Pflichtverletzung des Anwalts durch Vergleichsschluss ohne Mandant in ausssichtsloser Sache?

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2 Antworten

WEnn ein Gericht sagt, dass die Sache keine Aussicht auf Erfolg hat, kann man kaum etwas besseres machen, als einem Vergleich zuzustimmen. Würde man auf einem Urteil bestehen, hätte man vermutlich verloren udn auch noch die Kosten der Prozessgegner am Hals.

Vermutlich war die Vollmacht die der Anwalt hatte, ausreichend um einen sinnvollen Vergleich abzuschließen.

Der Anwalt sollte bei einem Vergleichsabschluss diesen immer mit seinem Mandanten abgestimmt haben. Andererseits hat er sicher auch eine Vollmacht zu einem Vergleichsabschluss, wie wfwbinder schon sagte. Jedenfalls ist ihm kein Vorwurf zu machen oder der Mandantin kein Schaden entstanden, da das Gericht die Sache eh als aussichtslos ansah.

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