Provisionen aus dem Ausland versteuern (Hong Kong)

1 Antwort

  1. Auf welchem Weg wird verkauft?

  2. Weiß ich, wenn ich kaufe, dass ich Ware aus Hongkong kaufe?

  3. Provision bedeutet nämlich, dass die Verkäufe von einem anderen gemacht werden und der Vermittler bekommt die Provsion.

  4. Der Verkauf im eigenen Namen, aber für fremde Rechnung wäre die Tätigkeit als Kommissionär.

Diese Fragen haben erstmal nichts mit Besteuerung zu tun, sondern überwiegend mit rechtlichen Positionen. Damit aber auch die Frage der Verantwortung.

Für die Frage der Besteuerung ist klar, die Provision ist zu versteuern.

Wäre es aber ein eigener Verkauf und Einkauf aus Hongkong kämen eventuell noch umsatzsteuerliche Probleme dazu.

Der Verkauf erfolgt über meinen eigenen Webshop mit deutscher Niederlassung. Dem Kunden ist nicht ersichtlich, dass der Lizenzschlüssel aus dem nicht EU-Land kommt.

Ich vermute die Kommissionärtätigkeit trifft hier zu.

Vielen Dank für die schnelle Antwort

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@maTzeprei

Also für die Steuer ist es dann so, dass die Provsion der Umsatzsteuer unterliegt. Es stellt sich noch die frage kleinunternehmer, oder nciht (Vorjahresumsatz weniger als 17.500,-), oder optieren auf Regelbesteuerung.

Für die Einkommensteuer sind natürlich alle Kostenzumindest anteilige Internetkosten, Computer usw. abzugfähig, ebenso die kosten für den Internetshop.

Nur um sicher zu sein. Beispielsweise kaufe ich in Deinem Internetshop eine Software, die ich vermutlich herunterlade. ich zahle evtl. durch paypal, wobei das Geld an die Freunde in Hongkong geht. die schicken mir den Schlüssel zum installieren.

Du bekommst Dein Geld mit Abrechnung aus Hongkong.

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@wfwbinder

Das Unternehmen ist durch andere Geschäftsbeziehungen Umsatzsteuerpflichtig.

Zur Verständnis: Das Geld landet erst auf meinem Paypal Account und wird anschließend an meinen Freund in Hongkong weitergeleitet, welcher mir dann monatlich eine Komission (ich hatte ausversehen Provision geschrieben) auf die Umsatzsumme zahlt.

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@maTzeprei

bleibt mir eigentlich nur die frage, warum wird voll weitergeleitet und zurück gescheickt, anstatt gleich nur die Differenz zu zahlen?

Ist das alles vertraglich genau fixiert?

Das Finanzamt könnte mal fragen.

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