Pflichtanteilsverminderung durch monatliche Mietanspruchszahlung der Eltern an den Sohn?

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1 Antwort

Erwin

Die Eltern haben 17 Jahre lang an dich mtl. 270,-- gezahlt, insgesamt also 55 080 €, mit nur 2 % verzinst = 65 542 €. Dieser Betrag war als Entschädigung für die sporadische Nutzung eines 15 qm grosses Zimmers (entspricht 18 €/qm mtl.) in deiner Wohnung gedacht. Schriftlich habt ihr über die Zweckbestimmung nichts festgezurrt, das Nutzungsentgelt wahrscheinlich auch nicht versteuert.

Wie dem auch sei, die Anspruchsstellerin, deine Schwester, müsste m.E. den Beweis erbringen, dass deine Eltern den Ausgleich angeordnet haben (so deutsches Recht §  2050 (3) BGB).

salaroe 15.05.2016, 11:14

Ist korrekt, ist keine Anrechnungsbestimmung getroffen/angeordnet worden, zählt es nicht zum Pflichtteil, bzw. kann es nicht mit angerechnet werden.

Das hätte zu Lebzeiten im Testament mit eingebracht werden müssen, so deutsches Recht §  2050 (3) BGB. Ist das nicht passiert,

muss man das Gegenteil beweisen, was in der Regel schwer ist.

 

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