PKV bei Trennungskindern gegen den Willen des betreuenden Elternteils?

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2 Antworten

Wenn das Kind bei der KM wohnt ist es natürlich einfacher das Kind bei ihr in der GKV mitzuversichern. Aber alleine entscheiden darf die KM das nur wenn Sie das alleinige Sorgerecht hat. Allerdings wäre das Kind in der PKV natürlich besser versichert als in der GKV.

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Hallo,

das Kind ist quasi per Gesetz in der GKV mitversichert, die Mutter hat es nur angemeldet. Die Anmeldung macht Sinn, z.B. im Hinblick auf das Krankengeld bei Erkrankung des Kindes.

Es spricht auch nichts dagegen, das Kind weiterhin privat versichert zu lassen, der Beihilfeanspruch besteht ja ebenfalls weiter. Doppelversicherung ist nicht verboten. Ob das Sinn macht, wenn KM beim Arzt die KV-Karte abgibt, ist eine andere Frage. (Je nach Bundesland sollte geprüft werden, ob der Beihilfeanspruch wirklich weiter besteht, wenn das Kind von der Familienversicherung erfasst wird.)

Das Familiengericht muß jedenfalls nicht bemüht werden.

Viel Glück

Barmer

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Catwaezle74 03.08.2016, 00:21

Das wuerde bedeuten, dass das Krankengeld bei Erkrankung des Kindes an die Familienversicherung der KM gekoppelt ist? Die KM ist ohnehin in der GKV. Ohne Familienversicherung kein Krankengeld?

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barmer 03.08.2016, 16:37
@Catwaezle74

Ja, Kind und Elternteil müssen gesetzlich versichert sein, um dieses KG zu beanspruchen. Wenn also der Anspruch auf Familienversicherung nicht besteht (war vielleicht während der Ehe so), gibts auch kein Kinderkrankengeld. Man müßte dazu das Kind gesondert freiwillig versichern.

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