Priv. Krankenversicherung lehnt Erhöhung Krankengeld ab 365 Tag ab. Was kann ich tun?

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5 Antworten

Hallo, wenn Sie in Ihrem KTG-Tarif keine Anpassung alle paar Jahre ohne Gesundheitsprüfung beinhaltet haben, ist das völlig rechtens von Ihrem Versicherer. Ersatzweise mag es eine ereignisabhängige Nachversicherungsgarantie geben, aber wenn diese auch nicht greift, dann können Sie Nichts tun.

Je nach Umständen kann man sich auch überlegen, ob eine Erhöhung des KTG wirklich erforderlich ist. Gerade mit Handicaps sind die zusätzlichen Beiträge ganz schön happig.

Ich habe die letzten beiden Angebote für die Erhöhung nicht wahrgenommen - allerdings ist die Zeit, in der ich die Leistung in Anspruch nehmen könnte, nicht mehr so arg lang ;-)

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Ist das rechtens?

Ja, wenn nichts anderes vertraglich vereinbart wurde (Nachversicherungsgarantie), bedeutet eine Erhöhung der versicherten Leistung, eine Erhöhung des Risikos, daher sind zwingend Gesundheitsfragen zu beantworten.

Psychische Erkankungen sind für private Krankenversicherer ein absolut rotes Tuch!

Was kann ich tun?

Lege die entsprechenden Beiträge stattdessen auf ein Tagesgeldkonto und wechsele bei Vorhandensein einer besseren Geldanlage dorthin.

Wenn Du das Rentenalter erreichst, kannst Du dann das Geld auf den Kopf hauen.

Ja, das ist rechtes. Bei Psychotherapie reagieren private Krankenversicherungen höchst allergisch. Ist leider so.

Du hast nur die Möglichkeit die in regelmäßigen Abständen angebotenen Krankentagegelderhöhungen ohne Gesundheitsprüfung anzunehmen.

Du könntest versuchen, die fehlende Absicherung bei einer anderen Krankenversicherung zu bekommen, aber bei psychischen Erkrankungen ist das schwer. Suche Dir einen Makler, der sich mit PKV auskennt, möglicherweise gibt es da etwas.

Natürlich darf die Krankenversicherung eine Erhöhung ablehnen, wenn die Gesundheitsfragen nicht passen. .

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