Privatinsolvenz bei Jobwechsel - wie verhalten?

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2 Antworten

Wenn doch eh klar ist, dass der neue Arbeitgeber von der Privatinsolvenz erfährt, macht ein "Versteckspiel" doch wenig Sinn.

Das normale Leben geht doch auch an Arbeitgebern nicht einfach vorbei. Auch die wissen, dass es verquere Situationen im Leben geben kann.

Vermutlich willst Du doch den Job wegen besserer Verdienstaussichten wechseln. Genau mit diesem Argument kannst Du doch proaktiv auf den neuen Arbeitgeber zugehen. Motto: Ja ich habe Schulden. Mit dem besseren Verdienst hier, kann ich meine Gläubiger besser befriedigen und nach der PI in einen besseren, schuldenfreien Lebenabschnitt als loyaler Mitarbeiter starten.

Das signalisiert Reife und "Geläutertheit". Außerdem, dass du eine langfristige Arbeitsstelle anstrebst.

Also nur Mut. ;-)

Hallo, 

ich würde es so machen: erstmal Probearbeiten - wenn das gut läuft, sehen sie Dich schon mal positiv. 

Falls es soweit kommt, vor der Vertragsunterzeichnung die PI erwähnen - NICHT rechtfertigen. Einfach beiläufig sagen "ich möchte Sie noch über eine Sache informieren...". 

Falls Du unverschuldet da reingeraten bist kannst Du in einem Nebensatz hinzufügen "ich hatte Pech mit meiner Firma" o.ä. Ansonsten auf Nachfragen ausweichend antworten - "alles ist bestens, das ist nicht mehr lange, alles läuft wie geplant...etc.". Spiel mögliche Frage - Antwort Szenarien durch, dann bist Du selbstbewusster.

Du kannst halt nix erzwingen - bleib ehrlich und Du selbst! Viel Glück!

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