Pflichtversicherung für Hunde in Nordrhein-Westfalen?

2 Antworten

Lass mich mit meiner Antwort etwas abschweifen und ausholen. Das erste was ich gedacht habe als ich die Frage gelesen habe war: "Oh mein Gott.."

Also grundsätzlich kann ich es jedem sehr dringend ans Herz legen eine Hundeversicherung abzuschließen. Das ist wie mit einer Haftpflichtversicherung für Modellflieger: Du denkst du hast dein Modell unter Kontrolle und plötzlich passiert etwas Unvorhersehbares wie z.B. ein technischer Fehler oder ein äußerer Einfluss wie ein plötzliches Gewitter. Beim Hund ist es nicht anders. Er hat auch Gefühle und kann durch äußere Einflüsse "außer Kontrolle" geraten. Dabei muss er nicht unbedingt jemanden beißen. Er kann auch beim Spiel mit einem Artgenossen auf die Straße rennen und einen Unfall verursachen. Bello muss auch nicht unbedingt die alleinige Schuld haben: Ein Fahrradfahrer in dessen Speichen sich Rex verwickelt ist ein gutes Beispiel. Den Hundehalter trifft zumindest eine Teilschuld - und das kann je nach Verletzung von Hund und Radfahrer schnell teuer werden. Neben den Arzt- und Tierarztkosten sind eventuell noch Schmerzensgeld und Schadenersatz (für das Fahrrad oder andere in den Unfall verwickelte Fahrzeuge) zu tragen.

Eine gesetzliche Pflicht zu einer Hundehaftpflicht gibt es in NRW (noch) nicht, aber wenn Du es aus meinem oben geschilderten Szenario heraus betrachtest, bist du froh, wenn du eine Hundeversicherung abgeschlossen hast. In diesem Sinne ist so ein Teil also doch Pflicht. Die Dinger kriegst du mittlerweile nachgeschmissen. Der Tarif richtet sich nach Alter und Rasse. Für ein paar Knochen im Monat bist du dabei - meistens einstellige Beträge. Einfach mal informieren: http://einfach-gut-versichert.de/hundeversicherung/ Wirst sehn wie günstig so ein Ding sein kann.

Grundsätzlich gilt: Je kleiner der Hund, desto billiger die Versicherung. Kampfhunde sind meist teurer. Hier unbedingt darauf achten, dass die Auflagen erfüllt werden: Passiert etwas und der Halter(!) ist der Maulkorbpflicht nicht nachgekommen, bringt die beste Versicherung nichts.

Der Begriff Kampfhund kommt übrigens daher, dass diese Rassen früher speziell für Hundekämpfe gezüchtet wurden. Die Zeiten sind glücklicherweise seit einigen Jahren vorbei. Hierbei ist primär die Anatomie der Hunde auf Kampf getrimmt, nicht der Geist, denn nur die Anatomie macht einen Hund noch lange nicht agressiv, sondern die Erziehung! Daher - auch bei Nicht-Kampfhunden - unbedingt Literatur zum Thema Hundeerziehung lesen und/oder die Hundeschule besuchen. Ist wirklich wichtig - für Mensch und Tier!

Es gibt nur ein Bundesland, dass verpflichtend eine Haftpflichtversicherung für durchgehend alle Hunde vorschreibt, und das ist Hamburg. In den anderen Bundesländern gibt es diese Verpflichtung nur für bestimmte Kampfhundrasse oder besonders verhaltensauffällige Hunde. Wenn der Retriever deiner Cousine bislang nicht unangenehm in Erscheinung getreten ist, braucht man also in NRW keine Haftpflihct für ihn. Aber es ist allemal empfehlenswert, trotzdem eine abzuschließen!

Ich suche eine Krankenversicherung für meine 85ufenthaltserlaubnis in Deutschland für 3 Jahre vorhan

Ich bin seit langem deutsche Staatsbürgerin. Habe jetzt meine 85-jährige Mutter aus Ukraine nach Deutschland geholt und habe für sie Aufenthalntserlaubnis vorerst für 3 Jahre bekommen. Wie komme ich zu einer Pflichtversicherung für sie? Wo soll ich mich melden? Ich habe gehört, daß so eine Pflichtversicherung jetzt möglich ist. Für Ihre Hilfe bedanke ich mich in voraus.

...zur Frage

wie kann ich mich als aussländer in deutschland krankenversichern?

ich habe einen mini tschob bin ausländer habe einen festen wohsitz in deutschland wie kann ich mich am günzigsten versichern?muss mich die knappschaft versichern?

...zur Frage

Ist die Brandversicherung eine Pflichtversicherung?

Habe gestern Abend mit Freunden über Versicherungen diskutiert. Ein Freund von mir behauptete, die Brandversicherung wäre keine Pflichtversicherung. Ich bin der Meinung, sie ist eine Pflichtversicherung. Wer hat Recht?

...zur Frage

Künstlersozialkasse als Freiberufler: Nachzahlung zu befürchten?

Wie ist dass, wenn man eine freiberufliche Tätigkeit ausübt, die unter die Pflichtversicherung der Künstlersozialkasse fällt und sich dort bisher noch nie gemeldet hat? Der Auftraggeber bezahlt jedoch jeden Monat seinen Anteil in die KSK ein. Müsste der Freiberufler sich Sorgen machen, dass die Beträge rückwirkend zurückverlangt werden könnten? Oder müsste er dann lediglich sich anmelden und ab dann die Beiträge zahlen?

Habe bereits im Internet gelesen, dass der Freiberufler sich da keine Sorgen machen müsste, da eine Rückwirkende Forderung nicht möglich sei. Wisst ihr mehr zur Rechtslage und Praxis?

Folgendes Zitat unterstützt ja meine Vermutung, oder?

"Der Beginn der Versicherungspflicht hängt vom Termin der Aufnahme der selbständigen Tätigkeit und vom Zeitpunkt der Meldung bei der KSK ab. Sollten Sie zum Zeitpunkt der Meldung (Eingang der Anmeldeunterlagen) bereits selbständig erwerbsmäßig tätig sein, so beginnt die Versicherungspflicht grundsätzlich frühestens mit dem Tag der Meldung bei der KSK. Sofern Sie die Anmeldeunterlagen bereits vor Aufnahme der Tätigkeit angefordert haben, ist der Tag der Aufnahme der selbständigen Erwerbstätigkeit der frühestmögliche Versicherungsbeginn" (von der KSK Homepage).

...zur Frage

Freiwillig GKV - kein Einkommen?

Hallo,

folgende Konstellation Ehepartner. Frau pflichversichert in GKV, Mann in PKV. Nach Geburt bleibt Frau ein paar Jahre daheim (Erziehung Kind). Wie wird die Frau versichert, wenn Sie in der GKV bleibt, woran bemisst sich ihre Beitragshöhe? Das Kind hat (so denke ich) die Wahlfreiheit, zwischen PKV und GKV, was kostet (sorry für das hässliche Wort) ein Kind in der GKV wenn es gesondert versichert werden muss?

...zur Frage

Suspendiert - Verlust der Priv.Krankenversicherung-Jetzt Grundsicherungsrente-Wie jetzt Versichern?

Mein Mann war über 30 Jahre Polizeibeamter, durch eine Eselei wurde er suspendiert. Dadurch hat er alle Anwartschaften der Privaten Krankenversicherung verloren. Jetzt erhält er eine Grundsicherungsrente von 1180 €, doch keine Gesetzliche Krankenversicherung will oder kann ihn aufnehmen und die Privaten verlangen zwischen 500-600 € monatlich an Beitragsgebühr, Da bleibt zum Leben nicht mehr viel übrig. Was hat mein Mann noch für eine Möglichkeit eine bezahlbare Krankenversicherung zu erhalten????

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?