Pflegetagegeld oder Pflegerente - zu was ratet Ihr, wenn man seine spätere Pflege sichern will?

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3 Antworten

hier mal eine kleiner Überblick: http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/finanztest-alles-was-sie-ueber-die-pflegeversicherung-wissen-muessen-a-742931.html ff

Ich würde darauf auchten, dass die private Pflegeversicherung AUCH bei ambulanter und häuslicher Pflege zahlt, idealerweise schon ab Pflegestufe-0. Da oft nur Pflegestufe-1 "erreicht" wird (um die Kosten niedrig zu halten) sollte schon ab Pflegestufe-0 ein ausreichender Betrag gezahlt werden. Auch hier darauf auchten dass sowohl stationär als auch amubulante/häusliche Pflege versichert ist.

Hat man sich Informiert kann (und soll) man sich auch gerne beraten lassen z.B. bei den Verbraucherzentralen oder ein Versicherungsmakler ..

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Kommentar von AlineZ
29.04.2013, 09:57

Die gesetzliche Pflegeversicherung bietet lediglich eine Grundversorgung. Nur wer für den Fall der Pflegebedürftigkeit zusätzlich privat vorgesorgt hat, wird im Pflegefall nicht zum Sozialhilfeempfänger. Mann muss genau wissen welche privaten Pflegepolicen die private Pflegeversicherung anbietet und was Sie beim Abschluss beachten sollten. http://www.curendo.de/pflegeversicherung/private-pflegeversicherung/private-pflegeversicherung-worauf-muessen-sie-bei-angeboten-der-privaten-krankenversicherer-achten.html

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Hallo Glassa, finde es gut, daß Du Dir Gedanken über Deine Absicherung wegen Pflege machst. Pflegetagegeld, diese Art der Vorsorge wird vom "PflegeBahr" bezuschusst, mit 5 Euro je Monat, bzw. 60 Euro im Jahr, hier deckt man das Risiko ab, Beiträge sind weg, wenn man nicht pflegebedürftig wurde (was wir ja alles hoffen), ähnlich wie bei der Hausrat- oder Unfallversicherung. Bei der Pflegerente wird es teurer und sie wird nicht vom "Pflege-Bahr" unterstützt (also hier kein Zuschuß vom Staat möglich), aber hier sind die Beiträge nicht ganz verloren. Es ist eine sehr schwierige und weitreichende Entscheidung, würde Dir hier unbedingt Beratung empfehlen, bei Versicherung und auch bei Verbraucherverbänden.

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Der richtige Hinweis kam schon. Suche dir bitte einen Berater. Versicherungsberater oder Versicherungsmakler sind wohl die richtige Adresse.

Achte bei der Auswahl NICHT auf den Beitrag sondern lieber auf ordentliche Leistungen. So sollte tatsächlich auch schon in Pflegestufe 0 (Demenz) eine Leistung fließen. Weiter ist wichtig, dass im Leistungsfall keine Beiträge mehr zu zahlen sind, also mit Beitragsbefreiung.

Die von der Regierung ins Leben gerufene Pflegezusatzversicherung nach dem Politiker Bahr getaufte "Pflege-Bahr" reicht nicht aus. Das stellt in meinen Augen nur eine Gewissensberuhigung für die Politiker dar und ist bestenfalls als Anregung zu sehen sich beraten zu lassen.

Wenn deine Zahlungsfähigkeit es dir ermöglicht geht es vielleicht in Richtung Pflegerente mit der Möglichkeit deine Beiträge zurück zu bekommen. Bei allen anderen Varianten zahlst du einen Risikobeitrag der ist dann weg.

Allerdings sind die Beiträge auch höher und du musst sie unter Umständen viele Jahre bezahlen.

Bitte hole dir fachmännischen Rat und kaufe nichts im Internet oder ohne fachkundigen Rat. Auch ich biete Vergleichsrechner auf meiner Seite an, trotzdem ist gerade hier eine persönliche Beratung dringend empfohlen.

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