Pflicht Dichtheit prüfen zu lassen bei Wasserleitungen-steuerbegünstige Kosten?

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2 Antworten

Wenn es sich um ein selbstgenutztes Grundstück handelt, wo diese Dichtigkeitsuntersuchungen (von Trink- und Abwasserleitungen) stattfinden, dann sind diese Handwerkeraufwendungen haushaltsnah nach § 35a EStG und mit 20 % der Kosten direkt von der Steuerschuld abziehbar. Es kann hier eine anteilige Abgrenzung und ein entsprechender Abzug für die außerhalb der Grundstücksgrenze verlaufenden Rohre erforderlich sein.

Ausgeschlossen dabei ist eine Dichtigkeitsprüfung bei einem Neubau oder Gebäudeerweiterung.

Im Falle der Vermietung und Verpachtung oder bei einem Betrieb sind diese Kosten steuerlich abzugsfähiger Aufwand, also kein direkter Steuerabzug.

Für den Steuerabzug gelten Höchstbeträge und weitere Vorschriften, die hier nachgelesen werden können: http://kuerzer.de/hndl2010

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