Private Veräußerungsgeschäfte?

3 Antworten

Also danke für die Stellungnahme aber meine Frage war ob ich deklarieren muss. Bei den Aktien ist eh klar, dass keine Steuer mehr anfällt. Bei dem Acker ist es so, dass sie schon vor 1945 in Privatbesitz waren. Früher hatten viele Familien eigene Äcker für den Eigenbedarf ohne den Anspruch ein Landwirtschaftlicher Betrieb zu sein. In den 50er Jahren wurden die Flächen dann "freiwillig" an eine LPG verpachtet. Nach der Wende wurden die die Flächen von verschieden Landwirtschaftsbetrieben in Pacht bewirtschaftet. Vor ca 22 Jahren habe ich sie als Vermächtnis erworben.  Der Pachtzins wurde von mir immer als Einkommen in Anlage V deklariert. Die Spekulationsfrist ist längst überschritten. Also nochmal meine Frage muss ich in meiner Steuererklärung etwas erklären ?

 

Zur letzten Frage: Ja.

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Den Verkaufsgewinn so "alter" Aktien musst Du nicht deklarieren. Du musst möglicherweise auch keine Anlage KAP abgeben. Vielleicht aber doch, aber dazu gibt der Sachverhalt nichts her und Du hast auch nicht danach gefragt.

Du erstellst bezgl. der Pacht für das Verkaufsjahr wie bisher eine Anlage V und dabei guckst Du Dir diesmal besonders die ganze Zeile 6 und insb. das Feld 53 an. Das ist alles, denn dann wartet das FA gleich auf die notarielle Kaufvertragskopie.

Bei vor dem 1.1.2009 gekauften Aktien hättest du derzeit lebenslang und vererblich keine Steuer auf den Wertzuwachs zu zahlen. Das galt auch 2017 und deshalb ist das steuerfrei.

Bei den geerbten Äckern ist die Frage, ob sie sich in einem Betriebsvermögen befinden. Das wäre nur dann nicht der Fall, wenn die Entnahme in das Privatvermögen irgendwann von dir oder von deinen Eltern versteuert wurde.

Wie hast du die Pachteinnahmen versteuert?

Tendenziell ist der Verkaufserlös abzüglich des Buchwertes der Äcker zu versteuern.

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