Privater Kaufvertrag über ein Gerät, was passiert bei Insolvenz des Käufers?

3 Antworten

Die Formulierung läßt Möglichkeiten für einen Streit vor Gericht übrig, denn der Besitz an der Sache ist nicht entscheidend.

Besser wäre die Formulierung gewesen: ".... der Kaufgegenstand geht erst nach vollständiger Zahlung aller Kaufpreisraten in das Eigentum des Käufers über."

Da es sich hier um Privatleute handelt müßte der Richter deuten was gemeint war udn das ist wohl eindeutig, das die Waschmaschine zurückgegeben werden soll, wenn auch nur 1 Rate nicht gezahlt wird.

Das gilt dann immer, auch bei Insolvenz.

Der Vertrag besteht seit April 2008 und Raten sind 36 vereinbart worden.

Danke für die Antworten.

Ich muss zu dem Fall vielleicht noch ergänzen, dass eigentlicher Erstverkäufer die Firma Quelle ist über die der Verkäufer in seinem Namen die Waschmaschine bestellte und diese dann an den Käufer mit Ratenzahlungsvertrag bzw. Kaufvertrag weitergab.

Ob das nun ein anderes Licht auf den Fall wirft, bezweifle ich.

Wenn nun ein außergerichtliches Schuldenbereinigungsverfahren gescheitert ist und dieser Betrag nun nachträglich eingebracht wird ohne Verhandlung mit dem Verkäufer, treffen dann oben genannte Antworten trotzdem zu?

Verzwickte Sache oder?

LG Sommerwolf

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