Pflegeheim - Oma hat jeden Monat auf unser Sparbuch eingezahlt

2 Antworten

Mein Vater ist seit 2 Monaten im Pflegeheim. Pflegestufe 2. Das Pflegeheim kostet im Monat ca. 3000 Euro. 1200 Euro bezahlt die Krankenversicherung. Der Rest wird aktuell aus seiner Rente und seinen Ersparnissen bezahlt. Wenn kein Geld mehr auf seinem Sparbuch vorliegt, soll ich als Sohn einspringen und die Kosten übernehmen.

..... das beantwortet aber doch nicht die Frage!?

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@Primus

Ich wollte die Richtwerte nennen, mit welchen man so im Pflegefall zu tun hat. Für mich war das alles vor 2 Monaten ganz neu und ich fände es sehr hilfreich, wenn mir jemand damals vorab sagen könnte, mit welchen Kosten man da zu rechnen hat. In einzelnen Fällen kann es schon passieren, dass man das Geld, was man von der Oma erhalten hat, tatsächlich an Sozialamt zurückzahlen muss.

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Aber als Sohn musst du ja nur die Kosten übernehmen wenn du über 1400 oder 1600 Euro vom Freibetrag hast du davon auch nur die Hälfte.

Mein Vater muss in unserem Fall nicht bezahlen, da er Frührentner ist und viel weniger als 1200 Euro zur Verfügung hat und kein Eigenheim da ist. Bei uns zahlt den Rest das Sozialamt, da die Rente und das Geld von der Krankenversicherung nicht ganz ausreicht.

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Müssen wir das Geld ans Sozialamt zurück zahlen

Nein, davor braucht Ihr keine Angst zu haben.

Mit dem Geld hat sich Oma an laufende Unkosten beteiligt, die durch ihre Anwesenheit bei Euch erhöht waren.

Mein Vater will per Anwalt das geschenkete immer noch zurück

bibloto|vor 23 Stunden und fast jede hilfreiche Antwort war darunter. Jetzt hatte ich gestern abend probiert, mit meinem Vater Kontakt aufzunehmen, um ihm die Aussichtlosigkeit zu erklären. Er fing direkt an zu schreien (seine Frau stand wohl dabei) und unterstellte mir doch tatsächlich, die Unterschriften gefälscht zu haben. Also, jetzt muss ich wohl doch morgen dringend einen Anwalt zu Rate ziehen. Ich kann mir nicht erklären, wieso er darauf kommt, mir solch eine Straftat anzukündigen. Ich habe den Eindruck, er sitzt in der Klemme vor seiner Frau. Aber, wenn die beiden jetzt Geld zuviel haben, nehme ich an, dass dieser Unterstellung geklärt werden muss, und das wird ihn wohl auch noch eine Stange Geld kosten. Unfaßbar

Ich war Betreuerin meines Vaters. Er war und ist geistig fit. Er kam ins Pflegeheim, da seine 22 Jahre jüngere Frau ihn dahin abgeschoben hatte. Sie hatte seit ihrer Hochzeit vor 10 Jahren nachweisbar ca. 100.000 Euro auf ihr Konto geschafft. Zweimal hatte mein Vater einen Anwalt eingeschaltet, da er bemerkte, dass sie ihm Geld entwendet hatte und auf ihr eigenes Konto wohl tat. . Es ging jedesmal um ca. 25.000 Euro. Aber mein Vater zog dann die Klage zurück. Ich habe die beiden Klageschreiben in Händen. Außerdem hatte mein Vater direkt nach der Hochzeit seine Eigentumswohnung verkauft und auf beider Namen eine neue Wohnung gekauft. Sie brachte es fertig, dass mein Vater sich von uns Kindern und den Enkeln trennte. Keiner durfte ihn sehen. Er rief mich ab und zu heimlich an. Mein Vater wollte vom Pflegeheim zur Bank, um Geld auf dem laufenden vor seiner Frau sicherzustellen. Dort sah man ihn seit Kontoeröffnung vor 10 Jahren das erste Mal. Jeder kannte nur die Ehefrau, die bis zu ihrer Hochzeit mit meinem Vater von dem Sozialamt lebte. Er stellte eine hohe Summe vom laufenden Konto, an das seine Ehefrau ebenfalls kam, auf seinem Sparbuch sicher. Mein Vater wollte sich vor eineinhalb Jahren sogar vom Pflegeheim aus scheiden lassen. Im Heim musste mein Vater plötzlich operiert werden. Aus Angst, es könnte ihm etwas passieren, und die Frau bekäme das Geld, schenkte er mir eine sein Sparbuch. Da ich Angst hatte, es könnte später verkehrt ausgelegt werden, ließ ich mir ein Schreiben zweimal von ihm unterschreiben. Ich durfte das Geld abheben. Dann gelang es der Ehefrau, meinen Vater wieder für sich zu gewinnen und nahm ihn nach Hause. Men Vater entzog mir die Betreuung und führte kein Kontakt mehr zu mir, da sie es ihm wieder verbot. Jetzt nach eineinhalb Jahren verlangt er mit dem Anwalt wieder das geschenkte Geld zurück. Er schrieb mir gestern: •Ich weise darauf hin, dass eine Schenkung, wie von Ihnen behauptet, wirksam nicht zustande gekommen ist. Sie waren insoweit nicht berechtigt, Kontoguthaben oder Sparguthaben meines Mandanten abzuheben und auf Ihre Konten zu übertragen.

Was soll ich jetzt tun? Soll ich mir einen Anwalt nehmen, da er mir eine Frist gesetzt hat? Ich habe mit dem Geld alle Schulden mittlerweile bezahlt. Bibloto

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