Privatdarlehen mit einer Risikolebensversicherung absichern. Gute Idee?

4 Antworten

Die Ehefrau hätte keine Schulden, da Sie ein Erbe nicht antreten muss.

Wenn der DG sicher gehen will, dass er sein geliehenes Kapital, Achim Fall des Todes, zurück erhält ist ein RLV sinnvoll. 

Unterstellt der DN ist versicherbar (Gesundheitsfragen) dann wäre folgender Vorschlag für beide Seiten fair.

Der DG ist VN und auch bezugsberechtigt. Der DN ist die VP. Zahle die Versicherungsprämie einmalig (günstiger) und schlage diese auf auf den Darlehnsbetrag auf.

Beispiel: Darlehen 16.183€, Rate 300, Laufzeit 4,72 Jahre, Zinsen: 788,18

Wegen 18,18€ Mehraufwand an Zinsen würde ich die Zinsen nicht absenken. Der DG geht schließlich ins Risiko. 

Anm.: 

Zu berücksichtigen ist auch das Risiko steigender Inflation. Die Zeichen gehen in diese Richtung. In den letzten 40 Jahren lag die Inflation im Durchschnitt bei 2,2%. Ein Zins von 2% ist eigentlich Kapitalvernichtung. OK, auf dem Konto liegen lassen ist noch schlimmer.

Geschickt wäre eine RLV mit fallender (analog zur Tilgung) Versicherungssumme. Nur ob es die für so kleinen Beträgen gibt???

Eine monatliche Versicherungsprämie? Völlig unwirtschaftlich aus Sicht der Versicherung und daher erheblich teurer als jährlich vorschüssig zahlbar oder einmalig im voraus.

Privates Darlehn zu 2 % p.a. über 5 Jahre ist - wenn Du marktnahe Maßstäbe anlegen würdest - viel zu billig. Der doppelte Zins sollte es mindestens sein.  (Du musst immerhin noch Abgeltungsteuer zahlen!)

Dafür gibt es auch keinen Schufa-Eintrag für den Kreditnehmer!

Übrigens: Wie willst Du an die Sterbeurkunde  (für die Versicherung!) kommen, wenn die Witwe nicht kooperiert?


Da es sich um meinen Schwager handelt, sollte ich normalerweise gar keine Zinsen nehmen. Die Versicherungsprämie wird auch jährlich fällig sein. Habe es nur zur näheren Erläuterung dazu geschrieben. Abgeltungssteuer?  

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althaus:

Der Vorschlag von Sammy über den Abschluss einer Risikoversicherung mit fallender Summe gegen Einmalbeitrag ist empfehlenswert.

Ist es gut, eine "Verpfändungsvereinbarung" bei Abschluss einer 'betrieblichen Altersversorgung' abzuschließen oder birgt dies auch Risiken?

Hallo, meine Frau lies sich bei der Sparkasse zu einer 'betrieblichen Altersversorgung' informieren, da sie vorhat, eine abzuschließen. Sie arbeitet im öffentlichen Dienst.

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Mittlerweile habe ich Rücksprache mit dem Banker gehalten (ich saß bei dem Beratungsgespräch meiner Frau, mit dabei).

Hier könnt Ihr die "Verpfändungsvereinbarung" und die Erklärung des Bankers zu meiner Rückfrage bezüglich der "Verpfändungsvereinbarung" lesen: https://drive.google.com/file/d/11sExXJWvyPPLX0sXQ65_xMeGQrblaWf_/view?usp=sharing

Mich macht so ein Schriftstück generell sehr misstrauisch. Schon der Name klingt äußerst abstoßend: "Verpfändungs....." :( . Kann meine Frau guten Gewissens so etwas unterschreiben, oder wird Ihr/uns dies später eventuell mal zum Verhängnis?

Wie bewertet Ihr die Erklärung des Bankers dazu? Gibt es für meine Frau/mir damit auch irgendwelche Nachteile? Kann ich der Aussage des Sparkassenangestellten vertrauen?

Ich bin sehr unsicher, kenne mich aber auch nicht so in diesen Sachen aus.

Vielen Dank im Voraus schon mal für Eure Antworten! :)

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Im Rahmen eines Hausverkaufs möchte ich jemandem einen Kredit über 60k Euro, zahlbar in 10 Jahren gewähren.

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Wir haben uns auf einen Startzins von 2,5% jährlich geeinigt.

An welchem Zinssatz kann man sich da orientieren und wie kann man eine jeweilige Änderung praktisch handhaben, so dass beide Seiten fair behandelt sind?

Also wenn z.B. der Diskontsatz oder ein besser Geeigneter (welcher) genommen wird - der kann sich ja mehrfach jährlich ändern. Und weicht man von dem in Punkten oder prozentual ab? Und zu welchem Zeitpunkt jeweils?

Das Ganze soll natürlich auch noch vernünftig handlebar sein.

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Vielen Dank schon mal für kompetente Antworten.

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