Pkw im Betriebsvermögen. Wie am besten nachweisen, dass man mehr als 50% dienstlich fährt?

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4 Antworten

Ohne Fahrtenbuch kein Beweis, sondern nur Annahmen.

Das ist nun mal so. aber die andere Frage, warum willst Du über 50 % nachweisen?

Wenn Du den wagen im BV haben willst reichen theoretisch 10 %, denn nur unter 10 % betrieblicher Nutzung ist der Wagen zwingen Privatvermögen.

Ab 10 % bis 50 % kann man den Wagen zu gewillkürten BV machen und so trotzdem die vollen Kosten abziehen. muss aber natürlich nach der 1 % Regelung den Privatanteil versteuern.

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Kommentar von freiSein
06.03.2014, 22:46

ich fahre ja mehr als 50% beruflich. Aber ich bin in Sachen Protokoll nachlässig.

Ich würde zur Vereinfachung die 1%-Regelung wählen für den Privatanteil.

Ich denke, ich werde in Zukunft meine Termine genauer notieren. Dann kann ich daraus die Fahrten ableiten. Ein Fahrtenbuch werde ich nicht lückenlos führen - das weiss ich.

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Den Nachweis kannst du aber nur mit lückenlos handschriftlich geführtem oder manipulatuionssicherem, irreversiblem elektronischem GPS-Fahrtenbuch erbringen :-O

Andernfalls kannst du sie überhaupt nicht geltend machen :-(

G imager761

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Kommentar von freiSein
12.03.2014, 23:04

das wiederum glaube ich nicht. Aber es wird sich zeigen, ob es so ist.

Ich habe über Jahre einen Pkw im Privatvermögen mit 30 Cent/ km abgerechnet. Hier wurde auch nicht gefragt nach Nachweisen.

Deiner Aussage zufolge wäre das ja dann auch nicht möglich, wenn ich nicht GPS-genau protokollieren würde. Dann müsste auch jeder Festangestellte, der mehr als 4.500 Euro p.a. ansetzt für die Entfernungspauschale akribisch genau eine Aufstellung führen.

Ich denke, Aufzeichnungen ja, aber Fahrtenbuch?

Mal sehen!

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letztlich geht das nur über ein Fahrtenbuch.

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Wenn Du kein Fahrtenbuch führst, ist ja Deine Behauptung jetzt schon unglaubhaft.

Solch elementaren Fragen stellt man sich rechtzeitig.

Wenn nicht, so ist der Beweis wieder einmal erbracht, dass nicht jeder Selbständige selbständig ist.

Jetzt hast Du nur noch die Möglichkeit, dem Finanzamt gegenüber was auch immer glaubhaft zu machen.

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Kommentar von freiSein
12.03.2014, 23:02

so blank bin ich nicht. Ich habe Terminaufzeichnungen und damit auch die Fahrten, die damit zusammenhängen. Das ist eine mühsame Fingerarbeit, hier die km zu ermitteln. Und den km-Stand Anfang und Ende des Jahres habe ich auch.

Damit kann man ermitteln, was beruflich gefahren wurde und über die Gesamt-km den Privatanteil ermitteln.

Ich habe nur keine tagesgenaue Aufzeichnung der km-Stände, aber eine Aufsummierung der km durch die Termine, die ich notiere.

Das wäre m.E. ein Beweis, wenn es auch kein Fahrtenbuch ist.

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