Privatinsolvenz und Kontopfändung. Ist das möglich?

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Wurde bereits ein Insolvenzantrag gestellt, greift der Pfändungsschutz der alle weiteren Pfändungen unterbindet. Hierauf sollten die Gläubiger hingewiesen werden.

Mehr dazu hier:

http://www.insolvenz-ratgeber.de/private-insolvenz/kontopfaendung/

Es gilt auch festzustellen in welchem Stadium diese Insolvenz ist.

Beantragt?

eröffnet?

in der Wohlverhaltensphase?

Wenn eröffnet ist darf nicht mehr gepfändet werden.

Welche Konsequenzen haben geschätzte Steuererklärungen, durch einen Insolvenzverwalter in der Insolvenz?

Guten Morgen,

ich frage hier für einen Bekannten, der sich in der Insolvenz befindet. Bitte keine wertenden Antworten.

Mein Bekannter befindet sich in der Insolvenz. Die letzten 2 Steuererklärungen wurden vom Insolvenzverwalter eingereicht, mit der Bitte um Schätzung.

Nun bekommt mein Bekannter rückwirkend seine Rente und muss die Erklärungen auch selbst wieder tätigen. Mein Bekannter hat nun Angst, dass die Schätzungen vom Finanzamt sich nachteilig auf den neuen Steuerbescheid auswirken (evtl. Nachzahlungen).

Für die letzten 2 Jahre hat er keine Steuerbescheide erhalten. Weder vom Finanzamt noch vom Insolvenzverwalter.

Kann er durch die Schätzungen Probleme bekommen?

Ich hoffe auf hilfreiche Antworten. Vielen Dank.

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Welche Konsequenzen hat diese GmbH-Insolvenz für den Gründer bzw. für den Insolvenzverwalter?

Es gelten folgende Annahmen:

Der Gründer der GmbH investiert neben den 25.000 Euro Stammkapital zusätzlich 75.000 Euro in Form eines Darlehens in die Firma.

Nach 3 Jahren ist das investierte Geld aufgebraucht und es fliessen keine Einnahmen. Das Geschäftsmodell hat nicht funktioniert die Firma ist insolvent.

Szenario 1: Der Gründer hat die 75.000 Euro mit dem bedingten Sanierungserlass im Darlehensvertrag gewährt:

"Der Gesellschafter verzichtet auf seine Darlehens-Forderung in Höhe von XXX Euro gegen die GmbH, wenn das Insolvenzverfahren über das Vermögen der GmbH eröffnet oder die Eröffnung abgelehnt wird. Außerdem verzichtet er schon jetzt unwiderruflich auf sein Kündigungsrecht nach § 490 BGB."

Szenario 2: Der Gründer hat die 75.000 Euro ohne diese Klausel im Gesellschafter-Darlehens-Vertrag gewährt.

Fragen:

Welche Konsequenzen hat diese GmbH-Insolvenz jeweils aus der Sicht des Gründers und aus der Sicht des Insolvenzverwalters bei Szenario 1 bzw. bei Szenario 2?

Kann es sein dass es hier einen Interessenskonflikt zwischen dem Gesellschafter und dem Insolvenzverwalter geben könnte:

In welchen Fällen kann der Pleitier wenigstens seine Einkommensteuer mindern?

Und in welchen Fällen verdient der Insolvenzverwalter an der Insolvenz?

Um welche Beträge geht es jeweils?

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