Progressionsvorbehalt

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Das Ganze ist nach Art. 20 Abs. 2 des DBA zwischen den "NL" udn "D" zu beurteilen.

Danach darf der jeweile Wohnsitzstaat die einnahmen aus dem anderen Land nciht besteuern, aber für die Berechnung des Steuersatzes einbeziehen.

Es ist für Euch also egal, ob Ihr in den NL wohnt udn die Einkünfte DEiner Gattin einbezogen werden, die in "D" besteuert werden, oder so wie es ist mit dem Wohnsitz in "D" und den Einkünften aus den Niederlanden. Die beiden Methoden unterscheiden sich etwas, aber das Ergebnis ist vergleichbar.

Es bedeutet nun wie folgt (Beispielzahlen):

Einkünfte DEiner Frau, bzw. Eure einkünfte aus "D" 25.000,- zu versteuerndes Einkommen. Normalerweise Steuer darauf: 1.626,- Euro

Deine Einkünfte aus NL 15.000,- in der Tabelle ablesen bei 40.000,- sind 5.402,- Euro. Steuersatz demnach 13,5 %.

Diese werden nun auf die 25.000,- angewendet.

Steeur in Detuschland 3.375,-.

dies mag auf den ersten Blickungerecht sein, aber damit wird vermieden, das eine Familie/ein Ehepaar, das seine Einkünfte in unterschiedlichen Staaten bezieht, die vergünstigungen für Ehepaare doppelt bekommt, was ja wenn man nur aus einem Land Einkünfte beziehen würde unmöglich ist.

Unterschiedliche Beträge für Einkommenssteuer bei Abgabenrechner und Veranlagungsrechner?

Hallo zusammen,

meine Frau und ich haben Anfang Mai geheiratet und erwarten im September unser erstes Kind. Nach dem Mutterschutz wird meine Frau ab November für ein Jahr in Elternzeit gehen und Elterngeld beziehen. Anschließend wird sie nur noch zu 25% Teilzeit arbeiten. In diesem Zusammenhang planen wir auch einen Wechsel unserer Steuerklassen von aktuell 1/1 bzw. 4/4 auf 3/5.

Auf der Webseite abgabenrechner.de vom Bundesfinanzamt kann man sich mit dem Rechner für das Faktorverfahren die Einkommenssteuer und Auswirkungen der Steuerklasse ausrechnen lassen.

Ich habe dort als Beispiel 40.000 EUR Jahresbruttogehalt für mich und 9.000 EUR für meine Frau als Teilzeitbeschäftigte angegeben und erhalte dann folgendes Ergebnis:

  • voraussichtliche Einkommensteuer beider Ehegatten: 5.398,00 Euro
  • Summe der errechneten Lohnsteuern beider Ehegatten bei 4/4: 6.767,00 Euro

Würden wir in 4/4 bleiben, bekämen wir die Differenz zwischen o.g. Beträgen, also 1.369 EUR zurück.

Wechseln wir dagegen in 3/5, würden wir mit 4.610 EUR pro Jahr zu wenig zahlen und hätten mit einer Nachzahlung von 788 EUR zu rechnen (zumindest in der Theorie, wenn man sonst nichts mehr absetzen kann).

Soweit, so gut. Jetzt wollte ich ganze Sache aber noch mal für die Zeit berechnen, in der meine Frau Elterngeld bezieht. Soweit ich weiß, muss Elterngeld nicht versteuert werden, fällt aber unter den sogen. Progressionsvorbehalt, hat also am Ende doch einen Einfluss auf die zu zahlenden Steuern.

Beim Abgabenrechner des Finanzamtes lassen sich derartige Einkünfte leider nicht angeben, dafür aber beim Veranlagungsrechner auf nettolohn.de:

http://www.nettolohn.de/rechner/splitting-veranlagung-steuer.html

Was ich jetzt aber überhaupt nicht verstehe: Gebe ich dort ebenfalls 40.000 EUR und 9.000 EUR als zu versteuerndes Einkommen an, wird für uns beide eine Einkommenssteuer von 7.920,00 EUR angegeben. Also deutlich mehr als die oben genannten 5.398,00 EUR aus dem Abgabenrechner.

Kann mir jemand erklären, wie dieser Unterschied zustande kommt und was nun stimmt? Das verstehe ich momentan noch nicht.

Danke!

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Mann (Beamter) pkv, Frau (Hausfrau) gkv will dort bleiben. Heirat steht bevor.

Ich bin Beamter mit pkv, meine zukünftige Ehefrau (Hausfrau) ist gkv und will dort bleiben. Meine Frage: wie hoch wird der Beitrag sein, oder welche güstige Alternative biedet sich? Gilt immer noch BBG /2 *Prozentsatz?

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Ist es nicht ungerecht, dass nur die KV- und Pflegeversicherungsbeiträge vom Gewinn abgezogen werden (ESt), und nicht die RV - bei Selbständigen?

Weshalb werden nicht auch die Rentenvorsorgebeträge vom Gewinn abgezogen? Es ist wohl eine Änderung seit 2009 (?), vorher wurde KV nur bis zu einer Grenze berücksichtigt, nun unbegrenzt.- dafür bleiben dann aber die RV-beiträge unberücksichtigt.

Aber z.B. beim BAFöG (Berechnung des Elterneinkommens) werden von meinem Gewinn ca. 35% “Sozialabgaben“ abgezogen, und das ist ja auch gerechtfertigt.

Meine Frage an die bekannten Fachleute: Gibt es Klagen diesbezüglich, müßten nicht sowohl KV, Pfl. als auch RV-beiträge vom Gewinn abgesetzt werden zur Ermittlung des zu versteuernden Einkommens bei der Einkommenssteuer? Wenn ja, gibt es Aussicht auf Erfolg?

Mein ESt-Bescheid scheint ja insofern vorläufig zu sein. Ich bin freiberuflich tätig ohne Umsatzsteuer und habe keinen Steuerberater. 

Vielen Dank schon mal.

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Wie funktioniert die Zuzugsbesteuerung für Grenzgänger?

Hallo,

ich arbeite und wohne seit 4 Jahren in der Schweiz und werde nun zum 01.09. nach Deutschland ziehen, die Beschäftigung in der Schweiz bleibt aber noch bis zum 31.09. bestehen (d.h. 1 Monat Grenzgänger). Mitte Oktober werde ich dann mich dann komplett aus D abmelden und auf eine mehrjährige Weltreise gehen. In der Zwischenzeit (01.09-31.09) werde ich einen Monatslohn (inkl. anteilig 13. Gehalt) und eine Auszahlung aus der schweizer Pensionskasse bekommen.

Nun ist die Frage muss ich die Einkünfte die ich im September (aus der Schweiz) bekomme in D versteuern (Sie sind auf jeden Fall quellensteuerpflichtig in CH)? Ich halte mich ja deutlich weniger als 183 Tage in D auf in diesem Jahr. Und wenn ja, gilt der Progressionsvorbehalt für diese Einkünfte?

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Handelt es sich beim Elterngeld um Einkommen im Sinne des EStG?

Hallo zusammen,

laut einem Vertrag über Studiengebührenstundung (umgekehrter Generationenvertrag) ist nach dem Studium und Erreichen eines Mindesteinkommens ein prozentualer Anteil vom Einkommen über einen bestimmten Zeitraum zu zahlen.

Nun steht im Vertrag, dass als Einkommen das Einkommen im Sinne des EStG gilt.

Die Frage ist nun, ob das Elterngeld (was mir bekannt nicht versteuert wird, jedoch unter den Progressionsvorbehalt steht) hierzu zählt. In §2 (2) EStG werden die Einkünfte definiert. Da es dort nicht enthalten ist, würde ich vermuten, dass es somit nicht als Einkunft i. S. d. EStG gelten kann. Aber vielleicht weiß jemand hier genaueres?

Danke auf jeden Fall schon mal im Voraus!

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Frage zum Thema Elterngeld/ALG1 in der Steuererklärung

Hallo zusammen, ich bin neu hier und hoffe hier Hilfe zu finden.

Wie jedes Jahr erledige ich die Steuererklärung von meiner Frau und mir mit dem Wiso Sparbuch. Bislang hat das auch immer gut geklappt. Dieses Mal stosse ich allerdings anmeine Grenzen, da meine Frau die ersten 3 Monate in 2010 noch in der gesetzluchen Elternzeit und danach arbeitslos gewesen ist und das ALG1 bezogen hat. In Wiso habe ich dann natürlich meine Daten laut Lohnsteuerbescheinigung eingetragen und bei meiner Frau beim Thema Lohnsteuerbescheinigungnichts, da sie ja kein zu versteuerndes Einkommen hatte. Das Elterngeld und ALG1 (Gesamtsumme knapp 10.000€) habe ich dann bei den Lohnersatzleistungen eingetragen. Zu meinem Erschrecken rechnet Wiso, nachdem ich auch meine Werbungskosten (ca. 1700€) eingetragen habe, eine Nachzahlung von über 1000€ aus. Kann mir jemand sagen, ob ich da etwas falsch eingetragen oder vergessen habe einzutragen? Hängt das alles mit dem Progressionsvorbehalt. zusammen, über den ich jetzt schon ain paar Sachen gelesen habe?

Wenn Wiso das korrekt gerechnet hat, hat dann jemand vielleicht Tipps, um die Nachzahlung zu reduzieren? Vielen Dank für Eure Hilfe!

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