Prüfung der USt-ID-Nummer des Rechnunngstellers bei Eingangsrechnungen?

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2 Antworten

Nein, wozu?

Wenn du eine Eingangsrechnung aus dem Ausland (B2B) bekommst, ist üblicherweise keine Umsatzsteuer ausgewiesen. Diese schuldest du nach § 13b UStG.

Und als Vorsteuer ist sie nach § 15 (1) Nr. 4 UstG abziehbar. Die Bedingungen dafür lauten

Abziehbar ist...

die Steuer für Leistungen im Sinne des § 13b Absatz 1 und 2, --> ja

die für sein Unternehmen ausgeführt worden sind. ---> ja.

Was ändert die Prüfung der USt-ID daran?

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soso11 21.04.2014, 21:12

mein Gedanke war, dass ich auch so agiere, wenn ich eine Rechnung von einem Nichtunternehmer bekomme. Auf dessen Rechnung klebe ich dann die USt drauf und ziehe die Vorsteuer ab. Und ich dachte, das wäre dann wohl nicht korrekt, da Rechnung von Nichtunternehmer, also B2C.

Letztlich ist es aber egal wegen der Vorsteuer (§15(1) 4).

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Sicherheitshalber ja, weil ich ja die Vorsteuer abziehen möchte.

Wenn die USt-ID in Ordnung ist, kann ich sicher sein, dass der Rechnungsaussteller berechtigt ist Umsatzsteuer zu berechnen und ich diese abziehen darf.

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soso11 01.04.2014, 19:36

genau das ist der Punkt: die Vorsteuer....

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wfwbinder 02.04.2014, 09:45
@soso11

EnnoBEcker hat Recht, ich hatte es nicht nur auf Ausland, sondern allgemein bezogen.

Wenn es nur um das Ausland geht, brauche ich es nicht, weil ich ja nur die im Reverse Charge bezahlte Steuer wieder abziehe.

Nunr im Inland muss ich ggf. prüfen.

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