Plötzlich nicht mehr Student, und zu spät bei Krankenkasse gemeldet. Was passiert?

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ES gibt noch eine Möglichkeit die hier bisher nicht angesprochen wurde: viele Kassen bieten z.B. beim Erreichen derAltergrenze oder dem 14. Fachsemester eine sogenannnte Mitgliedschaft als Examenskandidat an. Diese Regelung wird auch eingesetzt, wenn absehbar ist, dass nach dem Studium eine versicherungspflichte Beschäftigung oder ein anderer Tatbestand greift. Das beste hierbei: der Beitrag ist genauso hoch wie bei Studenten. Am besten mit der Kasse sprechen und die Möglichkeiten erörtern. Eine Nachzahlung ist sicherlich notwendig, allerdings ist eine Ratenzahlung (ohne Zinsen) möglich.

Frage ist, wie ist Dein Status? Keine Brufstätigkeit? bisher über Familienversicherung bei den Eltern, also keine eigene Studenten-KV?

Dann mußt Du Dich bei einer gesetzlcihen Krankeenversicherung freiwillig nach dem Tarif für Personen ohne Einkommen versichern.

Bei der AOK so etwa 126,- Euro

Versicherungspflichtsbefreiung als deutscher Student im Ausland (Doppelversicherung)

Ich bin Deutscher und an einer deutschen Universität eingeschrieben. Ich lebe aber momentan im EU-Ausland und arbeite dort. Durch das Arbeiten bin ich dort auch versicherungspflichtig und habe auch eine Versicherung. In Deutschland habe ich eine Studentenversicherung (GKV). Meine Frage ist nun, kann ich von der deutschen Versicherungspflicht befreit werden? Ansonsten hätte ich ja zwei Krankenversicherungen in der EU; das wäre mit doppelt mehr als zu viel. Dazu habe ich Folgendes von deutschen Universitätsrechten gelesen:

Versicherungspflichtig sind Studierende, die an staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen in der Bundesrepublik Deutschland eingeschrieben sind. Dies gilt auch für im Inland eingeschriebene Studierende, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Ausland haben, wenn aufgrund über- oder zwischenstaatlichen Rechts kein Anspruch auf Sachleistungen besteht.

Zudem habe ich auf "deutsche-im-ausland.org" Folgendes gefunden: Eine „Doppelversicherung“ kann also im Zweifel nur vermieden werden, wenn das innerstaatliche Recht des ausländischen Staates eine dem § 5 Absatz 1 Nr. 9 SGB V entsprechende oder vergleichbare Regelung enthält, die die Krankenversicherung der Studenten bei Vorliegen eines Leistungsanspruchs nach über- oder zwischenstaatlichem Recht ausschließt.

In meinem Fall befinde ich mich doch also in einem Land mit "Anspruch auf Sachleistungen". Ich müsste also von meiner Versicherungspflicht in Deutschland befreit werden können und trotzdem an meiner deutschen Universität eingeschrieben bleiben?

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Wann und wie werden Säumniszuschläge bei der Krankenkasse berechnet?

Guten Morgen, Wahrscheinlich kennen mich einige nun, wegen meiner merkwürdigen Fragen in letzter Zeit... Ich würde diesmal gerne wissen, wann und wie Säumniszuschläge von der Krankenkasse berechnet werden.

Folgender Fall: Student A ist 20 Jahre alt und Student. Mit 16 Jahren hat er angefangen im Internet Geld zu verdienen. Das hat er 3 Jahre lang gemacht. Das FA wurde nicht in Kenntnis gesetzt, aber das FA lassen wir hier mal aus. Die Krankenkasse ebenso nicht, denn im jährlichen Fragebogen der Familienversicherung wurde von Eltern kein Ja bei Selbstständigkeit angekreuzt. Student A hatte keine Ahnung, dass er überhaupt Beiträge hätte zahlen müssen, da er keine Ahnung von Krankenkassen und Ähnliches hat.

Der Student möchte sich nun mit einem Steuerberater zusammensetzen und Steuererklärungen beim Finanzamt abgeben und auch selber aktiv auf die Krankenkasse zugehen und über die Einkünfte berichten für eine Nachzahlung der Beiträge.

Wird die Krankenkasse einen Säumniszuschlag erheben?

Ist folgende Berechnung richtig? Nachzahlung 13000€ für letzten 3 Jahre. 1%*13.000 = 130€ Anschließend 130€ * 36 Monate = 4680€ + Zuschläge bis der Gesamtbetrag abgezahlt ist.

Errechnet sich der Zuschlag also aus den Gesamtschulden der Nachzahlung? Gilt der Säumniszuschlag dann auch rückwirkend oder erst ab Säumnis der Nachzahlung?

Zum Beispiel sagt die Krankenkasse "Zahlen Sie 13.000€ bis zum 31.10.2016". Und wenn man später zahlt werden es pro Monat 130€ mehr bis die Schulden bezahlt sind.

Könnte man in dem Fall §24 Abs. 2 SGB IV geltend machen? Der Student hatte wirklich keine Kenntnis von seiner Zahlungspflicht und da er auch Schüler war kann man ja nicht erwarten, dass er sich damit auskennt oder doch? Wie groß ist der Spielraum im Verhandeln mit der Krankenkasse?

Danke im Voraus!

-Casio

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