Provisionsklausel nach Kündigung

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2 Antworten

Das Arbeitsrecht ist die eine Seite des Problems, offensichtlich sind die Provisionen in deinem Arbeitsvertrag nicht ausreichend beschrieben - folglich hast du keine Möglichkeit im Falle deiner Kündigung auch diese zu verlangen - schlichtweg es fehlt an einer Rechtsgrundlage.

Folglich bleibt dir nur die gütliche Einigung mit deinem Arbeitgeber, also der Aufhebungsvertrag - da kann man Beliebiges vereinbaren: das Problem allerdings beide Parteien müssen sich einig werden.


Mein Eindruck aus deiner Fragestellung: deinem Arbeitgeber ist das Problem durchaus bekannt , also wirst du bei einem Aufhebungsvertrag doch mit einigen Überraschungen seitens deines Arbeitgebers rechnen müssen. Das ist der Preis dafür, dass du weiterhin Provisionen erhalten möchtest.

ob ich das an deiner Stelle machen würde? Fraglich, denn ich sehe hier den AG in der Pflicht. Ich würde vermuten, dass er auf einen Vorschlag wartet von dir und hofft, dass du sich selbst schlechter stellst als nötig.

Würde ich dennoch einen Vorschlag unterbreiten, würde ich das nur mit einem Fachanwalt (Arbeitsrecht) machen. Wer Vertriebler ist, kann mglw. auch eine Klausel verhandeln in Sachen Konkurrenz. Sperrt man dich für einige Zeit, muss dafür bezahlt werden.

Auf keinen Fall würde ich hier als Nichtjurist agieren und irgeneinen amateurhaften Ausstiegsvertrag liefern. Das kann richtig teuer werden für dich!

Auch wenn du ein Angebot vom AG bekommst, würde ich den prüfen lassen - vom Anwalt.

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