Privatinsolvenz nur bei dauerhaftem Beschäftigungsverhältnis?

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3 Antworten

Nein, da ist Ihr Freund falsch informiert. Lesen Sie hier: Oft bemerken Sie als Betroffener nicht, wann der Zeitpunkt für die Beantragung der Privatinsolvenz gekommen ist. Der Hinweis, dass es Zeit wird, diese letzte Gelegenheit zur Restschuldbefreiung wahrzunehmen, kommt zu 90 Prozent von außen. Sei es durch Bekannte, den Gerichtsvollzieher oder die Mitarbeiter der Schuldnerberatung. Besonders die letzten beiden Personengruppen erkennen auf Grund ihrer Tätigkeit, wann es sinnvoll ist, eine private Insolvenz zu beantragen. http://privatinsolvenz.org/was-ist-eine-privatinsolvenz/wann-ist-es-sinnvoll-die-private-insolvenz-zu-beantragen

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gumpert 31.01.2012, 16:48

Danke für den Link!

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Da hast Du wirklich was Falsches gehört. Ein Privatinsolvenzverfahren kann jeder anstrengen, man muß in keinem Beschäftigungsverhältnis stehen. Wie Du richtig sagst, ist man ja meist in der Misere, weil man nicht in Arbeit ist und kein Einkommen hat.

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Ich bin ebenfalls der Meinung, dass Dein Bekannter da falsch informiert ist. Gläubiger ärgern sich nämlich häufig, wenn Empfänger von Sozialleistungen in die private Insolvenz gehen. Denn bei denen kann meistens nichts gepfändet werden, weil ihnen ein Mindestbetrag zum Leben zusteht - und die Sozialleistungen gehen nicht über diesen Mindestbetrag hinaus. Die Gläubiger sind dann natürlich die Leidtragenden.

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