privates Krankentagegeld TG182 in der passiven Altersteizeit Blockmodell.(Summenversicherung)

2 Antworten

Hallo,

also die bisherigen Antworten sind natürlich vollkommener Quatsch. Krankentagegeldversicherung ist und bleibt Summenversicherung, die höchstrichterlichen Urteile belegen dies ohne Zweifel immer wieder. Summenversicherung bedeuted, dass der VS unabhängig vom eingetretenen Schaden eine bestimmte Summe zahlt. So erhöht sich das Krankentagegeld nicht automatisch bei einem höheren Einkommen, umgekehrt gilt, dass es auch nicht sinkt, wenn das Einkommen (auf Null in der Freistellung sinkt). Versichert ist bei der Krankentagegeldversicherung nicht der konkrete Verdienstausfall, sondern der abstrakte Bedarf, von dem man annimmt, dass dieser bei Krankheit entstehen kann. Die Versicherer haben es selbst in der Hand, ob Sie Ihre Versicherung als Schaden oder Summenversicherung führen möchte. Beim gesetzlichen Krankengeld sieht es anders aus, da dies eine Schadenversicherung ist und daher genua den entstandenen Schaden ersetzt. GKV und PKV mit Summenversicherung sind demnach vollkommen unterschiedlich zu betrachten, auch wenn private Versicherer ihre Summenversicherung als Verdienstausfallversicherung betitteln. Zum Krankentagegeld innerhalb der Freistellung gab es vor kurzem auch ein Urteil.

http://openjur.de/u/431039.html

Ein Bereicherungsverbot gilt für eine Summenversicheurng zudem nicht!!!!

Hallo, zunächst würde ich die vorangegangenen Antworten nicht als "Quatsch" qualifizieren. Die Krankentagegeldversicherung ist sicherlich eine Summenversicherung, enthält aber aufgrund der strengen Bedingungen der Versicherer Elemente der Schadenversicherung. So hat der Versicherungsnehmer alle Änderungen seines beruflichen Status und seines Einkommens im Rahmen der sog. Obligenheitspflichten zu melden. Eine Kürzung ist demnach jederzeit möglich, tritt aber frühestens 2 Monate nach Kenntnis durch den Versicherer ein. Ein bereits ausgezahltes Krankentagegeld kann nicht zurückgefordert werden. Die Rechtsprechung geht sicherlich in Richtung Summenversicherung, aber bei Vertragabschluss hat der Versicherungsnehmer seine Pflichten durch seine Unterschrift anerkannt.

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@635555

Hallo,

tatsächlich führen einige VS "Elemente" einer Schadensversicherung in Ihren Verträgen auf. All dies täuscht aber nicht über den Charakter einer Summenversicherung hinweg. D.h. Summe wird unabhängig vom Schaden ( Verdienstausfall) gezahlt. So ist es eben auch nicht möglich das Krankentagegeld auf ein gemindertes Einkommen zu kürzen! Umgekehrt erhählt der Vesicherungsnehmer schliesslich auch kein höheres Krankentagegeld wenn er ein höheres Einkommen hatte. Dazu gibt es einschlägige Rechtsprechung vom Bundesgerichtshof. Wenn ich die Frage des Fragestellers richtig verstanden habe, ging es darum, dass dieser sich in der Altersfreistellung befunden hat. Sein Arbeitsverhältniss bestand nach wie vor, er war jedoch nicht dazu verpflichtet eine Arbeitsleistung zu erbringen, hat demnach auch keinen Verdienstausfall. Sofern sein Vertrag nicht ausdrücklich eine solche Klauseln enthält hat er Anspruch auf Krankentagegeld. Es wäre aber schon einmal hilfreich bei welchem Versicherer er versichert ist und welche Bedingugnen gelten sollen.

gruß IF

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@INFLAMES

Hallo, es ist nun einmal so, dass die Versicherungsbedingungen sehr strenge Mitteilungspflichten haben. Und wenn der Versicherungsnehmer dagegen verstösst (Obligenheitspflichtverletzung), dann werden eben die Leistungen gekürzt. Sonst wären die Versicherer doch schon längst dazu übergegangen, die Krankentagegeldversicherung als direkte Schadenversicherung (also z.B 80 % des letzten Nettoeinkommen) anzubieten. Die genannten Urteile beziehen sich wirklich nur auf "Einzelfälle". Das subjektive Risiko des Versicherers wäre sonst zu hoch. Schliesslich soll man durch Krankheit nicht mehr verdienen als wenn man arbeitet.

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Während der Alterteilzeit bekommt man seine Bezüge auch im Krankheitsfall. Deshalb besteht keine Notwendigkeit der Krankentagegeldversicherung. Den Beitrag dafür kann man sich sparen. Die Krankentagegeldversicherung ist sicherlich eine Summenversicherung, enthält aber aufgrund der strengen Bedingungen der Versicherer Elemente der Schadenversicherung. So hat der Versicherungsnehmer alle Änderungen seines beruflichen Status und seines Einkommens im Rahmen der sog. Obligenheitspflichten zu melden. Eine Kürzung ist demnach jederzeit möglich, tritt aber frühestens 2 Monate nach Kenntnis durch den Versicherer ein. Ein bereits ausgezahltes Krankentagegeld kann nicht zurückgefordert werden. Die Rechtsprechung geht sicherlich in Richtung Summenversicherung, aber bei Vertragabschluss hat der Versicherungsnehmer seine Pflichten durch seine Unterschrift anerkannt.

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