Pflichtumlage-Abzug vom Gehalt, auch wenn kein Verzehr - zulässig

2 Antworten

Es gibt so was wie betriebliche Übung und auch die kann bindend sein. Wenn Du über Jahre hinweg klaglos gezahlst hast, kann das eine Bindungswirkung erzeugen. Darüber hinaus ist der Arbeitgeber schon gut zu verstehen, wenn er auf Einhaltung dieser Betriebsübung besteht. Ansonsten könnten ja Knickerberger auf die Idee kommen, den Beitrag zu verweigern und dann heimlich trotzdem mitzusüffeln.

Getränke gehören zu den sogenannten Annehmlichkeiten und können vom AG steuerfrei gestellt werden. Bei den Firmen, die ich kenne, gibts entweder gar nichts oder es wird so gehandhabt.

Wenn es dazu keine Betriebsvereinbarung, bzw. einen Arbeitsvertrag gibt, gibt es sicherlich keine rechtliche Verpflichtung, einen fiktiven Anteil zu übernehmen. Dein Problem wird sein, dass Du ohne einen Betriebsrat die Sache alleine durchfechten musst. Oder gibt es Verbündete?

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