PKV des Kindes im Falle einer sozialversicherungspflichtigen Ausbildung (oder z.B. FSJ)

1 Antwort

Hallo,

nach der Scheidung entsteht auf jeden Fall Anspruch auf Familienversicherung, unabhängig vom Unterhalt und Wohnsitz des Kindes.

Es gibt allerdings eine Geichtsentscheidung, die dem Kind dauerhaft den Status des Privatpatienten als Gewohnheitsrecht zugesteht.

Und wenn man das bejaht, kann man natürlich auch eine Fortsetzung verlangen, wenn das Kind eine eigene GKV oder Freie Heilfürsorge hat. Doppelversicherung ist nicht verboten.

Ich halte das allerdings für eine Minderheitsmeinung, die von anderen Gerichten nicht geteilt wird.

Viel Glück

Barmer

ok! Danke für Deinen Beitrag!

Aber was meinst Du hiermit:

"Es gibt allerdings eine Gerichtsentscheidung, die dem Kind dauerhaft den Status des Privatpatienten als Gewohnheitsrecht zugesteht." ?

Gibt es irgendeine oberinstanzliches Urteil? Wo? Oder könnte der "Anspruch" im Scheidungsurteil stehen (welches ich mal wieder herauskramen müßte)?

Die Mutter fordert in der Tat "Bestandschutz" und will das ggf gerichtlich klären lassen qua von meinem Kind (> 18j.) anzustrebender Klage.

0
@OttoNormal

Ein Blick ins Scheidungsurteil sollte natürlich das erste sein. Wenn da eine Pflicht des PKV-Versicherten ohne Einschränkung und Begrenzung drinsteht, siehts schlecht aus.

Viel Glück

Barmer

0

Arbeitgeberzuschuss zur PKV

Die gesamte Familie (Eltern + 2 Kinder) sind privat versichert. Durch die Anhebung der Beiträge hat sich bei meinem Mann – bei dem beide Kinder mitversichert waren – der Beitrag so erhöht, dass der halbe Höchstbetrag der gestzlichen Krankenversicherung überschritten wurde. Deshalb haben wir die private KV unseres Sohnes von meinem Mann zu mir gewechselt, sodass bei jedem jeweils ein Kind versichert ist, wodurch wir den vollen Arbeitgeberzuschuss erlangen wollten. Genau diesen Sachverhalt sieht der Arbeitgeber völlig anders. Das Landesamt für Finanzen steht auf dem Standpunkt, dass nach § 10 Abs. 3 SGB V beide Kinder bei dem Elternteil mit dem höheren Einkommen versichert sein müssen - stimmt das?

...zur Frage

Private Krankenkasse verweigert Familienversicherung

Hallo zusammen, ich bin Studentin einer dualen Hochschule und bei uns gab es seit meinem Studienbeginn zwei Mal eine Gesetzesänderung, wie wir zu versichern sind. Zunächst war ich als Arbeitnehmer für das erste Jahr in der gesetzlichen KV pflichtversichert. Dann wurde entschieden, dass wir Studenten sind und das auch rückwirkend für das erste Jahr geltend machen können. Wir konnten also unsere zu Unrecht bezahlten Beiträge zurückfordern, was ich auch getan habe. Da meine Eltern privat versichert sind und ich so wenig verdiene, dass ich laut SGB V § 10 in die Familienversicherung falle, haben wir beantragt, dass ich rückwirkend für das erste Jahr wieder bei ihnen mitversichert werden soll. Die private Krankenkasse lehnt dies jedoch ab, weil es gegen ihre Satzung verstoßen würde. Aus der gesetzlichen bin ich für dieses Jahr jetzt schon "raus" und kann auch nicht mehr zurück. Das bedeutet zur Zeit bin für diesen Zeitraum nicht versichert. Daher meine Frage: Darf die private Versicherung eine Familienversicherung aufgrund ihrer Satzung ablehnen? Eigentlich steht das SGB doch über der Satzung, oder? Außerdem gilt doch, dass jeder versichert sein MUSS und dass private KK ehemals privat versicherte, die ohne KV sind, wieder aufnehmen muss. Gilt das auch für einen zurückliegenden Zeitraum? Ich hoffe, es kann mir bei dieser komplizierten Angelegenheit jemand weiterhelfen. Ohne Versicherung sitze ich ziemlich in der Klemme. Vielen Dank schon einmal! P.S.: Wie oben gesagt gab es inzwischen eine weitere Änderung und die dualen Studenten sind wieder als Arbeitnehmer anzusehen.

...zur Frage

KV der Kinder nach Trennung - GKV oder PKV?

vielleicht weiss es einer, folgender Sachverhalt:

Ich habe mich vor 3 Jahren von meiner Partnerin getrennt (wir waren nicht verheiratet). Seit ca. 1 Jahr leben unsere beiden gemeinsamen Kinder nur noch bei mir und haben die Mutter seit dem auch nicht mehr gesehen. Die Kinder sind auch seitdem bei mir gemeldet und halten sich demzufolge zu 100% bei mir auf. Da ich selbstständig bin habe ich eine PKV. Die Kinder sind bei der Mutter in der GKV mitversichert.

Ist das rechtens? Ich habe verschiedene Aussagen dazu gehört aber nie eine fundierte. Angeblich müssen Kinder bei dem Elternteil versichert sein, bei dem sie ihren Lebensmittelpunkt haben bzw. gemeldet sind!? Bitte nur antworten wer es wirklich weiß! Danke!

...zur Frage

Student ist in PKV. Kann er da auch bleiben nach dem Studium?

ein Student ist mit seinen Eltern (Vater) mitversichert in der privaten KV. Sein Studium wird bald enden. Kann er in der PKV bleiben oder unter welchen Voraussetzungen kann er dort bleiben?

Was passiert, wenn er nach dem Studium für 12 Monate keinen Job findet? Muss er dann in die GKV?

Wo findet man ggf. die akt. Regelungen dazu?

...zur Frage

Gleitzonenbeschäftigung als Student in PKV der Mutter ?

Guten Tag, ich bin momentan in der PKV (Debeka) meiner Mutter (Beamtin) mitversichert, ich bin unter 25 und Student. 20% der Kosten trägt die KV, 80% die Beihilfe. Zur Zeit übe ich ein Minijobverhältnis an der Uni als SHK (studentische Hilfskraft) aus. Ab nächstem Semester wäre es möglich, mehr Wochenstunden für meinen SHK-Vertrag zu bekommen, ich würde somit die 450€ Grenze überschreiten, wäre aber noch unter 20 Wochenstunden, wäre also in der Gleitzone (Midijob). Jetzt habe ich online gelesen, dass ich als Arbeitnehmer in der Gleitzone nicht familienversichert sein darf, sondern mich selbst gesetzlich krankenversichern müsste. Aus diesen Umständen ergeben sich für mich folgende Fragen:

-zählt die 'Mitversicherung' bei der PKV überhaupt als Familienversicherung im Sinne einer Familienversicherung bei der GKV?

-kann ich überhaupt einen Midijob ausüben ohne mich parallel zu dem bestehenden privaten Versicherungsschutz noch gesetzlich versichern zu müssen (so wie ich das verstanden habe, rührt diese Pflicht daher, dass man als Midijobber Sozialversicherungspflichtig ist und diese Abgaben nur an die gesetzliche KV gezahlt werden können, da die Sozialversicherung staatlich 'gesteuert' ist)?

-wie verhält es sich mit der Befreiung von der Versicherungspflicht die ich vor Antritt meines Studiums einreichen musste? So wie ich ebendiese verstanden habe bin ich für die Dauer meines Studiums an die PKV gebunden (nach dem Studium ist ein Eintritt in die GKV geplant, aufgrund niedrigerer Beiträge)

Auf Nachfrage bei der Debeka gäbe es keine Probleme aus deren Sicht für das Beschäftigungsverhältnis, solange die 'Beihilfe mitspielt', das kann ich jedoch erst morgen erfragen.

Ich bin (wie man an Hand der Ausführungen vermutlich erahnen kann) absoluter Laie auf dem Gebiet und bin für jeden sachdienlichen Hinweis dankbar. (Evtl. auch Hinweise auf den Eintritt in die GKV nach dem Studium, falls dieser durch ein Beschäftigungsverhältnis über 450€ an dieser Stelle erschwert werden könnte?)

Ich bedanke mich im Voraus für die Hilfe und entschuldige mich im gleichen Atemzug für die vermutlich sehr stümperhaft formulierten Fragen. Falls weitere Informationen notwendig sind werde ich diese auf Nachfrage umgehend liefern.

Liebe Grüße

...zur Frage

Krankenversicherung der Kinder nach Scheidung

Meine 2 Kinder aus erster Ehe waren während der Ehe bis vor 10 Jahren bei mir gesetzlich Krankenversichert. Nach der Scheidung (vor 10 Jahren) waren sie bei meiner Ex gesetzlich mitversichert. Die Kinder leben bei ihr und ich zahle Unterhalt. Seit ca. 5 Jahren bin ich privat versichert. Jetzt ist meine Ex im letzten Jahr arbeitslos geworden, will sich jetzt selbstständig machen und damit auch privat versichern. Dabei soll ich jetzt das ältere Kind (18 Jahre, Schüler) versichern und müsste damit die private Krankenversicherung bezahlen. Bin ich jetzt verpflichtet, diese Krankenversicherung zu zahlen oder muss meine Ex die Versicherung übernehmen, solange die Kinder dort ihren Lebensmittelpunkt haben?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?