Pflegeheim - Oma hat jeden Monat auf unser Sparbuch eingezahlt

2 Antworten

Mein Vater ist seit 2 Monaten im Pflegeheim. Pflegestufe 2. Das Pflegeheim kostet im Monat ca. 3000 Euro. 1200 Euro bezahlt die Krankenversicherung. Der Rest wird aktuell aus seiner Rente und seinen Ersparnissen bezahlt. Wenn kein Geld mehr auf seinem Sparbuch vorliegt, soll ich als Sohn einspringen und die Kosten übernehmen.

..... das beantwortet aber doch nicht die Frage!?

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@Primus

Ich wollte die Richtwerte nennen, mit welchen man so im Pflegefall zu tun hat. Für mich war das alles vor 2 Monaten ganz neu und ich fände es sehr hilfreich, wenn mir jemand damals vorab sagen könnte, mit welchen Kosten man da zu rechnen hat. In einzelnen Fällen kann es schon passieren, dass man das Geld, was man von der Oma erhalten hat, tatsächlich an Sozialamt zurückzahlen muss.

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Aber als Sohn musst du ja nur die Kosten übernehmen wenn du über 1400 oder 1600 Euro vom Freibetrag hast du davon auch nur die Hälfte.

Mein Vater muss in unserem Fall nicht bezahlen, da er Frührentner ist und viel weniger als 1200 Euro zur Verfügung hat und kein Eigenheim da ist. Bei uns zahlt den Rest das Sozialamt, da die Rente und das Geld von der Krankenversicherung nicht ganz ausreicht.

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Müssen wir das Geld ans Sozialamt zurück zahlen

Nein, davor braucht Ihr keine Angst zu haben.

Mit dem Geld hat sich Oma an laufende Unkosten beteiligt, die durch ihre Anwesenheit bei Euch erhöht waren.

Grundsicherung bei voller Erwerbsminderungsrente - Zuständigkeit im ersten Leistungsmonat?

Seit längerer Zeit beziehe ich ALG2. Nachdem im vergangenem Jahr ein vom Jobcenter beauftragtes Gutachten zu dem Ergebnis kam, dass ich für einen längeren Zeitraum als 6 Monate weniger als 3 Stunden täglich arbeitsfähig sei, wurde ich vom Jobcenter aufgefordert, einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente zu stellen. Dem bin ich gefolgt.

Im Januar diesen Jahres erhielt ich sodann vom Rententräger einen Rentenbescheid mit folgenden Eckdaten:

  • auf meinen Antrag erhalte ich Rente wegen voller Erwerbsminderung
  • die Rente beginnt am 01.02.2015 und endet am 31.12.2018
  • sie wird für die Zeit ab 01.02.2017 laufend monatlich gezahlt
  • die Rente für den jeweiligen Monat wird am Monatsende ausgezahlt

Es wurde eine Nachzahlung vom 01.02.2015 bis 31.01.2017 errechnet, die nicht ausgezahlt sondern offenbar an das Jobcenter überwiesen wird. Soweit alles nachvollziehbar.

Im Rahmen meiner Mitwirkungspflicht habe ich das Jobcenter vom o.g. Rentenbescheid informiert. Dieses teilte mir am Telefon mit, dass meine monatliche Rente weit unter dem ALG2-Satz liegt und ich mich an das zuständige Sozialamt wenden und einen Antrag auf Grundsicherung stellen müsse. Das tat ich - die Bearbeitung dieses Antrages läuft noch. Mir wurde weiterhin mitgeteilt, dass das Jobcenter die Leistungen im Januar für die Zeit ab Februar 2017 einstellen wird und somit das Sozialamt für mich zuständig sei, da ab 01.02.2017 Erwerbsminderungsrente gezahlt wird.

Auf Nachfrage beim Sozialamt teilte mir das Sozialamt mit, dass die erste Leistungen zur Grundsicherung erst ab 01.03.2017 erfolgen würde und das Jobcenter noch für den Monat Februar für mich zuständig sei.

Also habe ich mich wieder an das Jobcenter gewendet. Die meinen, dass für den Monat Februar bereits das Sozialamt für mich zuständig sei, da ja die Rente ab 01.Februar gezahlt werde. Ich könne daher lediglich ein Darlehen in Höhe der Leistung für Februar beim Jobcenter beantragen, welches ich jedoch an das Jobcenter zurück zahlen müsse.

Nun ist für mich nichts mehr klar.

Die Rente beginnt am 01.02.2017 und wird zum Monatsende gezahlt. Das scheint der Streitpunkt zwischen den Ämtern. Das Jobcenter meint, dass somit das Sozialamt auch ab 01.02.2017 für mich zuständig ist. Das Sozialamt meint, da die Rente erst Ende Februar zur Auszahlung kommt, sei bis dahin noch das Jobcenter zuständig.

Fazit: Für den Monat Februar will weder der eine noch der andere zahlen.

Und wenn ich mich zur Überbrückung auf ein Darlehen des Jobcenters einlasse, muss ich dieses dann von meinen Grundsicherungsleistungen der Folgemonate ans Jobcenter zurückzahlen - am Ende wäre dann also wiederum keine Leistung für Februar erfolgt.

Meine Frage ist daher: Wer ist unter den geschilderten Umständen leistungsmäßig für mich im Monat Februar zuständig und müsste für den Lebensunterhalt und die Miete für Monat Februar aufkommen: - das Jobcenter als Leistungsträger ALG2 bis zur

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Betreuer neben Generalbevollmächtigten möglich?

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