Photovoltaik-Anlage pachten?

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10 Antworten

wird hier nicht das ursprüngliche Modell umgedreht? Eigentlich zahlt der Stromanbieter an Privatpersonen, die eine solche Anlage haben, die Einspeisevergütung.

Dass man nun für eine Anlage eine Pacht zahlen soll, muss man sich genau überlegen. Sollte es bei dem Modell nicht so sein, dass der Anbieter für das Dach eine Pacht zahlt? Das ist üblich, wenn man auf dem Grund und Boden (oder Dächern) von Dritten so eine Anlage installiert.

ich denke, die Stromanbieter machen das nicht zum Spass, sondern, weil sie damit Geld verdienen. Sie bekommen ein Dach für 0 zur Nutzung, lassen sich die Anlage noch zahlen und sparen dann wohl auch noch dadurch, weil sie den Strom nicht einspeisen, sondern sofort vor Ort verbrauchen lassen.

Vermutlich ist das Modell dann auch noch so - von der Politik nicht durchdacht - dass für den Strom, den sie dort generieren, sie selbst der Abnehmer sind und dafür auch noch die Energieumlage bekommen :) Das ist dann eine schöne Einnahmequelle.

Wie würde ich vorgehen? Ich denke, man sollte nicht blind so ein Angebot sehen, sondern unternhmerisch. Dazu sollte man sich durchrechnen, was eine Eigeninstallation bringt. Und ie sollte man vergleichen mit dem Angebot.

Aus dem Bauch raus: jeder, den ich kenne, der so eine Anlage hat, macht Geld damit. Der hat eine Rendite über 0. Geht dieser nun auf das Angebot des Stromanbieters ein, zahlt er. Das ist eine negative Rendite. Somit: da passt was nicht! Den Unterschied der beiden Modelle kassiert einer. Und das ist der Stromanbieter.

Wenn schon Anlage, dann die eigene. Keine Pacht, ausser der Stromanbieter zahlt auch eine Pacht für das Dach :)

Das klingt fast wie ein (echter/unechter?) PKW-Leasing-/Mietvertrag: Du nutzt die Anlage und zahlst dafür Pacht. Dir gehört die Anlage nicht, sondern dem Stromanbieter. Der Stromanbieter wird vertraglich jede Menge Risiken bei Dir abladen: Blitz, Feuer, Hagelschlag, Diebstahl und sonstige Beschädigungen (diese hättest Du auch bei Eigeninvestition mit/ohne adäquatem Versicherungsschutz). Vielleicht hat er sogar noch ein Andienungsrecht nach x Jahren, wenn die PV-Module nur noch einen geringen Wirkungsgrad haben. Anschließend darfst/mußt Du auf Deine Kosten die PV-Module demontieren und (als Sondermüll?) verschrotten. Beim Andienungsrecht, vielleicht hast Du aber auch ein Kaufrecht zu einem (überhöhten?) Restwert nach x Jahren.

Da sind viele Gestaltungsmöglichkeiten denkbar. Ob diese für Dich steuerlich relevant sind, kann ich so bisher nicht sagen (Tendenz: eher nicht). Ob diese für Dich finanziell vorteilhaft sind, kann ich nur vermuten (Tendenz: eher nicht), weil die Sonnenschein-, Betriebs-, Wartungs- und Erhaltungsrisiken bei Dir liegen. Vielleicht kommt noch ein mandatorischer Wartungsvertrag dazu? Welchen Nutzen Du im Einzelnen hast, kann man so - mangels ausreichender Fragestellung(!) - schlecht quantifizieren. Schließlich bleibt noch die Angemessenheit der Pacht für die tolle Anlage (Preisgleitklausel, keine Berücksichtigung des nachlassenden Wirkungsgrades etc.) zu prüfen.

Ein Wirtschaftlichkeitsvergleich müßte erstmal vollständig beschriebene Alternativen (vor und nach Steuern) bei alternativen Sonnenscheinkonstellationen formulieren: Eigeninvestition, Pachtmodell mit Anbieter A und Anbieter B und die "Weiter so wie bisher"-Alternative. Im einzelnen ist die Eigeninvestition noch aufzudröseln, ob mit Eigen- und/oder Fremdkapital. Der Alternativenvergleich kann nach den klassischen Methoden der Investitionstheorie erfolgen: Interner Zinsfuss, Kapitalwert, Amortisationsdauer o.ä., wobei ich hier eher zum Kapitalwertmodell neige;-)

Zahlt der Hauseigentümer Pacht für die Anlage?

oder pachtet der Stromversorger das Dach und zahlt Pacht dafür?

Es gibt verschiedene Modelle.

Am besten ist es wenn man seinen eigenen Strom herstellt udn selbst verbraucht und nur die Differenzen, also eine Überproduktion an den Stromversorger abgibt, oder zu Zeiten wo nicht produziert wird, von dort abnimmt.

Hauseigentümer zahlt Pacht an den Stromversorger für die Anlage.

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@Goldesel0803

Er bekommt dann Vergütung für den Strom.

Wenn das so ist, am besten so schalten, dass er selbst verbraucht. man spart die Stromkosten und bekommt noch etwas nach dem EEG.

Sollte man mehr produzieren, kann man noch kassieren.

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nicht viel. Da Sie ja auch in weniger ertragreichen Jahren die gleiche Pacht zahlen. Die vergangen 2 Jahre waren hier in Norddeutschland wenig sonnig, sodaß wenig Ertrag kam. Dann würde man bei einer Pacht sicherlich Verlust machen.

soviel kann man damit garnicht sparen, daß sich eine Pachtung lohnen würde. Im Grunde rechnet sich ja nichtmal eine Anschaffung, wenn diese nicht stark subventioniert wird

"Hauseigentümer zahlt also monatlich einen festen Betrag x an den Stromversorger." Umgedreht wird ein Schuh draus.

Pachten heißt normalerweise, dass die Anlage im Eigentum des Stromanbieters bleibt.

Wenn du die Anfangsinvestition scheust, gibt es die Möglichkeit des Mietkaufes. Frage mal bei google nach MEP Solar. Die bieten so etwas mit ordentlichen Konditionen und Rahmenbedingungen an.

Eine bessere Antwort als die Von SBerater wirst Du wohl nicht mehr erhalten.

Ich kann es mal wieder nicht glauben.

Da hast Du eine hilfreichste Anwort bekommen und stellst die Frage noch einmal ein.

Erkläre doch mal bitte, was in Deinem Kopf dabei vorgegangen ist,

Ist das Vorgehen so außergewöhnlich, dass man deswegen sogar noch verspottet wird und irgendwelche Aufsätze über Psychoanalyse lesen soll? Ich habe mir einfach gedacht, dass es nichts schaden kann, die Frage noch einmal nach vorne zu stellen, damit vielleicht der ein oder andere "Fachmann" sie auch noch einmal sieht und ich möglicherweise eine noch bessere Auskunft bekomme. Um nichts anderes ging es mir dabei. Werde mich aber in Zukunft hüten, solche Vergehen weiterhin zu begehen.

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@Goldesel0803

...damit vielleicht der ein oder andere "Fachmann" sie auch noch einmal sieht und ich möglicherweise eine noch bessere Auskunft bekomme.

Dann schreibe doch einfach dazu, dass Dich die bisherigen Antworten nicht befriedigen, auch die von Dir als "hilfreichste" klassifizierte!

Andererseits kann man aber auch direkt nach den Antworten auf die erste Frage unter den Kommentar der hilfreichsten Antwort noch schreiben, dass Dir das Deiner Meinung nach noch nicht ausreicht. Auch verbietet Dir niemand, zu einer Antwort noch eine Frage zu stellen.

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