Ich habe in der USt-Erklärung versehentlich falsche Angaben gemacht..., kann ich das korrigieren?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das ist grundsätzlich richtig, es MUSS - Im Gegensatz zu dem, was ich vorher schrieb - keine Mitteilung ergehen, in meinem Bundesland bzw. meiner Region ergeht sie allerdings so gut wie immer. Der TE schrieb, er sei Kleinunternehmer. Vielleicht verrät er uns ja noch, ob er eine Umsatzsteuererklärung abgegeben hat, was er dort eingetragen hat und ob er eine Mitteilung, eine Abrechnung oder einen Bescheid erhalten hat.

Ich hatte auch schon den Gedanken, dass er vielleicht eine Umsatzsteuererklärung abgegeben hat und völlig falsch ausgefüllt hat. Beispielsweise in Zeile 38 den Umsatz rechts als Steuer eingetragen??? Auffällig ist ja, dass die geforderte Umsatzsteuer dem Umsatz von 500,-€ entspricht.

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Danke Eifelia und Andri für Eure Antwort,

das kann gut sein, es war alles sehr kurzfristig und war überfordert mit dem ganzen Ausfüllen der Fomulare.

Ich füge das Bild mit der Umsatzsteuererklärung mal ein

https://www.linkpicture.com/view.php?img=LPic5f9eb9fb789f31081736917

Meint Ihr man kann das korrigieren, um die Rechnung nicht mehr begleichen zu müssen? Da ich momentan finanziell echt am Limit bin.

LG

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@spebusiness

Alter Schwede!

Stell die Frage vielleicht nochmal neu formuliert ein, diesmal mit den richtigen Angaben, damit die Steuerberater, die hier antworten, sie sehen. Mit Angabe des Datums der Abgabe der Umsatzsteuererklärung und natürlich mit dem Photo.

Also die Frage lautet " ich habe in der USt-Erklärung versehentlich falsche Angaben gemacht..., kann ich das korrigieren?"

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Du hast eine Mahnung bekommen. Die Steuer muss also vorher schon festgesetzt gewesen sein.

Dafür gibt es zwei Möglichkeiten:

  • entweder Du hast vor einigen Wochen einen Bescheid über Umsatzsteuer bekommen
  • oder Du hast vor einiger Zeit eine Umsatzsteuererklärung abgegeben, aus der sich die Steuerschuld ergab.

Vom Finanzamt bekommt man keine Rechnungen. Zahllasten werden per Bescheid festgesetzt.

Danke für Deine Antwort,

ich habe nun ein Bild eingefügt, könntest Du da bitte vorbeischauen?
Danke

Liebe Grüße

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@spebusiness

Ok, das ist eine Mahnung. Vorher muss eine Mitteilung über die Umsatzsteuer eingegangen sein, wenn Sie eine Erklärung abgegeben haben oder ein geschätzter Bescheid, wenn Sie keine Erklärung abgegeben haben - was steht da drin?

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@Eifelia

Grundsätzlich ergeht kein Bescheid und keine Mitteilung, wenn eine Umsatzsteuererklärung abgegeben wird. Die Zahlung ist innerhalt eines Monats ohne weitere Aufforderung zu leisten. Siehe auch Zeilen 24 und 170 des Formulars.

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@Wassonst

Kann ich nicht genau sagen.

Im Print on Demand Geschäft mit Amazon KDP verkauft man ja weltweit seine Produkte, wie z.B. eigene Notizhefte
Deshalb habe ich das angegeben, weil ich mir unsicher war.

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@spebusiness

Welche Umsätze genau hast du da angegeben? Hat dir das amazon in Rechnung gestellt? Müssen ja netto über 2.600 € gewesen sein. Wenn du keinen Plan hast, solltest du einen Steuerberater das für dich erledigen lassen.

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@Wassonst

Amazon hat es nicht in Rechnung gestellt. Und Netto waren es die 500€, die mir nun vom Finanzamt in Rechnung gestellt wurden.
Ist eine Korrektur noch möglich?

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@spebusiness

Korrektur wäre möglich. Ich habe nur immer noch nicht verstanden, was du da eigentlich eingetragen hast.

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@spebusiness

"Amazon hat es nicht in Rechnung gestellt. Und Netto waren es die 500€, die mir nun vom Finanzamt in Rechnung gestellt wurden."

Aber im Formular steht doch ausdrücklich, dass dort nur die Steuer eingetragen werden soll?!

"Ist eine Korrektur noch möglich?"

Wahrscheinlich ja, mit Hilfe einer berichtigten Umsatzsteuererklärung. Warum um Himmels Willen haben Sie selbst eine USt-Erklärung abgegeben, wenn Sie noch nicht mal "genau sagen können", ob Du innergemeinschaftliche ERWERBE getätigt hast (die NICHTS mit dem VERkauf Deiner Produkte zu tun haben, wie gesagt, es handelt sich um ERWERBE)??

Tun Sie sich einen Gefallen und suchen Sie sich einen Steuerberater.

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@Eifelia

Ja, das sollte ich wirklich tun,

ansonsten vielen Dank! Das hat mir sehr gut weitergeholfen!
LG

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@spebusiness

Das sollte aber schnell passieren. Die Umsatsteuerforderung des Finanzamtes, die auf der von Ihnen erstellten Erklärung beruht, ist bereits überfällig. Es könnte (!) billiger sein, diese jetzt zu zahlen und sich ggf. zurückzuholen anstatt den Betrag in die Vollsteckung laufen zu lassen...

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nicht unbedingt bei der Umsatzsteuer....

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