Privatdarlehen / Schenkungssteuer

1 Antwort

Der Sachverhalt, bzw. der Vertrag ist missverständlich.

Bis zum 31.12.2020 stundet der Darlehensgeber dem Darlehensnehmer die Zinszahlung.

Das bedeutet, dass die Zinsen nicht gezahlt werden, sondern das Darlehn erhöhen.

Ab 31.12.2020 steht dem Darlehensnehmer frei, die bis dahin aufgelaufenen Zinsen in mtl. Raten von 500,00 Euro an Darlehensgeber zurückzuzahlen.

Das wiederum sagt, ob er zahlt oder nciht, ist seine Sache. Also der Darlehnsnehmer kann selbst entscheiden, ob er es geschenkt haben will, oder lieber tilgt. Was würden mindestens 99 % der Deutschen wohl machen?

Wenn man sich mit dem Darlehnsvertrag über 2017 wegretten will, müßte der Vertrag so aussehen.

"Die Zinsen werden in der Weise gestundet, dass sie bis zum 31. 12. 2020 jeweils dem Darlehn zugeschlagen werden. Ab 01. 01. 2021 ist das Darlehen udn die aufgelaufenen Zinsen mit ...... monatlich zu tilgen."

Diese Vertragsgestaltung würde noch immer offen lassen, dass der Darlehensgeber, dem Darlehennehmer schon in 2018 oder später ein Geldgeschenk in Form des Verzichts von Zins- oder Darlehensbeträgen macht.

Was für Kosten kommen bei einer Überschreibung einer Wohnung unter Geschwistern auf mich zu?

Mein Bruder hat vor ca. 3 Jahren das Elternhaus überschrieben bekommen mit der Maßgabe, mir die Wohnung in seinem anderen Haus zu überschreiben oder einen Geldbetrag von EUR 60.000,00 auszubezahlen. Nun hatte ich damals nicht das Geld, mir die Wohnung überschreiben zu lassen. Die Wohnung, welche wir seit 3 Jahren mietfrei bewohnen, war vor 3 Jahren in einem katastrophalen Zustand, wir haben sie komplett renoviert. So langsam müsste ja die Wohnung überschrieben werden, auch zur eigenen Sicherheit. Welcher Wert wird jetzt für die Berechnung der Kosten (Notarkosten, Grunderwerbssteuer) genommen? Kann man da einfach sagen, dass sie einen Wert von 60.000,00 EUR damals hatte? Überprüft das Finanzamt das irgendwie? Ich hoffe, ihr konntet meinen Text verstehen ;-) Vielen Dank schon mal vorab für eure Antwort! Ich muss halt wissen, wieviel Geld ungefähr auf mich zukommen, denn wenn die Sache angeleiert ist und mittendrin kommt raus, es wird doch mehr, ist das ja schon blöd.

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Hallo liebe Foraner/Fachleute,

ich habe da wieder ein paar Fragen mit der Bitte um sachdienliche Antworten:

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Frage 2: Wirkt sich eine im Zusammenhang einer Schenkung abgeschlossene Risikolebensversicherung zu Gunsten des Schenkers auf die Schenkungssteuer mindernd aus (z.B. wenn eine Risikolebensversicherung abgeschlossen werden muss, damit der Schenker im Todesfall des Beschenkten eine Sicherheit hat für den Ausfall von beispielsweise ausgebliebenen Leibrentenzahlungen) ?.

Frage 3: Wenn Frage 2 mit ja beantwortbar ist, welcher Barwert ergibt sich für die Risikolebensversicherung, wenn die Höhe der Versicherung beispielsweise für den Todesfall bei 100.000 Euro liegen soll, die monatlichen Beiträge bei 50 Euro liegen und die Versicherung über einen Zeitraum von 25 Jahren bestehen soll ?.

Vielen Dank für Eure Antworten im voraus.

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