann hier vorab einige Antworten oder Ratschläge zu meinem Problem erhalten. Hier der Sachverhalt.

Mein persönliches Verhältnis zu meinen Eltern ist leider nicht gut, auf die Gründe ect. möchte ich hier nicht eingehen. Im Jahre 2010 stand ich am Ende meiner Ausbildung und bin volljährig geworden, das Verhältnis zu den Eltern war damals am Schlimmsten.. Laut Auskunft meiner Mutter haben meine Eltern das Kindergeld für die Monate April, Mai, Juni und Juli gekündigt gehabt. (obwohl der Anspruch aufgrund meiner Ausbildung und meines Einkommens bestanden hat und das Kindergeld auch gezahlt wurde). Aus welchen Gründen ist mir bis heute noch unverständlich, da ich kaum Kontakt zu meinen Eltern habe. Nun habe ich über die Möglichkeiten eines Abzweigungsantrages gelesen und diesen auch beantragt (im April 2010 bin ich von meinen Eltern weggezogen und habe auch keinen Unterhalt gefordert oder bekommen). Nach der letzten Auskunft der Familienkasse wird mir allerdings nur das Kindergeld für den Monat Juli überwiesen. Grund dafür ist, dass meine Eltern das Kindergeld für die Monate April, Mai, Juni erhalten haben und wieder zurücküberwiesen haben. Den Bescheid dazu habe ich leider noch nicht erhalten, werde aber auf jeden Fall Einspruch erheben. Meine Frage: Stimmt das denn überhaupt was die Familienkasse sagt? Nach studenlangen Recherchen konnte ich keine Antwort auf diese Frage finden. Kann man denn überhaupt auf das Kindergeld verzichten? Verfällt der Anspruch durch Rücküberweisung. Das würde heißen man hat das Kindergeld an die Familienkasse "verschenkt". Das kann ich mir einfach nicht vorstellen. Leider konnte ich auch keine ähnlichen Urteile dazu finden. Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen. Vorab Vielen Dank an alle die einen kontruktiven Beitrag verfassen.

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