Probearbeiten

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7 Antworten

Hier ist die Chance schlecht für den Freund. Nach 2-3 Tagen hätte geklärt werden müssen, ob ein Arbeitsverhältnis zustande komt oder nicht. Der Dienstplan wäre ein Indiz dafür. Warum nicht vor das AG ziehen? Probearbeiten für eine Woche ist lang , aber leider nicht ganz unüblich.

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Mhm schwierig zu beurteilen finde ich. Das Verhalten finde ich nun auch nicht toll. Ob der Dienstplan ausreicht, müsste man mal von einem Anwalt bewerten lassen denke ich.

Jedoch glaube ich auch nicht, dass die Probezeit unzumutbar wäre.

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Meiner Meinung nach hat er eigentlich schon einen Arbeitsvertrag !

Er hat einen Dienstplan ausgehändigt bekommen. Und das könnte schon ein Direktionsrecht des Arbeitgebers sein und somit ein Arbeitsvertrag zu Stande gekommen sein !

" Vom Abschluss eines Arbeitsvertrages gehen die Arbeitsgerichte dagegen immer dann aus, wenn der Arbeitgeber bereits berechtigt ist, Direktionsrecht auszuüben. Dies ist dann der Fall, wenn der Arbeitgeber den Bewerber anweist, bestimmte Arbeitszeiten einzuhalten, konkrete Tätigkeiten auszuüben oder bestimmte Arbeitsorte aufzusuchen. Indizien für den Abschluss eines Arbeitsvertrages sind auch z.B. die Verpflichtung zum Tragen einer Dienstkleidung, zur Einhaltung von Pausenzeiten oder die Vereinbarung einer Vergütung."

http://www.haufe.de/personal/hr-management/probearbeit-schnuppertage-was-arbeitgeber-beachten-muessen_80_258070.html

Sicherlich werdet ihr rechtlichen Beistand brauchen. Ob es sich lohnt ???

Gruß Z... .

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Kommentar von Mikkey
22.05.2015, 12:20

Das sehe ich ähnlich. Der rechtliche Beistand ist m.E. vorerst nicht vonnöten, man kann auch direkt zum Arbeitsgericht marschieren und den Lohn für diese Woche einfordern lassen.

Die Mitarbeiter dort sind durchaus bereit eine Klageschrift zu erstellen. Kosten entstehen dabei nicht..

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Kommentar von Snooopy155
22.05.2015, 23:12

Zumindest ab dem Tag, ab dem er nach Dienstplan arbeiten mußte ist reguläres Entgelt einklagbar und wenn keine Verlängerung der Probezeit ausgesprochen wurde, dann würde ich sogar unterstellen, dass ab diesem Moment ein Arbeitsvertrag zustande kam.

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Ich sehe da keine Chance für Deinen Freund, denn es ist durchaus üblich, dass zur Probe eine Woche lang unentgeltlich gearbeitet werden kann.

Da es sich um eine mündliche Vereinbarung handelt, steht die Frage nach der Beweisbarkeit. Die Gegenseite könnte behaupten, es wäre ein Probearbeiten ausdrücklich ohne Bezahlung vereinbart worden.

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Kommentar von Zitterbacke
22.05.2015, 11:20

Der Dienstplan wäre ein Beweis .

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Kommentar von Mikkey
22.05.2015, 12:22

.. aber auch die Gegenseite kann eine solche Behuptung nicht beweisen.

Fakt ist aber die Woche Arbeit.

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Glaub auch nicht das ihr da eine Chance habt irgendwas zu machen. 1 Woche lang Probearbeiten ist mittlerweile schon fast üblich in den Betrieben. 

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Kommentar von Zitterbacke
22.05.2015, 13:37

"Wer nichts weiß , muß alles glauben."

Marie von Ebner-Eschenbach

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Sehe da auch keine Chance für Euch noch etwas zu erreichen.

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naja er könnte sich evtl einklagen.

Will er das den ? In ein fremdes Land kommen und die neuen unbekannten Rechte einklagen ? Wohl kaum.

Ich würde einfach beim nächsten Mal in so einem Gespräch genauer nachfragen wie es weitergeht etc pp

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