PFÄNDUNG Finanzamt ==> HILFE <==

1 Antwort

Da hast Du aber gleich mehrere Fehler in Serie gemacht: Zum ersten die Steuererklärung nicht abgegeben. Zum zweiten den -nach Deiner Ansicht- ja wohl unrichtigen Steuerbescheid bestandskräftig werden lassen. Und zum dritten, mit dem FA nicht über eine Stundung der Außenstände verhandelt.

Ich bin kein Steuerfachmann, aber ich gehe davon aus, dass die im Zivilrecht zu beachtenden Pfändungsfreigrenzen bei einer öffentlichrechtlichen Vollstreckung ebenfalls zu gelten haben. Nur muß man die dazu erforderlichen Maßnahmen ergreifen. Geh doch umgehend zu einem Steuerberater. Der weiß, was zu tun ist.

Danke für die vielen Informationen! Richtig,- jede Menge Fehler wurden gemacht. Natürlich gibt es auch subjektive Gründe dafür. Die spielen allendings nur eine untergeordnete Rolle.

Richtig,- jede Menge Fragen habe ich gestellt. Leider habe ich keine wirklichen Antworten bekommen.

Vereinzelte "Antworten" von "blackleather" sind nicht wirklich hilfreich.

Vorab Dank für hilfreiche Antworten GH

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@greenhorn2000

In Deiner Antwort schwingt eine gewisse Unzufriedenheit über die erteilten Antworten mit. Daher möchte ich Dir eine wahre Geschichte erzählen und Du kannst Dir die Meinung bilden, ob Du so enden willst:

Mein vor vielen Jahren verstorbener Vater war Steuerberater und hatte Anfang bis Mitte der 80er-Jahre einen Mandanten mit genau Deiner Problemlage: Ein selbständiger Handelsvertreter -an sich schon im Rentenalter- der eine geschiedene Frau und KInder zu versorgen hatte. Festgesetzte Steuern konnte er nicht bezahlen, so knapp waren die Verhältnisse. Es gab ständig Ärger mit dem FA und diversen Gläubigern. Mitte der 80er eröffnete er dann meinem Vater, dass er eine dreißig Jahre jüngere Polin kennengelernt habe und zu der nach Polen ziehe. Die paar Mark Rente, mit denen er hier nicht hätte auskommen können, würden ihm dort ein Leben im Schlaraffenland ermöglichen. So waren seine Worte.

Das wäre für Dich die letzte Konsequenz, wenn Du Deine Verhältnisse nicht in Ordnung bringst und das kannst nur Du.

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@Privatier59

Also eine 30Jahre jüngere Polin finden? Naja,- werden sich meine Kinder richtig freuen. Vor allem mein Sohn... RICHTIG: ich war mit den "Antworten" nicht wirklich zufrieden. Wie Dir sicher aufgefallen ist, waren es auch keine Antworten bezügl. meiner Fragen bzw. Probleme.

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@greenhorn2000

dann muß man auch mal ganz klar sehen, das das was du möchtest in dein Bereich "Rechtsberatung" fällt und das ist Laien verboten. Was glaubst du wie die Steuerberaterkammer jagt auf "Leute" macht die Hilfeleistung in steuerlichen Bereichen erbringt!

Aus diesem Grund werden sich alle hier "bedeckt" halten.

Der beste Tip ist - such die einen guten Steuerberater und versuche das mit dessen Hilfe wieder alles auf eine richtige Bahn zu bringen um dir noch weiteren Ärger zu ersparen!

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Pfändungsfreigrenzen sind über entsprechende Verweise aus dem öffentlichen Recht (hier z.B. der Abgabenordnung (AO)) auch bei öffentl-recthl. Vollstreckungen zu beachten, sofern sie eingreifen.

Das dürfte hier aber gerade das Problem sein: der Fragesteller bezieht keinen Lohn / kein Gehalt, sondern schreibt als Gewerbetreibender Rechnungen. Und da gibt es keine dem § 850c ZPO, der Pfändungsgrenzen für Arbeitseinkommen regelt, entsprechende Vorschrift.

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@Frankie4

Danke zunächst für den Hinweis. Ich werde mir demnächst mal den ZPO-Kommentar wegen genannter Frage zur Hand nehmen. Mit Sicherheit gibt es da Lösungen, denn es kann an sich doch nicht sein, dass man Selbständige kahlpfänden darf. Dem Fragesteller nutzt das alles natürlich nichts solange er gegen die Vollstreckung nichts unternimmt.

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Pfändung von meinem Gehalt auf Konto von meiner Ehefrau

Hallo Liebe Community,

ich habe eine Frage zu einer Kontopfändung. Das Konto von meiner Frau (kein P-Konto) wurde vom Hauptzollamt Heilbronn gepfändet da zu viel gezahlte Leistungen zurückerstattet werden sollen. Diese belaufen sich auf 450,- € für uns beide und sind durch einen Rechenfehler über 4 Monate entstanden den die ARGE gemacht hat, da wir beide berufstätig waren bzw. sind und das Gehalt schwankt musste man die ergänzenden Leistungen Monatlich neu berechnen.

Soweit so gut, wir haben uns Logischerweise auch dazu bereiterklärt das Geld wieder zurückzuzahlen da es uns ja offensichtlich nicht zusteht. Allerdings ist uns eine Ratenzahlung in Höhe von 50,- € im Monat verwehrt worden die ich dem HZA angeboten habe. Der Vollstreckungsbeamte wollte uns aufsuchen, diesen Termin hat er schriftlich abgesagt und wollte im Neuen Jahr kommen, ist er aber nicht und hat vorgestern das Konto meiner Frau gepfändet.

Allerdings bekomme ich am 10. Gehalt auf eben dieses Konto da ich (noch) kein anderes Konto habe, Gehalt ist auch als solches ersichtlich da auch im Verwendungszweck „Gehalt/Rente NAME“ steht, auch habe ich meine Lohnabrechnung auf der der Betrag cent genau beziffert wird in Höhe von ca. 600,- € den genauen Betrag kenne ich erst am 10. Dann ist die Abrechnung und das Geld da.

Darf das Hauptzollamt das Pfänden? Das Gehalt wurde von meiner Firma schon zur Überweisung veranlasst, ist also nicht mehr aufzuhalten. Kann man die Bank anrufen und eine Rücküberweisung des Betrages anweisen, mit der Lohnabrechnung als Bestätigung!? Eine Pfändung bei meinem Arbeitgeber hat HZA schon beantragt allerdings verdiene ich nur zwischen 600-800,- € im Monat also konnte man nichts pfänden.

Kann mir da jemand weiterhelfen ?

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