Prinzip Unterschied Future Kontrakt und Knock Outs

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1 Antwort

Der wesentliche Unterschied zwischen Futures und Knock-Outs besteht darin, daß Futures keine Optionen sind, sondern bindende Kontrakte. Hältst Du also ein paar Futures auf Kakao, bekommst Du den auch geliefert, wenn die Futures nicht schnell vorher noch verkauft werden. Bei Knock-Outs ist die Gefahr nicht so präsent.

Deine Argumentation ist falsch. Knock-Outs haben natürlich einen Hebel, der in beide Richtungen wirkt, aber der Hebel ist nicht konstant. Er verändert sich mit jeder Kursveränderung des Basiswerts. Das ist auch so gewollt, da man nicht auf Hebel achten sollte, sondern auf die Differenzen selbst. Ein multiplikatives Verfahren hat bei einem Verfahren, das auf Differenzen basiert, nichts zu suchen.

Gegen die veränderlichen Hebel kann man natürlich auch konstante Hebel produzieren, indem laufend Anpassungen vorgenommen werden. Das machen beispielsweise Faktorzertifikate.

Du kannst auch selbst Konstrukte herstellen, die eine bestimmte Markterwartung haben und dann in die eine Richtung zwar eine Absicherung nach unten ermöglichen, wohl aber eine überproportionale Partizipation nach oben.

All diese Produkte haben jedoch eins gemeinsam: das sind keine exakten Gleichungen, mit Differenzen und Verhältnissen und Basispreisen, sondern es stecken immer Risikoprämien drin. Das sind Spreads, Aufschläge, Volatilitätsrisiken, Finanzierungskosten und Gebühren der Emittenten. Der Punkt, ab dem man Gewinn macht, verschiebt sich damit zu ungunsten des Anlegers etwas.

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