Policenwert - Rentenversicherung

2 Antworten

hallo

wie du es formuliert hast, nehme ich an dass es sich um eine Fondsgebundene Rentenversicherung handelt.

ich vermute, es geht hier um Verwaltungskosten, die sich auf den jeweilig aktuellen Wert des sog. Deckungstocks beziehen. das hängt wiederum von der Entwicklung des jeweiligen Fonds ab (falls Fondsgebundene Police) oder des Deckungstock + Überschussbeteiligung (falls klassiche Police)

saloppes Beispiel (gewollt vereinfacht)

du legst dieses Jahr 10.000 € an. 2.000 € sind abschlusskosten also 8.000 € investierst du netto - keine Entwicklung - also 8.000 € bleiben durchschnittlich über das Jahr im Vertrag drin ---> 0,5% x 8.000 € (40 €).

dann legst du im 2. Jahr noch mal 10.000 € an (2.000 €) Kosten und hast eine Policenwert von 16.000 € - keine Entwicklung also 0,5% x 16.000 € (80 €)

natürlich wünsche ich dir nicht, dass es keine Entwicklung gibt, es ging bei mir darum, die Systematik verstehen zu lassen, da der tatsächliche Ablauf des Policenwerts viel davon abhängt, ob es sich um eine Fondsgebundene Rentenversicherung handelt (da hättest du Möglichkeit von stärkeren Schwankungen nach oben und nach unten) oder um die klassiche Variante (da wäre der Wert grundsätzlich stabil und 1XJahr würde die Überschussbeteiligung, also quasi eine Gutschrift von Zinsen stattfinden)

Fondgebundene Rentenversicherung, ja und ich verstehe jetzt eigentlich auch wie es gemeint ist bzw. sein kann.

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Es nützt nichts jetzt zu spekulieren wie hoch der Policewert sein wird in 5 oder 10 Jahren. Du bekommst bei einer klassischen Rentenversicherung den garantierten Wert in den Folgejahren mit Deiner Police ausgehändigt. Damit kannst Du den wert verfolgen. Vermutlich wird der tatsächliche Wert jedoch über den garantierten wert liegen.

Können Freiberufler Kosten für Bewerbungen für Angestellentätigkeit absetzen?

Es kann ja eigentlich nicht sein, dass bei Freiberuflern Bewerbungen für eine Stelle als abhängig Beschäftigter "reines Privatvergnügen" sind.

Immerhin können dadurch ganz erhebliche Reise- und a uch Übernachtungskosten entstehen.

In der Regel haben solche Bewerbungen einen ernsten - übrigens durchaus: auch geschäftlichen - Hintergrund, z. B. wegen vermuteter oder tatsächlicher Auftragsrückgänge etc. - das Risiko des Selbstständigen.

a) Kann er entsprechende Kosten also - als Selbstständiger - steuermindernd als Betriebsausgaben geltend machen (dass er sie später als abhängig Beschäftiger im Jahr der Entstehung - wohl - eventuell geltend machen könnte, scheint mir eher unstrittig).

b) Wenn die steuerliche Absetzbarkeit als Betriebsausgabe gegeben bzw. anzunehmen ist, auf welchem Steuerformular bzw. welcher Anlage muss er das geltend machen?

Bsp.:

Übernachtungs- und Reisenebenkosten bei Geschäftsreisen? (Z. 41 EÜR)

oder bei "Übrige unbeschränkte Betriebsausgaben" (Z. 52 EÜR)

und/oder bei "sonstoge tatsächliche Fahrtkosten" (Z. 61 EÜR)

c) Gibt es Mindestaufwendungen, die hierdurch entstehen müssen, um die Absetzbarkeit - über eine Pauschale hinaus - zu gewährleisten (analog zu den Werbungskosten des abhängig Beschäftigten) oder greift diese Werbungspauschale nur, wenn er die Kosten als Werbungskosten zur Reduktion seiner Einnahmen als abhängig Beschäftigter geltend macht bzw. machen kann?

d) Nehmen wir an, der Selbstständige wird im Steuer- bzw. Wirtschaftsjahr, das hier der Einfachheit halber identisch ist, tatsächlich abhängig beschäftigt.

MUSS oder müsste er die Kosten dann als Werbungskosten bei den Einnahmen aus nichtselbstständiger Tätigkeit ansetzen, um eine Steuerminderung zu erreichen, oder kann er sie auch als Betriebsausgabe geltend machen?

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Werden Kosten für die Verfolgung von Erbansprüche vom Erbe abgezogen?

Guten Tag, habe da eine Frage, aber erst einmal möchte ich die Situation beschreiben. Ich als Sohn, bin von meinem verstorbenen Vater als Alleinerbe bedacht worden. Habe noch eine Schwester, der laut Gesetz ein Pflichtteil zusteht. Alles soweit gut, habe aber noch von meinem Vater erfahren, das er von seinem Bruder( Mein Onkel) noch eine hohe Summe zurückbekommt, die er Ihm vor einigen Jahren geliehen hatte. Habe in den Unterlagen eine Art Schuldschein, mit Datum und Unterschrift gefunden, wo sein Bruder sich verpflichtet, das Geld zurück zu zahlen. Da ich als Erbe verpflichtet bin für die Feststellung eines ungewissen und für die Verfolgung eines unsicheren Rechts zu sorgen, habe ich durch einen Rechtsanwalt Meinen Onkel angeschrieben, da ich Ihn telefonisch nicht erreichen konnte und er nicht auf Briefe geantwortet hat. Mein Onkel bestreitet es, das er noch Geld zahlen muss. Die Sache ist vor Gericht gelandet, und Mein Onkel wurde zur Zahlung der Summe verurteilt. Bevor das Urtei rechtkräftig wurde, hat Mein Onkel Privat Insolvenz angemeldet. Das hat bedeutet, Kein Geld bekommen, sondern nur Kosten. Nun Meine Frage: Werden die Kosten für Anwalt und Gericht durch die Verfolgung der Erbansprüche vom Erbe( Nachlass) abgezogen ? Meine Schwester sagt Nein, ich als Erbe muss die Kosten selber tragen, da ich Alleinerbe bin. Sie hat sich jetzt einen Anwalt genommen, um Ihre Forderung durch zu setzen. Was ist jetzt richtig ? Immerhin waren die Anwalts und Gerichtskosten über 15000,- Euro

Danke für gute Antworten auf Meine Frage

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Verwertungsverbot für freiweillige Rentenversicherung bei Antrag auf Grundsicherung in Frührente?

Hallo zusammen,

hab ein verwirrendes problem zu dem ich dringend infos und gutgemeinte ratschläge benötige...

mein Vater ist 62, schwer krank und in Frührente (volle Erwerbsminderung) wegen Berufsunfähihgkeit und bezieht eine rente von ca.109€. desweiteren hat er seit ca. 10 jahren eine freiwillige rentenversicherung mit PROVINZIAL abgeschlossen (niedrige summe), die bis 2014 laufen soll und bis2013 kapitalertragssteuerpflichtig ist.

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bevor er unterschreibt, kann mir bitte jemand sagen, ob das mit dem verwertungverbot (auch so zeitnah) beim sozialamt nach SGB XII funktionieren wird?

gleichzeitig habe ich auch gelesen, dass in fällen (rückkaufswert unter 90%+kapitalertr.steuer) aufgrund hoher verluste die ämter nicht die verwertung erzwingen können. stimmt das?

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Da arbeitet der Mann 40 Jahre, liegt dem Staat nicht einmal auf der Tasche, verdient zum Schluss ca. 2300,-- netto und stirbt mit 57 Jahren. (Er hat 4 Kinder groß gezogen) Sein Rentenanspruch wäre zum heutigen Zeitpunkt 1300,--euro und was bekommt seine Witwe an Rente?! Zum Leben zu wenig und zum Sterben zuviel. Hat die Witwe nicht die gleichen Kosten? Das Leben läuft doch weiter. Dann könnte die Witwe noch voll arbeiten gehen und Geld verdienen, aber auch das geht nicht , weil dann die Rente gekürzt wird. Ich könnte brechen, wenn man dann liest das unsere Staatsdiener nach 4 Jahren Amtszeit schon Anspruch auf eine Pension haben! Von der Höhe ganz zu schweigen......... Zu der ganzen Trauer kommt dann noch panische Existenzangst hinzu.

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Habe mich ne Zeit lang quer durch www gelesen und nun meine Verträge (RiesterRente Strategie No.1 + Rentenversicherung) bei AachenMünchener gekündigt, da dort bekanntlich ja die Kosten viel zu hoch und die Renten zu gering sind.

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RiesterRente:

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  • Riesterfondssparplan?

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Eine Riesterente die nur in Fonds investiert ist mir einfach zu heiß, ich will was sicheres haben. Wer weiß denn schon was in 40 Jahren ist!!! Und über ne Versicherung sind einfach die Kosten zu hoch!

Und dann noch die Frage, was ich zusätzlich abschließe!? Für die alte Rentenversicherung?

Habe zusätzlich noch eine Art betriebliche Altersvorsorge, nennt sich im öffentlichen Dienst "ZVK" Zusatzversorgungskasse. Die "soll" mal die Lücke der späteren Rente zum jetzigen Netto schließen! Gehen 50 Euro vom Netto weg.

Danke schonmal für eure Hilfe!!!

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