private BU ab 2014 von der Steuer absetzbar?

1 Antwort

Frage 1. - Ja; Frage 2. - Ja; Frage 3. - Nein, Zudem können Aufwendungen zur Absicherung der Berufsunfähigkeit und der verminderten Erwerbsfähigkeit besser steuerlich geltend gemacht werden, die Möglichkeit zur gleichzeitigen Absicherung des Erwerbsminderungsrisikos im Rahmen von Altersvorsorgeverträgen wird erweitert und die Wechselkosten bei einem privaten Riester-Vertrag werden begrenzt. https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Steuern/2014-01-08-Was-aendert-sich-im-Steuerrecht-im-Jahr-2014.html

Genau um den Satz: "Zudem können Aufwendungen zur Absicherung der Berufsunfähigkeit und der verminderten Erwerbsfähigkeit besser steuerlich geltend gemacht werden" geht es

  • ist der auch für bestehende BU-Verträge mit Leistung bis 65Jahre gültig?
  • oder gilt das nur für neue BUs die lebenslange Leistungen zusagen?
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@Julia23

Habe in dem Zusammenhang noch nichts gegenteiliges z. Bsp. Stichtagsregelung oder anderen Kriterien gehört, deshalb auch für bestehende Verträge.

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@billy

Muss dann auch die BU-auszahlung im Leistungsfalle voll versteuert werden? Oder ist dann weiterhin nur der ertragsanteil zu versteuern?

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Arbeitslos, Nebengewerbe, Kleinunternehmerregelung

Zu meiner Lage:

Ausbildung im Mai 2014 abgebrochen Seitdem arbeitslos gemeldet, kriege vom Arbeitsamt ca. 270€ monatlich Nebenjob: ca 178€ im Monat, ab 165€ wird mit AlG verrechnet, sprich 270€-13€.

Nun habe ich ein Nebengewerbe mit Kleinunternehmerregelung bis 17500€ Umsatz umsatzsteuerfrei eröffnet.

Wie viel darf ich pro Monat/ pro Jahr im Nebengewerbe verdienen? Im Jahr werde ich erstmal nicht über die 17500€ kommen, das weiß ich, deswegen habe ich auch die Kleinunternehmerregelung angekreuzt.

Ich weiß ja nicht mal wie meine konkrete Frage lautet, darf ich im Nebengewerbe plus meinem Nebenjob insgesamt nur maximal 450€ im Monat verdienen????

Ich trau mich nicht mein Gewerbe als Hauptgewerbe anzumelden, weil ich nicht weiß, ob ich es pro Monat schaffe Sozialversicherungen (ca. 300€ sagen wir mal) zu zahlen.

Brauche konkrete Tipps und Hilfe, bin ein Laie in dem Thema :)

Hoffe ich könnt mir helfen, bitte!

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Künstlersozialkasse als Freiberufler: Nachzahlung zu befürchten?

Wie ist dass, wenn man eine freiberufliche Tätigkeit ausübt, die unter die Pflichtversicherung der Künstlersozialkasse fällt und sich dort bisher noch nie gemeldet hat? Der Auftraggeber bezahlt jedoch jeden Monat seinen Anteil in die KSK ein. Müsste der Freiberufler sich Sorgen machen, dass die Beträge rückwirkend zurückverlangt werden könnten? Oder müsste er dann lediglich sich anmelden und ab dann die Beiträge zahlen?

Habe bereits im Internet gelesen, dass der Freiberufler sich da keine Sorgen machen müsste, da eine Rückwirkende Forderung nicht möglich sei. Wisst ihr mehr zur Rechtslage und Praxis?

Folgendes Zitat unterstützt ja meine Vermutung, oder?

"Der Beginn der Versicherungspflicht hängt vom Termin der Aufnahme der selbständigen Tätigkeit und vom Zeitpunkt der Meldung bei der KSK ab. Sollten Sie zum Zeitpunkt der Meldung (Eingang der Anmeldeunterlagen) bereits selbständig erwerbsmäßig tätig sein, so beginnt die Versicherungspflicht grundsätzlich frühestens mit dem Tag der Meldung bei der KSK. Sofern Sie die Anmeldeunterlagen bereits vor Aufnahme der Tätigkeit angefordert haben, ist der Tag der Aufnahme der selbständigen Erwerbstätigkeit der frühestmögliche Versicherungsbeginn" (von der KSK Homepage).

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Nachträgliche Berechnung der Beitragsguthaben für Krankenversicherung für Selbstzahler?

Ich bin Rentner und arbeite nebenbei freiberuflich als IT-Berater. Die Krankenversicherungsbeiträge werden auf Basis vom Einkommensteuerbescheid berechnet. Aus unbekannten Gründen erstellte das Finanzamt die Einkommensteuerbescheide datiert 06.06.2016 für 2014 und 2015 zusammen, welche ich Anfang Juni erhielt und an die Krankenkasse weiterleitete. Bis dann würden die Versicherungsbeiträge auf Basis vom Einkommensteuerbescheid 2013 berechnet und diese waren höher (meine Auftragslage war gut im Jahr 2013). Nun sagt die Krankenkasse (TK) im Brief datiert 13.07.2016, dass meine Beiträge ab dem 1.April 2016 neu berechnet wurden. Ferner sagt die TK: „…. Für die Neuberechnung berücksichtigen wir Ihre Einkünfte aus Ihrem Steuerbescheid 2013…“ und „… Da beide Steuerbescheide am 6.Juni 2016 durch das Finanzamt ausgestellt wurden, bleibt der Steuerbescheid 2014 für Ihre Beitragsberechnung unbeachtet…“ TK berechnete ein Beitragsguthaben für die Monate April 2016 bis Juni 2016, da in dieser Periode – mangels Einkommensteuerbescheid – Höchstbeiträge berechnet wurden. Nun meine Frage: Warum werden die Beitragsguthaben für das Jahr 2015 nicht berechnet und rückerstattet? In diesem Jahr habe ich aus meine freiberuflicher Tätigkeit sehr wenig verdient. TK verweist diesbezüglich auf die gesetzlichen Vorgaben (§240 Absatz 1 Sozialgesetzbuch fünftes Buch in Verbindung mit § 6 Absatz 5 Satz 2 der Beitragsverfahrensgrundsätze für Selbstzahler). Ich kann es nicht nachvollziehen, dass Ist es so, dass für die nachträglich berechneten höheren Beiträge Nachzahlungen fällig sind aber bei den niedrigen Beiträgen nachträglich keinen Beitragsguthaben berechnet wird? Ich bin davon ausgegangen, dass die Beiträge auf Basis des Jahreseinkommens festgelegt werden. Ich bedanke mich im Voraus für die Aufklärung bzw. für die Hinweise zum weiteren Vorgehen.

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Ich gehe davon aus, das die Beiträge in jüngerem Alter noch günstig sind. Auch um die Gesundheit steht es besser. Ab welchem Alter macht ein Abschluss Sinn? Bereits im Schulalter, so ab 12 oder 14? Geht das überhaupt?

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Bekommt man keine Berufsunfähigkeitsversicherung, wenn man schon mal Psychotherapie gemacht hat?

Bekommt man keine Berufsunfähigkeitsversicherung, wenn man mal eine psychotherapeutische Behandlung hatte. Ich habe gehört, man kommt da auf eine "schwarze Versicherungsliste" Wer gibt diese Daten da hin. Meine Krankenkasse? Wie erfahre ich, ob ich da gespeichert bin? Viele Fragen...hoffe es kann mir jemand weiterhelfen?

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Direktversicherung und Altersteilzeit

Bin Jahrgang 1952 und möchte ab Jan. 2014 in Altersteilzeit gehen. Habe 1995 eine Direktversicherung über meinen Arbeitgeber abgeschlossen, die Beitrage werden als Gehaltsumwandlung im November an die Lebensversicherung abgeführt, das Kapital wird im Nov. 2017 ausgezahlt. Laut meinem Vertrag ist eine Übertragung an mich bis zum vollendeten 59. Lebensjahres ausgeschlossen, ich kann jährlich die Auszahlung aber bereits ab 60 beantragen. Wenn ich ab Januar in ATZ nach dem Tarifvertrag FlexÜ der Metallindustrie/ IGM bin, erhalte ich monatlich immer ein gleiches Gehalt, dass aus dem halben bisherigen Bruttogehalt und einer steuerfreien Aufstockung durch den AG auf etwa 84 % meines bisherigen Nettogehalts besteht. Es gibt kein Weihnachts- oder Urlaubsgeld. Die Beiträge in die RV erhöht der AG auf 95%, bei der Krankenkasse bin ich nicht mehr freiwillig versichert (<Beitragsbemessungsgrenze). Zusätzliche Einnahmen durch Nebentätigkeit/ Überstunden sind wegen der steuerfreien Aufstockung max. bis 450€/Monat zulässig. Wenn ich jetzt die Direktversicherung in bisheriger Weise als Einmalzahlung weiterführe erwarte ich folgende Probleme: a)Die Summe in die DV würde SV frei sein und meinen Krankenkassenbeitrag (BKK) reduzieren. Im Krankheitsfall >6 Wochen erhielte ich weniger Lohnfortzahlung. b)Die pauschale Besteuerung der Summe in die DV (20%) ist nicht mehr so lukrativ für, auch wenn ich für die steuerfreie Aufstockung durch meinen AG den Progressionsvorbehalt berücksichtige. c)Wenn ich alternativ auf monatliche Zahlung in die DV umstelle, soll die Befreiung von der SV entfallen, d.h. ich würde dann die Beiträge an die Krankenkasse und Pflegeversicherung sowohl in der ATZ als auch später auf die Kapitalauszahlung der Lebensversicherung durch die 120er Regelung doppelt bezahlen. Meine Frage: Ist es sinnvoll für mich und zulässig, dass ich den Vertrag auf mich überschreiben lasse? Ich würde die Beiträge dann aus versteuertem Nettogehalt begleichen. Sind ab diesem Zeitpunkt erwirtschaftete Zinsen (Garantiezins 4%) und die eingezahlten Beiträge nach Auszahlung des gesamten Kapitals für mich als Rentner dann Kranken- und Pflegeversicherungspflichtig? Oder ist es sinnvoller die DV ab nächstem Jahr beitragsfrei zu stellen, um Probleme mit dem ATZ-Vertrag zu vermeiden? Mit freundlichem Gruß, Peter Bruhn

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