privates Darlehen einer Freundin aus der Schweiz günstiger als Bankkredit?

2 Antworten

Barumtausch von Devisen ist wegen der Aufschläge durch die Banken die wohl teuerste Methode Euro in CHF zu wechseln.

Western Union erhebt Transaktionsgebühren die ganz wesentlich über den Kosten für eine Banküberweisung liegen.

Dein Problem ist an sich unlösbar: Du weißt nicht, wie sich der Wechselkurs EUR/CHF in der Zukunft entwickelt.

Profis sichern solche Risiken mit Devisentermingeschäften ab. Solche Instrumente stehen dem Privatkunden nicht zur Verfügung. Ganz nebenbei sind diese Geschäfte auch nicht risikolos. Auch Profis lagen mit ihren Prognosen schon daneben und haben sich ruiniert.

An Deiner Stelle würde ich lieber das Bankdarlehen nehmen. Da sind die Ausgaben kalkulierbar, beim CHF-Darlehen weißt Du erst hinterher was es gekostet hat.

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Danke für die kompetente Antwort - auch wenn das Problem nicht lösbar erscheint

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Hat jemand Erfahrungen mit transferwise.com gesammelt?

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Bei der Überweisung per Bank verliert Ihr ca. 1 % pro Überweisung. Also 12.000, Franken überweisen und es kommen 11.880,- Franken umgerechnet in Euro an, mit Glück etwas günstiger.

Zum Sortenkurs, also beim Tausch in Banknoten wäre es erheblich mehr.

Transferwise und andere Dienste sind nicht billiger als Banken.

Western Union, oder Moneygram lassen sich den Service zahlen, dass sie schnell sind und es eben alles in bar geht.

Da könnte allerdings ein Betrag von 12.000,- Euro auch Probleme bereiten und ggf. in mehrere Zahlungen gesplittet werden müssen.

Hier mal ein Link zum Thema Euro - Franken:

https://www.finanzen.net/devisen/euro-schweizer_franken-kurs

Wer 2014 den Gegenwert von 12.000 Euro in der Schweiz geliehen hat, bekam 14.400,- Franken.

Anfang 2015 war der Frankenkurs kurzzeitig so hoch, dass man dafür 14.400,- Euro hätte zurück zahlen müssen.

Im Moment müsste man nur 11.520,- für die Tilgung aufwenden.

DEin Wechselkursrisiko ist um einiges höher, als die 2,99 % die Deine Bank als Zinsen möchte.

Zinskonditionen der Hypovereinsbank für Anschlussdarlehen, Steuerausländerin

Mein Darlehen läuft demnächst aus bzw. muss anschlussfinanziert werden. Bis jetzt bin ich Kundin bei der Hypovereinsbank. Meine vermietete Immobilie befindet sich in Deutschland. Seit 11 Jahren lebe ich aber nun in der Schweiz und zahle hier meine Steuern. Ich habe mit allen möglichen Banken Kontakt gehabt wegen einer Anschlussfinanzierung für mich als Steuerausländerin. Keine konnte mir ein Angebot machen. Nun also zu den neuen Zinskonditionen der Hypovereinsbank, die für mich noch die Anschlussfinanzierung machen würde: Nominalbetrag: 122.710 EUR; planmässige Restschuld per 31.06.2011: 65.965 EUR; Sollzinssatz p.a.: 4,1%; Tilgung: 1%; monatliche Raten: 521 EUR; Sollzinsbindung: 30.06.2013; Restschuld am Ende der ZB: 58.572 EUR; effektiver Jahreszins: 4,18%.

Offenbar hat die Hypovereinsbank hier bei der Berechnung der Rate den Nominalbetrag angesetzt, weswegen es zu solch hohen Zinskosten kommt. Warum ist das so? Aus meiner Sicht ist doch die Restschuld, die jetzt bei ca. der Hälfte liegt, ausschlaggebend. Wenn man schaut, wie hoch die Zinsen bei Berechnung ausgehend vom Nominalbetrag sind, dann liege ich ja bei rund 8% Zins. Wie kann das angehen. Aus meiner Sicht ist doch das schon Wucher. Also: Wer weiss Rat? Ich habe auch leider keine Ahnung, wie man mit der Hypovereinsbank da verhandeln muss. Freundliche Grüsse aus der Schweiz

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Grundbuch & Hausbau : Wie Eigenkapital absichern, Darlehen aufnehmen und Steuern minimieren?

Hallo,

meine Lebensgefährtin und ich möchten ein Grundstück kaufen und anschließend ein Haus drauf bauen. Das von mir eingebrachte Eigenkapital beträgt 200.000€. Das Darlehen für das Haus würden wir beide aufnehmen (400.000€), und die Raten zur Tilgung des Kredits wollen wir uns hälftig teilen. Eine Heirat ist momentan nicht vorgesehen. 

Hierbei möchten wir dass diese Verhältnisse rechtlich verbindlich festgehalten werden, wobei für niemanden ein Nachteil entstehen soll. Wie kann man dies am Besten lösen und ohne Schenkungssteuer oder xmal Grunderwerbssteuer zu zahlen.

Uns schwebt folgendes vor.

1) Kauf des Grundstücks durch mich, Nutzung des Eigenkapital von 100.000€. Nur ich werde ins Grundbuch eingetragen.

2) Darlehen für das Haus auf uns Beide. Nutzung meines restlichen Eigenkapital von 100.000€. Dabei oder vorher(?) Umänderung des Grundbuchs zu 50/50 mit dem Vermerk das beim Verkauf mir immer erst mein Eigenkapital zusteht. Somit wäre ich abgesichert, und beim etwaiger Trennung und Verkauf des Hauses stünde meiner Freundin dann der Rest vom Erlös geteilt durch 2 zu.

Problem: Fällt bei der Umänderung bei Punkt 2 nicht wieder Steuer an, und dann gleich auf das ganze Haus? Und wäre eine Eintragung ins Grundbuch bei Punkt 1 gleich zu 50/50 besser? Meine Freundin kann aber kein Eigenkapital einbringen. Also würde ja dann auch Schenkungssteuer anfallen da ich das Grundstück finanziere und ihr quasi zu 50% schenke.

Oder wäre gleich bei Punkt 1 ein Eintrag mit 20/80 besser, um die Schenkungssteuer zu vermeiden (20.000€ Freigrenze)? Aber, kann die Freundin das ganze Darlehen für das Haus überhaupt mit mir zusammen aufnehmen wenn sie nur zu 20% im Grundbuch steht. Oder müsste man in dem Moment zu 50/50 wechseln, aber dann fällt doch wieder Steuer an oder nicht?

Ohjee ich glaub ich mach es komplizierter als es ist :)

Könnt ihr mir helfen bitte?

Vielen Dank

Jürgen

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Folgender Fall: Ein Vater lieh seinem Sohn vor fünf Jahren einen Betrag von 8.000 und dann nochmals 15.000 Euro, um ihm die Anschaffung einer kleinen Eigentumswohnung zu erleichtern. Es gibt lediglich eine mündliche Vereinbarung: 8.000 Euro möglichst nach 3 Jahren zurückzahlen, den Restbetrag "sobald es finanziell geht". Der Sohn hat bisher 5.000 Euro zurückgezahlt. Nun kam die Frau des Vaters ins Pflegeheim und sein Einkommen und Vermögen reicht nur zur kurzfristigen Deckung der Pflegekosten. Er kündigt dem Sohn brieflich das Darlehen und verlangt die komplette Rückzahlung in Form von zwei Teilbeträgen innerhalb von insgesamt 4 Monaten. Der Sohn hat jedoch trotz Vollzeitbeschäftigung nur ein geringes Einkommen und muss außerdem den Kredit für die Wohnung abbezahlen (noch ca. 6 Jahre), so dass trotz bescheidener Lebensführung kein oder höchstens ein minimaler Spielraum für eine Rückzahlung bleibt. Was kann der Sohn tun? Besteht die Gefahr, dass seine Wohnung zwangsversteigert wird, um das Geld einzutreiben?

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