Preis Leistungsverhaeltnis von Bio-Produkten?

4 Antworten

Ich kann Dir keine umfassende Antwort geben, aber einige Erfahrung aus meiner Tätigkeit als Landwirt weitergeben. Bio-Landwirte halten ihre Tiere artgerechter, räumen ihnen mehr Platz im Stall ein, treiben Sie den Sommer über auf die Weide (das sind Kosten von Zäune richten und kostet auch mehr Zeit für den Viehtrieb, man braucht ein Wasserfaß muß es regelmäßig füllen usw), das Futter vom Bio-Landwirt ist teurer, er füttert auch kein Kraftfutter zu, dann geben die Kühe auch weniger Milch. Er hat also höher Kosten und einen kleineren Ertrag, deshalb müssen die Produkte vom Bio-Bauer einiges teurer sein, sonnst kann er nicht existieren. Der Verbraucher sollte einsehen, daß gutes Essen eben seinen Preis hat. Früher gab man bis zu 1/3 des Einkommens für Nahrung aus, heute sind es nur noch ca. 10 %. Man muß einfach wissen, wenn ich beim Discounter alles zu Tiefstpreisen kaufe, daß von diesen Preisen kein Landwirt vernünftig wirtschaften kann.

Die Fragen die Du Dir gerade stellst, hat sich mit Sicherheit fast jeder überlegt der sich gesund ernähren will. Auch bei Bio-Produkten gibt es gute und weniger gute Produkte / Hersteller. Wie im übrigen Leben muss man probieren und Preise vergleichen und letztlich jeder für sich den sogenannten "Königsweg" finden.

Neues Haus kaufen bevor höherwertiges altes verkauft ist - wie vorfinanzieren ohne Bonität ?

Hallo,

ich bin Eigentümer eines Hauses, das verkauft werden soll. Ich möchte aber bereits jetzt ein anderes Haus erwerben, das nur ca. die Hälfte des Werts des alten Hauses kostet. Ich gehe davon aus, daß eine Bank mir den Kaufpreis vorfinanzieren könnte, wenn ich den zu erwartenden Erlös aus dem Hausverkauf als baldige Auslöse (plus Gebühr für diese Aktion) anbiete.

Ich habe bereits mit einem Bankberater gesprochen, der mir aber sagte, selbst in diesem Fall sei in erster Linie meine Bonität wichtig, die aber kaum vorhanden ist, da ich dafür zu wenig verdiene. Das alte Haus biete keine Sicherheit, da es mir ja frei stünde, es danach doch nicht mehr verkaufen zu wollen.

Doch es handelt sich ja gar nicht um einen Kredit, der mit Bonität abbezahlt werden soll.

Ich kann mir nicht vorstellen, daß beiden Beteiligten so ein Geschäft nicht möglich sein sollte. Ich kann mir aber vorstellen, daß es möglich ist, daß ich das Recht, das alte Haus nicht zu verkaufen, vertraglich an die Bank abtrete. Ist dem so ? Dann hätte die Bank die benötigte Sicherheit. Das Haus ist ein gepflegtes Reihenhaus in ruhiger Großstadtlage, also problemlos zu verkaufen. Man könnte sich auf einen realistischen Preis einigen, der einem Verkauf nicht im Wege stünde. Ich wohne nicht selbst in diesem Haus, und der Mieter zieht bald aus.

Müßte der Bank dann eine Hypothek eingetragen werden ? Das kostet dann natürlich auch Gebühren. Würde ich evtl. in Kauf nehmen, weil ich das neue Haus sehr gerne kaufen möchte.

Wenn diese Version eines von der Bank überbrückten Haus"tausches" möglich ist, müßte dann die Bank auch die Maklerfunktion übernehmen ?

Ich habe nämlich vor kurzem einen Makler mit dem Verkauf beauftragt - ohne Vertrag, er macht sich in Kürze erst einmal ein Bild davon.

Über sachkundige Auskünfte wäre ich sehr erfreut !

Vielen Dank schon mal...

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