Pflichtverletzung des Anwalts durch Vergleichsschluss ohne Mandant in ausssichtsloser Sache?

2 Antworten

WEnn ein Gericht sagt, dass die Sache keine Aussicht auf Erfolg hat, kann man kaum etwas besseres machen, als einem Vergleich zuzustimmen. Würde man auf einem Urteil bestehen, hätte man vermutlich verloren udn auch noch die Kosten der Prozessgegner am Hals.

Vermutlich war die Vollmacht die der Anwalt hatte, ausreichend um einen sinnvollen Vergleich abzuschließen.

Der Anwalt sollte bei einem Vergleichsabschluss diesen immer mit seinem Mandanten abgestimmt haben. Andererseits hat er sicher auch eine Vollmacht zu einem Vergleichsabschluss, wie wfwbinder schon sagte. Jedenfalls ist ihm kein Vorwurf zu machen oder der Mandantin kein Schaden entstanden, da das Gericht die Sache eh als aussichtslos ansah.

Darf Gericht den Gutachter ohne Zustimmung der Parteien auswählen?

In einem Schadensersatzprozess wird ein Gutachter bestellt. Der Fall wird vom Amtsgericht behandelt. Der Freund hat keinen Anwalt und kennt sich nicht recht aus. Daher seine Frage an mich und dahr an dieses Forum: Darf das Gericht den Gutachter auswählen, ohne dass mein Freund damit einverstanden ist? Das hat es nämlich getan und einen völlig unbekannten Gutachter gewählt. Mein Freund ist damit nicht einverstanden, da er einen anderen aus der Zeitung vorgeschlagen hat, der schon viele solche Fälle begutachtet hat.

...zur Frage

Zahlung ohne Geldempfangsvollmacht

Ich habe bei einem Arbeitsgericht einen Vergleich mit meinem ehemaligen Arbeitgeber vereinbart. Ich habe beim Gütetermin einen Anwalt an meiner Seite gehabt, der weder die Kündigungsschutzklage noch einen anderen Aufwand hatte, daher hatte ich mit dem Anwalt eine feste Vergütung (1.000,00 Euro) vereinbart. im Gütetermin wurde vereinbart, dass die Summe an mich ausgezahlt werden muss. Ohne mein Wissen, hat dann dieser Anwalt (keine Prozessvollmacht und keine Geldempfangsvollmacht) meinen ehemaligen Arbeitgeber angeschrieben, dass er die Summe auf sein Konto überweisen soll. Irgendwann bekomme ich dann ein Schreiben meines Anwalts, dass er mein Konto braucht, damit er die Restsumme auf mein Konto überweisen kann. Daraufhin bin ich aus allen Wolken gefallen, und habe ich aufgefordert, mir die gesamte Summe weiterzuleiten. Hat er daraufhin natürlich nicht gemacht, hat einfach 3.500,00 Euro einbehalten. Ich habe daraufhin sofort jegliche Zusammenarbeit aufegündigt, und mir eine vollstreckbare Ausfertigung besorgt, und wollte den gesamten Betrag gegen meinen ehemaligen Arbeitgeber vollstrecken, dieser hat dann einen Antrag auf einstweilige Einstellung der Zwangsvollstreckung gestellt.Dieser wurde stattgegeben - Termin steht nun kurzfristig an - was tun?

...zur Frage

Wie ist das mit der Bezahlung eines Anwalts?

Wie genau muss ein Anwalt bezahlt werden? Ist es nicht so, dass wenn man den Rechtstreit gewinnt, der andere die Kosten übernehmen muss? Wie genau ist das dann mit den Anwaltskosten? Muss ich den Anwalt ganz normal bezahlen und erhalte dann von der aneren Partei das Geld zurück erstattet oder warte ich, bis der Rechtstreit zu ende ist und der Anwalt erhält dann das Geld direkt von der anderen Partei? Danke im Voraus.

...zur Frage

Muss Anwalt noch bezahlt werden, wenn Mandant vor dem Tätigwerden des Anwalts stirbt?

Ein Onkel hat einen Rechtsanwalt mit der Forderungseinziehung beauftragt. Als der Onkel allerdings verstarb, hat der Rechtsanwalt an den Schuldner geschrieben und gibt jetzt die Kosten dafür dem Neffen bekannt, der der alleinige Erbe des Onkels ist. Der Neffe will aber nichts mehr von dem Forderungseinzug wissen. Muss er die angefallenen Kosten des Rechtsanwalts noch zahlen, obwohl sein Auftraggeber vor Auftragsausführung verstorben ist?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?