Pflegeheimpatient?

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2 Antworten

Wenn das eigene Vermögen der Bewohner nicht mehr ausreicht, wird auch der nicht pflegebedürftige Ehegatte zur Bezahlung herangezogen.

 Es gibt es ein Schonvermögen, und zwar die selbst genutzte (angemessene) Immobilie ebenso wie ein Existenzminimum von 700 bis 1.000 Euro im Monat. Es kann im Einzelfall auch mehr sein.

 Die Sozialämter rechnen hier unterschiedlich.

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Die Kosten sind je nach Heim unterschiedlich. Man sollte aber vor allem darauf achten, dass das Heim paßt (z.B. auf Demente spezialisiert ist). 

Das Krankenhaus hat einen Sozialdienst, mit dem sollten Sie sich besprechen.

Der zu zahlende Eigenanteil hängt auch ab von der Pflegestufe. Ein Höherstufungsantrag ist bestimmt nötig, wenn der Zustand sich jetzt so verschlechtert hat. Manchmal sind die Renteneinkünfte plus Leistungen der Pflegekasse auch ausreichend, aber eher selten.

Das selbst bewohnte Eigenheim bleibt unangetastet, soweit es angemessen ist.

Wichtig ist es, rechtzeitig einen Sozialhilfeantrag zu stellen (lieber dreimal vergeblich als einmal zu spät). Das Sozialamt wird dann schon erläutern, welche Voraussetzungen in Ihrem Fall vorliegen müßten.

Ich würde eine Beratung und Mitgliedschaft im VdK empfehlen, das kostet fünf bis sieben Euro pro Monat. 

Darüberhinaus bietet der VdK auch ein nettes Ausflugsprogramm und man kann sich insofern in dieser schwierigen Situation dort etwas ablenken,aufbauen.

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