Provisionen bei Versicherungskonzerne. Je höher desto schlechter das Produkt für den Kunden?

3 Antworten

Es kommt auf die Vertriebsstruktur an. Versicherungen verkaufen sich nicht von alleine, d.h. es muss natürlich irgendwelche Margen für den Vertrieb geben.

Diese sind jedoch einmalig (oder wenigmalig bei Teilabbuchungen), d.h. bilden keine laufende Kostenposition über die Vertragsdauer. Damit fallen sie nur in den ersten Versicherungsjahren, in denen noch nicht viel im Vertrag angespart ist, stärker ins Gewicht.

Man sollte eine Versicherung natürlich nach Kosten und Performance beurteilen, aber die Leistung steht letztendlich im Vordergrund, so daß höhere Provisionen nicht eine schlechtere Versicherung bedeuten müssen.

Das ist doch relativ. Was ist denn eine hohe Provison. Wieviel Promille??? Ich kenne die Courtagen von 130 Versicherungen, glaube mir, da schert keiner weit aus. Die Provisionen unterscheiden sich höchsten in der Stelle nach dem Komma um 1-2 Punkte. Versicherungsmakler bekommen etwas mehr als Versicherungsvertreter, dafür haben sie auch höhere Kosten und bekommen keine Sonderboni oder sonstiges Extras.

Die Höhe der Provisionen für die Vermarktung von Versicherungen und anderen Finanzdienstleistungen hat weniger mit der Konkurenzfähigkeit der Produkte als vielmehr mit der agressiven Verkaufspraxis der Gesellschaft zu tun.

Was möchtest Du wissen?