PKW Nutzung, Lohnabzug durch Arbeitgeber rechtens???

2 Antworten

Da gibt es 2-3 Ebenen (je nach Einteilung) die zu betrachten sind.

  • Arbeitrecht: Wie wurde vereinbart, das der Wagen mit nach Hause genommen werden darf? Steht das in einem Vertrag (der Dienstwagen darf für die Fahrten zwischen Pflegestation und Wohnung genutzt werden), oder war das einfach nur gesagt? Wie lange läuft das schon so? Dienstantritt ist ja Augenscheinlich bei der Pflegestation. Da müßte man fragen, ob es ein GEwohnheitsrecht ist. Wird auch Notdienst von Daheim gemacht? Auf jeden Fall darf nciht der Lohn einfach gekürzt werden. das ist praktisch eine Änderungskündigung.

  • Lohnsteuerproblemeatik: Wer einen Dienstwagen für die Fahrten zwischen Wohnugn und Arbeitsstelle nutzen darf (hier Wohnung -Pflegestation), muss diesen Geldwerten Vorteil (das ist es ja, man spart eigene Kosten), mit 0,03 % des Listenkaufpreises des Wagen pro Entfernungskilometer und Monat versteuert werden. Also ein Kleinwagen Kaufpreis 13.000,- Euro, Weg zur Arbeit 10 Kilometer, somit 13,- Euro pro Monat zu versteuern.

  • Steuerproblematik persönlich: Auch wenn der Wagen vom Arbeitgeber gestelt wird (egal ob man dafür was zahlt, oder nur versteuert, kann mit 30 Ct. pro Entfernungskilometer die Entfernungspauschale abgezogen werden. Im obigen Beispiel mit 3,- Euro pro Arbeitstag.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Steuerbevollmächtigtenprüfung 1979, Steuerberaterprüfg .1986

Deine Frau kann die Fahrtkosten bei der Steuererklärung geltend machen. Bei 30 Cent sind nicht sämtliche Fahrzeugkosten enthalten auch nicht bei Kleinwagen.

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