Provision & Steuern?

2 Antworten

Aus meiner Sicht wäre zuerst zu klären, ob es überhaupt ein Provisionsgeschäft ist.

Wenn ich auf die Plattform gehe und diesen Artikel für 10,- Euro finde und kaufe, wer wird mir als Verkäufer angezeigt, die Plattform (wie im Impressum), oder der Verkäufer, der mir die Ware zuschickt?

Zahlen ich (vermutlich paypal, oder Karte) an brandrocks, oder an brandrocks für den Einkauf bei XYZ-Handel?

Danach unterscheidet sich nämlich, ob Du eine Plattform betreibst, oder einen Handel, oder ob Du Verkaufskommissionär bist (Verkauf im eigenen Namen und für fremde Rechnung).

zu den Fragen:

  1. Versandkosten sind Teil des Entgelts was der Kunde zahlt. Also Umsatzsteuer
  2. Kommt auf die Vereinbarung mit Deinem Vertragspartner an.
  3. Umsatzsteuer wird fällig mit Ablauf des Monats in dem der Umsatz stattfand. Ertragssteuern nach Ablauf des Jahres
  4. Geht nur, wenn wir die Vereinbarungen kennen.
Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Steuerbevollmächtigtenprüfung 1979, Steuerberaterprüfg .1986

Vielen Dank für deine Antwort!

Die Plattform bietet Händler und Kunden die Möglichkeit, Verträge zu schließen. Das wird in den Nutzungsbedingungen festgelegt. Wir als Betreiber der Platform bleiben bei Kaufverträgen außen vor. Wir schließen dann quasi nur Verträge mit Händler und Kunden, die die Nutzung zur Einhaltung der Plattformbedingungen verpflichtet.

Somit: Als Verkäufer wird der Händler des jeweiligen Produkts festgelegt.

Zur Zahlungsabwicklung: Der Käufer zahlt an uns, für den Einkauf bei XYZ-Handel.
Hier würden wir eine Zahlungsempfang-Vollmacht mit den Händlern schließen.

Worum es mir in meiner Frage geht: Ich möchte mit Exel alle Bestellungen erfassen und durch eine Art Formel automatisch wissen, was der Händler für eine Bestellung ausbezahlt bekommt. Ebenso was ich durch die Bestellung erzielt habe.
Nur steh ich gerade etwas auf dem Schlauch, wie ich welche Kosten und Steuern wo abziehen muss, dass ich die Beträge korrekt ausgespuckt bekomme.

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@brandrocks

Das geht schon in konkrete Rechts-/Steuerberatung.

Ich schlage vor, einen Kollegen in Eurer Gegend aufzusuchen. Besser noch, weil noch in der Gründungsphase, einfach einen Gründercoach zu engagieren. Dessen Arbeit wird subventioniert und somit ist die Belastung im Verhältnis zum Nutzen sehr gering.

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Gegenfrage:

Du betreibst dein Geschäft schon und machst dir jetzt erst Gedanken über die Kalkulation?

Selbstverständlich nein ;-)

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