Programmierer freiberuflich oder kleinunternehmer?

2 Antworten

Die Einstufung in die richtige Einkunftsart hängt davon ab, was man macht - man kann also nicht wählen "Freiberufler oder Gewerbebezrieb", man kann nur wählen, was für Aufträge man annimmt. Ob diese Wahlmöglichkeit tatsächlich bestehen wird, wird sich aus der Auftragslage und dem Geldbedarf ergeben.

In allen Fällen allerdings wird die zu erstellende Einnahme-Überschuss-Rechnung zum gleichen Ergebnis führen.

Ob die Kleinunternehmerregelung sinnig ist, hängt davon ab, ob die Kunden vorsteuerabzugsberechtigt sind (weil ihnen dann die von Dir in Rechnung gestellte USt egal ist) und ob Du selbst für die Tätigkeit Vorsteuerabzüge in nennenswerter Höhe wirst geltend machen können.

https://selbststaendig.de/geschaeftsideen/software-entwickler

(Herunterscrollen bis

Formale Aspekte zur Existenzgründung...)

Die Tasks sind üblicherweise genau definierte Aufgaben die erfüllt werden müssen; die Tätigkeit ist also steuerrechtliche als Gewerbebetrieb einzustufen. Bis knapp 25.000 Euro Gewinn ist das aber relativ egal.

Da Du für andere Unternehmer tätig bist, ist die Kleinunternehmerregelung (KU) vermutlich doof. Der Auftraggeber kann die Umsatzsteuer die Du ihm berechnest, als Vorsteuer wiederholen und Du kannst aus Deinen Anschaffungen ebenfalls die Vorsteuer ziehen. Dürfte günstiger sein.

Da die Kleinunternehmerregelung keine Auswirkung auf die Einkommensteuer hat, ist es dort relativ egal ob Kleinunternehmer oder nicht.

Mehr Arbeit ist es auf jeden Fall ohne KU, denn Du musst die ersten zwei Kalenderjahre monatliche Voranmeldungen abgeben.

Was möchtest Du wissen?