Pflichtteil bei Erbausschlagung?

1 Antwort

Steht Tochter B damit laut gesetzlicher Erbfolge das gesamte Erbe zu?

Woher sollen wir das wissen? Schlägt jemand das Erbe aus, gilt es, als würde er zum Zeitpunkt des Erbanfalls nicht leben. Wenn Tochter A Kinder hat, erben die. Lebt die Mutter von A noch, erbt die, wenn es keine Kinder gibt. ERst wenn auch die Mutter nicht mehr lebt, würde die Schwester B erben.

Kann Tochter B dann 50% der Erbmasse als Pflichtteil anfordern, z.B. wenn per Testament eigentlich was anderes festgehalten wurde? Oder bleibt es bei 25%?

Wie soll das funktionieren? B erbt sowieso 50 %. Bei Ausschlagung, bleiben wir beim Beispiel, alles. Wie soll dann von B ein Pflichtteil eingefordert werden, wenn kein anderer erbt?

Oder ist der Fall aus der anderen Frage gemeint, bei dem wichtige Punkte fehlen.

Können die Kinder von Tochter A einen Pflichtteil einfordern, oder ist dies durch das Ausschlagen der Erbes von Tochter A auch verwirkt?

Wie schon geschrieben würden die den Anteil der Mutter bekommen, wenn A ausschlägt.

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Woher sollen wir das wissen? Schlägt jemand das Erbe aus, gilt es, als würde er zum Zeitpunkt des Erbanfalls nicht leben. Wenn Tochter A Kinder hat, erben die. Lebt die Mutter von A noch, erbt die, wenn es keine Kinder gibt. ERst wenn auch die Mutter nicht mehr lebt, würde die Schwester B erben.

Die Mutter von Tochter A und B lebt nicht mehr. Aktuelle Situation ist: Erbe des Vaters geht an Tochter A und B. Meine Frage zielte darauf ab, ob Tochter B bei Verzicht von Tochter A dann 100% erbt (also die 50% von Tochter A auf Tochter B übergehen), oder ob die Kinder von Tochter A dann die 50% erhalten. Und dementsprechend auch Anspruch auf den Pflichtteil hätten. Das hängt wohl davon ab, ob Tochter A als verstorben oder niemals gelebt angesehen wird.

Wie soll das funktionieren? B erbt sowieso 50 %. Bei Ausschlagung, bleiben wir beim Beispiel, alles. Wie soll dann von B ein Pflichtteil eingefordert werden, wenn kein anderer erbt?

Z.B. wenn, wie erwähnt, per Testament das Erbe anders aufgeteilt wurde. Wenn ich die obige Aussage richtig verstehe, würde Tochter B bei Ausschlag eben nicht alles erben, sondern 50% Tochter B, 50% die Kinder von Tochter A?

Oder ist der Fall aus der anderen Frage gemeint, bei dem wichtige Punkte fehlen.

Gerne mitteilen welche Infos fehlen, ich ergänze dann.

Herzlichen Dank schonmal!

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@maiku22
enn ich die obige Aussage richtig verstehe, würde Tochter B bei Ausschlag eben nicht alles erben, sondern 50% Tochter B, 50% die Kinder von Tochter A?

richtig, die Abkömmlinge von A erben, wenn A ausschlägt.

Gerne mitteilen welche Infos fehlen, ich ergänze dann.

Der Sachverhalt ist doch die Ruine eine Frage.

SAchverhalt:

Vater stibt, er hinterlässt Witwe und 2 Töchter.

Er hat zu vererben:

2 Immobilien. Wert der ersten ca. ......... Wert der 2. ca. ................

Er bestimmt durch Testament:

die Töchter bekommen die zwei Immobilien.

Die Ehefrau bekommt als Pflichtteil den Nießbrauch an der ... Immobilie. Wert des Nießbrauchs ..... (ersatzweise: Miete der Immobilie an der Nießbrauch besteht ist .... mtl. die Frau ist ... Jahre alt).

Resterbe sind: Geld ......, Wertpapiere ..... ??????

Das wäre eine Sachverhalt mit dem man arbeiten kann.

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Aufteilung des Erbes unter Geschwistern: Pflichtteil für eines, Quoten für zwei, wie wird geteilt?

Meine Tante hat testamentarisch ihrem Sohn einen Anteil am Erbe von 10 % hinterlassen, ihrer Tochter 70 %, zwei Neffen je ebenfalls 10 %. Das dritte Kind wird enterbt, also auf den Pflichtteil gesetzt. Auch dem Sohn mit dem Anteil von 10 % steht ja ein Pflichtteil von rund 16 % zu. Wie wird nun geteilt?

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Pflichtteil unterschlagen?

In einer Familie mit drei Kindern haben die Eltern ein gemeinsames Testament gemacht, sich zu Alleinerben erklärt und das Nacherbe so geregelt, dass zwei Kinder nach Ableben des Längerlebenden etwas weniger als der Pflichtteil bekommen. Der Dritte den Rest. Der länger Lebende kann das Testament aber ändern.

Vater stirbt. Nach Absprache mit dem Steuerberater der Mutter und der Mutter hat einer der beiden Minimalerben den Pflichtteil (also 1/12; sie lebten in Gütergemeinschaft) eingefordert und bekommen. Weil der Erbteil der anderen aus etwas Geld und einigen Wohnungen bestand, von deren Miete die Mutter leben wollte - in Wirklichkeit auch aus Nettigkeit - hat sie es nicht gemacht.

Acht Jahre später trifft man sich beim Notar, weil die Mutter nicht nochmals ein Pflichtteilthema haben möchte. Es wird eine Summe vereinbart und die beiden Minimalerben sollten auf ihren Pflichtteil verzichten. Weil in der Pflichtteilsvereinbarung die Wohnungen nicht enthalten sind, gibt es beim Notar eine Diskussion darüber, wie das denn sein kann. Die Mutter erklärt, dass die Wohnungen (Vaterteil der Tochter, die keinen Pflichtteil einforderte) ja erst bei Ihrem Ableben an die Tochter gehen sollen natürlich ihr zustehen! Mit dieser vor den drei Kindern und dem Notar getroffenen Aussage, die natürlich auch alle, die nicht lügen wollen bezeugen können (sicher die Erben), unterschreibt die Tochter den Pflichtteilsverzicht.

Zwei Jahre später überschreibt die Oma die Wohnungen an ein paar Enkel. Nebenbei bei dem Notar, der auch den Pflichtteilsverzicht beurkundete. Weil das Ganze noch sehr frisch ist, kann es sein, dass sie auch nur ihr Testament geändert hat. Die, die dabei waren, sagen entweder nichts (Enkel) oder wissen es nicht so genau (Oma).

Darf ein Notar mit einer Klientin insofern gemeinsame Sache machen, als dass er bei einem Pflichtteilsverzicht gut 3/4 des Erbes "vergisst", die Mutter reden lässt und nicht auf die Rechtsfolgen hinweist?

Gibt es ein Gesetz oder eine andere Handhabe, durch das die sich beim Pflichtteilsverzicht um ihren Pflichtteil betrogen fühlende Erbin gegen die Mutter, vielleicht auch den Notar vorgehen kann?

Es geht mir nicht darum, dass jeder mit seinem Erbe machen kann, was er will (irgendwie war das ja auch beim gemeinsamen Erbe vorgesehen) oder ob Pflichtteile gerecht sind. Es geht mir nur darum, ob bei einem Vertrag, der Schriftform erfordert, beim Notar gelogen und betrogen werden kann und der Betrogene keine Chance hat, sich zu wehren.

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Kann man sich wehren, wenn ein Pflichtteilsberechtigter übergangen, weil Vermögen verschenkt?

Kann man sich wehren, wenn ein pflichtteilsberechtiger Sohn des Erblasser leer ausgeht, weil er kurz vor seinem Tod dem Sohn seiner Tochter ein ganzes Haus unentgeltlich überschrieben hat und dies praktisch das ganze Vermögen darstell? Die Tochter hat auf ihr Erbe und ihren Pflichtteil notariell verzichtet. Es gibt nur die zwei Pflichtteilsberechtigten; die Frau des Erblassers ist bereits längere Zeit schon verstorben. Es sind auch ihre beiden Kinder, wobei also nur der Sohn der Tochter alles erhalten hat. Ein Testament hat der verstorbene Vater nicht mehr gemacht.

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Erbteil eines Erben verkauft - Pflichtteil einfordern?

Hallo zusammen,

meine Großeltern haben vor vielen Jahren gemeinsam ein Testament aufgesetzt. Darin werden meiner Mutter und meiner Tante jeweils eine Immobilie zugesprochen. Das zum Zeitpunkt des Erbfalls noch vorhandene Barvermögen wird den Enkeln zugesprochen.

Die Immobilie meiner Mutter wurde an ein Gewerbe vermietet. Dies wird nun von der Stadt unterbunden. Die Immobilie kann somit nicht mehr vermietet werden und steht nun leer.

Mein Großvater möchte diese Immobilie nun an einen Investor verkaufen, der ein Bauprojekt auf dem Grundstück geplant hat. Das Geld aus dem Verkauf geht dann auf das Konto meines Großvaters und wird damit zum Erbteil der Enkel. Meine Mutter erbt nun in diesem Szenario überhaupt nichts mehr. Was passiert in diesem Falle? Bekommt sie einen Pflichtteil vom Erbe meiner Tante zugesprochen? Wie hoch fiele dieser aus? Wird sie auch am Erbe der Enkel beteiligt?

Meine Mutter und meine Tante sprechen nicht mehr miteinander. Ich wollte meinem Großvater vorschlagen, den Gang zum Notar anzutreten und das Testament ändern zu lassen, damit meine Mutter und meine Tante jeweils 50% der noch vorhandenen Immobilien zugesprochen bekommen. Lässt sich das Testament so einfach ändern, wenn es sich dabei nicht um ein Berliner Testament handelt? Ich habe das Dokument leider nicht vorliegen, aber wenn ich mich recht erinnere vermacht im Testament meine (verstorbene) Großmutter einer ihrer Töchter eine Immobilie und mein Großvater der anderen Tochter die andere Immobilie. Könnte dies zu Problemen führen?

Mein Großvater ist 90 Jahre alt und pflegebedürftig, macht es Sinn das Testament handschriftlich zu ändern, damit es ein Dokument gibt während wir auf den Termin beim Notar warten? Müssen meine Tante und meine Mutter beim Notartermin in irgendeiner Weise beteiligt sein? Ich möchte eigentlich nur den Familienfrieden wiederherstellen, soweit das in dieser Situation möglich ist.

Letzter Punkt: ich bin die eingetragene Pflegeperson meines Großvaters, meine Tante hat zu keinem Zeitpunkt die Pflege übernommen. Spielt dies in dieser Situation eine Rolle, wenn es um Pflichtteile und Verteilung geht?

Mir ist klar dass ich einen Termin bei einem Anwalt machen muss, ich möchte nur vorher schon ein wenig sondieren. Vielen Dank für die Unterstützung!

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hallo,ich wurde von meiner tochter um das erbe meiner mutter betrogen . was tun?gr. chrisgruß chris

meine tochter hat das erbe meiner mutter verbraucht,ca. 30.000,- euroda ich das erbe nicht ausgeschlagen habe ( meine mutter verstarb 2011)fast 2 jahre dauerte es bis zur verhandlung.inzwischen hat meine tochter mein erbe aufgebraucht. sie ist arbeitslos,hat harz 4 und mein anwald teilte mir nun heute mit,daß nichts zu holen ist. sie mußte eine auflistung machen über die letzten 10 jahre über schenkung überlassung und verbleib des geldes vom hausverkauf meiner mutter.kann ich einen titel bei gericht erzwingen,der 30 jahre gilt? ich meine, es wäre schon strafe genug,wenn meine tochter z.B. 50 euro monatlich an mich zahlen muß, oder darf sie sich die hände reiben,mich so hintergangen zu haben. sie hat noch zwei schwestern und einen bruder,die gar nichts bekamen. wer kann einen rat geben? danke den lesern. gruß chris

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Kann man als Grundsicherungsempfänger erben, Schenkung erhalten ohne dass das Amt alles kassiert?

Meine Frage betrifft die Grundsicherung im Zusammenhang mit Erben oder Schenkung.

Ich habe zwei Töchter, die Transferleistungen von Sozialamt/ bzw.Arbeitsagentur erhalten, - eine schwerbehinderte Tochter, die Grundsicherung empfängt (50% Schwerbehinderung). die andere z.Zt. ergänzende Harz IV Leistung zu einem Minijob. Ich möchte nun prüfen, wie viel und ob überhaupt meinen Töchtern etwas aus einem Erbe oder einer Schenkung verbleibt, oder ob die Ämter alles einkassieren. Natürlich bin ich als Mutter daran interessiert, eine behinderte Tochter irgendwie abzusichern, möchte aber nicht unbedingt die Ämter füttern.

Der Freibetrag im Normalfall bei der Grundsicherung ist ja sehr gering, um die 2000.-€, bei Hartz IV ist das mehr. (Wer weiß da eine genaue Zahl?) Bei Schenkungen gibt es ja einen steuerfreien Freibetrag, nur gilt das auch für Menschen, die Transferleistungen erhalten.

Ich würde mich freuen, wenn mir jemand hier weiterhelfen könnte oder Angaben machen kann, wo ich Informationen her bekommen kann. Da mein Renteneinkommen niedrig ist, möchte ich mir das Honorar für einen Anwalt in Sozialrecht erst mal sparen.

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