Preisbildung durch Angebot und Nachfrage

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Support

Liebe/r Bankmillionaire,

bitte keine Hausaufgabenfragen stellen, da diese gegen die Richtlinien verstoßen.

Herzliche Grüsse

Jürgen vom finanzfrage.net-Support

6 Antworten

Du kannst Dir das wie bei einer Auktion vorstellen, d.h. jemand bietet ein Wirtschaftsgut zu einem gewissen Preis an und die Nachfrager werden ihre Gebote als Kaufpreis einstellen.

Das Gebot bestimmt also die Wahrscheinlichkeit, daß man zum Zuge kommt, denn jemand mit einem höheren Gebot wird zuerst bedient. Also werden bei knappen Gütern die Käufer tendentiell mehr bieten, um eher zum Zuge zu kommen (sprich: die Käufer sind bereit, mehr Geld als normal für ein Gut auszugeben).

Jedoch können dann auch die Anbieter natürlich das Preisniveau erhöhen, da sie wissen, daß der Absatzmarkt bis zu einem gewissen Bereich aufgrund der engen Angebotslage folgen wird.

Steigt der Preis allerdings so an, daß nun auch zuvor unrentable Produzenten noch eine sinnvolle Marge erwirtschaften können (siehe Öl und Gas), dann drängen an diesem Punkt mehr Anbieter auf den Markt, die früher eine Sättigung erreichen können. Also wird der Preis hier leicht fallen oder stagnieren.

Sinkt die Nachfrage aufgrund einer Sättigung des Marktes mit einem Gut, dann sind weniger Käufer im Markt, d.h. für einen profitablen Absatz müssen Anbieter auch niedrigere Preise akzeptieren. Der Preis fällt.

Das kann jedoch auch dazu führen, daß Anbieter, die dann nicht mehr profitabel arbeiten können, aus dem Markt geschüttelt werden (siehe Halbleiter-Industrie). Das führt zu einem engeren Markt und damit zu wieder steigenden oder zumindest stagnierenden Preisen.

Das Gesetz vom abnehmenden Grenzertrag würde ich hier nicht sehen, da es eigentlich eher um Marktzusammenhänge geht und nicht um Produktionszusammenhänge.

Das Equilibrium ist nicht konstant, sondern ändert sich mit den saisonalen Gegebenheiten, Zyklen der Lagerhaltung, Verbrauchergewohnheiten, aber auch mit Spekulationen.

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Ich bin bisher immer davon ausgegangen, dass durch einer erhöhte Nachfrage eine Verknappung des Produkts der Grund für eine Preissteigerung ist. Meines Erachtens nach liegt das daran, dass die verfügbaren Absatzmengen nicht immer direkt an einer erhöhte Nachfrage angepasst werden können.

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Kommentar von Bankmillionaire
17.03.2013, 12:28

Das klingt plausibel :)

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Besorg' Dir ein VWL-Buch, da kannst Du das nachlesen, wie es in der Theorie läuft. Auf einem vollkommenen Markt werden sich Angebot und Nachfrage genau dort einpendeln, wo das Angebot genau der Nachfrage entspricht. Oder wo sich Angebots- und Nachfragekurve kreuzen. Mittels einer simplen Kurvendiskussion kann man zeigen, dass dann der Gewinn am größten ist.

Für unvollkommene Märkte - die in der Realität die Regel sind - sieht die Sache leider anders aus. So kann z. B. die oligolpolistisch orgnisierte Mineralölindustrie den Benzinpreis zu ihren Gunsten beeinflussen, was volkswirtschaftlich keinen Nutzen bringt, in der theorie aber sehr interessant ist.

Das Gesetz des abnehmenden Grenznutzen gilt nicht allgemein, sondern nur z. B. bei neoklassischen Produktions- bzw. Nutzenfunktionen.

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Kommentar von Bankmillionaire
17.03.2013, 12:23

Hey Sobeyda :), Dankeschön hast du vl einen Tip für ein gutes VWL Buch? LG

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Kommentar von Bankmillionaire
17.03.2013, 12:23

Hey Sobeyda :), Dankeschön hast du vl einen Tip für ein gutes VWL Buch? LG

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Wo der Wettbewerb funktioniert, führt eine erhöhte Nachfrage erst mal zu einer Preiserhöhung. Die höheren Margen locken weitere Anbieter auf den Markt und die Preise fallen wieder auf das Ausgangsniveau oder sogarv darunter. Bei Smartphones konnte man das in den letzten Jahren wunderbar beobachten.

Wenn steigende Nachfrage zu anhaltend höheren Preisen führt, dann ist dass immer ein unvollkommener Markt.

Unvollkommen ist ein Markt, wenn es z.B. hohe Markteintrittsbarrieren gibt, wenn die Preise staatlich reglementiert werden, wenn es sich um nicht reproduzierbare Güter handelt, wenn die erforderlichen Rohstoffvorkommen immer teurer zu erschließen sind, wenn die Nachfrage nach zusätzlichen Arbeitskräften nur durch höhere Löhne zu decken ist u.s.w.

Leider sind unvollkommene Märkte die Regel.

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Eine Hausarbeit? HöHa, BWL oder VWL?

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Kommentar von Bankmillionaire
17.03.2013, 12:24

eher volkswirtschaftlich gedacht ;)

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